Mittwoch, März 14, 2012

Von Ziegen und russischem Eintopf

 
 Neben weiteren TAP-Besuchen wurde wieder in verschiedenen Klassen Unterricht zu Hygiene und Gesundheitserziehung angeboten. Des Weiteren gab es ein Seminar für Frauen mit den Schwerpunkten Hygiene, Gesundheitserziehung, Familienplanung und den biblischen Grundlagen zu Liebe. Besonderes Interesse fanden dabei die selbst hergestellten Armbänder, mit deren Hilfe die Unfruchtbaren Tage herausgefunden werden können.  
Die Pastoren aus der Region trafen sich auch zu einem Seminar, hier ging es um Einheit, verschie- dene theo- logische Fragen wurden diskutiert und ebenso das Thema Familienplanung.
Die Baumaßnahmen schritten gut voran: am Samstag wurde ein großer Tisch gebaut, der uns für die Mahlzeiten gute Dienste leistete und nun als Abendmahlstisch in der Kirche weiter verwendet wird; die einheimischen Handwerker brachten das Wellblechdach am Samstag zur einen Hälfte auf der Kirche an und setzten ihre Arbeit auf der anderen Seite während des Sonntagsgottesdienstes fort, auch fuhr zwischendurch ein LKW mit Sand mitten durch den Freiluftgottesdienst, Afrika live! Die Klinik wurde in der Kirche durchgeführt, parallel dazu entstand dort eine Kreidetafel (da sie in der Woche für mehrere Schulklassen genutzt wird), das Podium wurde gemauert, der Raum abgestuft, Fenster und Türen eingebaut. Dazu musste die Klinik mehrmals umplaziert werden, und es gab auch einiges an Staub... Schließlich wurde mit einem Anbau für neue Schulräume begonnen.
Bei der Verab- schiedung konnten wir wieder zwei Trikotsätze und viele Schul- utensilien übergeben. Aber auch wir sind reich beschenkt worden: Siegfried bekam eine Ziege, jede Frau in unserer Gruppe ein Huhn und die Männer eine geflochtene Matte. Die Tiere wurden wie üblich auf dem Dachgepäckträger eines unserer Autos festgebunden und überstanden die Fahrt nach Kampala sehr gut; … mal sehen wie wir sie nach Deutschland bekommen...!

Mittwoch 15. März 2012
Heute fuhren wir zur Kasubi-Schule, wo auch die Zentrale des Kinderhilfswerks Global-Care ist. Wie schon auf dem Dorf, so wurden auch hier einige Patenschaften vermittelt für Kinder, die aus dem Slumgebiet kommen, in welchem sich die Schule befindet. Patengeschenke wurden verteilt und einige Maurer- und Malerarbeiten durchgeführt. Natürlich gab es auch wieder einige TAP-Besuche, am Vormittag und am Nachmittag, hier sind es vor allem die Großmütter, die unterstützt werden, weil die eigenen Kinder an AIDS gestorben sind und sie sich um ihre Enkelkinder kümmern.
Für das Abendessen war heute unsere Gruppe verantwortlich! Da wir ja recht international sind, gab es einen russischen Reis-Fleisch-Gemüseeintopf, dazu gemischten Salat und zum Nachtisch Milchreis mit Zucker und Zimt bzw. Obstsalat. Die Mitarbeiter von Tim und Coleen waren ebenfalls eingeladen und mussten so auch nicht kochen. Es hat allen wunderbar geschmeckt!
Friedbert

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