Heute fuhren wir erneut in 2 Gruppen zum Gottesdienst,
und zwar zur Naomi-Froese-Schule und nach Kasubi. Als wir dort um 10.40 Uhr eintrafen, hatte das Vorprogramm bereits begonnen und
es folgte der Lobpreisteil mit 45 Minuten Gesang im mitreißenden afrikanischen
Rhythmus. Anschließend wurden die afrikanischen Besucher jeweils einzeln
vorgestellt und mit einem Lied begrüßt. Es folgte eine Kostprobe des
internationalen Chores, der im April nach Deutschland kommt und das übliche
ausführliche Willkommenheißen der deutschen Gruppe. Jeder durfte wieder ein
paar nette Worte an die Gemeinde richten und wir sangen natürlich wieder unsere
schon gut bewährten Lieder. Danach gab es Erfahrungsberichte,
was einzelne mit Gott erlebt hatten und weitere Lieder vom Schulchor und den
Kindern. Nach der Kollekte, die hier ja auch so einige Zeit dauert, weil jeder
mit seiner Spende bei Gesang nach vorne kommt, begann das Programm für die
Kinder. Inzwischen waren sie immerhin 2 Stunden mit uns im Gottesdienst
gewesen! Wir präsentierten unser kleines
Theaterstück von Zachhäus, was den Kindern und uns viel Freude bereitete. Der Gottesdienst ging parallel dazu
weiter. Rolf predigte 1 Stunde (mit Übersetzung!) und der neu gewählte Vorstand der Schule
wurde vorgestellt und gesegnet. Desweiteren wurde noch einigen Lehrern gedankt
und dann verteilten wir die Geschenke für die beiden Schulen. Sie bekamen Trikots und Bälle, was
wieder mal eine riesige Freude auslöste, aber auch die Lehrer und alle Kinder
wurden bedacht. So wurde der Gottesdienst nach 4
Stunden und 10 Minuten mit einem Segensgebet beendet.
Ansonsten gab es heute ein spätes Mittagessen und das
auch versetzt, weil die Gruppen eben unterschiedlich in den Gottesdiensten
waren. Danach konnte jeder tun und lassen, was er wollte: Massieren lassen,
schlafen, Billard spielen oder noch einmal auf den Markt im Stadtteil Luzira in
Kampala gehen.
Lisa & Friedbert


