Samstag, November 17, 2018

"Es geht uns gut ...!"

Derzeit ist ein direkter Kontakt zu unseren 11 hilfsbereiten Workcampern nur per Telefon - und das mit größter Anstrengung - möglich.  Gestern gab es einen "schrecklichen" Regen, der einiges kaputt machte, was gerade in die Hände genommen wurde. Doch die Möglichkeit vor Ort zu sein, und die Stärkung dieses Projekts durch diesen Einsatz sieht man schon jetzt als sehr positiv.  Möge Gesundheit, Geschick und Segen die kommende Woche prägen.  Fühlt Euch herzlich gegrüßt und gedankt für Eure Unterstützung. Bilder folgen sobald das geht....

Mittwoch, November 14, 2018

Angekommen!

Wir haben die Reise nach Pignon gut geschafft und hoffen Euch bald erste Bilder und Berichte weitergeben zu können.  Bis hoffentlich ganz bald hier wieder ...

Dienstag, November 13, 2018

Auf nach Pignon

Wir sind jetzt auf dem Weg zu unserem finalen Ziel, dem Waisenhaus in Pignon.


Erster Tag in Haiti

Guten Morgen,
es ist 6:29 Uhr und alle sind schon auf den Beinen und fit für den Tag. Wir bekommen gleich Frühstück und haben trotz der vielen Geräusche gut geschlafen.
Genießt einen kleinen Teil unserer Aussicht:


Montag, November 12, 2018

Angekommen in Haiti

Wir sind nach 31 Stunden Reise jetzt in Haiti angekommen. Wir fahren jetzt mit dem Schulbus einkaufen und dann zu unserer Unterkunft. Alle Koffer sind noch dabei und uns geht es allen den Umständen entsprechend gut.
33 Grad und Sonne fühlen sind nach der klimatisierten langen Busfahrt echt heiß an :D

Die 3. Etappe - der Busbahnhof

Koffer Koffer Koffer... wir sind bei der dritten Etappe angelangt. Vom Flughafen nun am Busbahnhof um in zwei Stunden nach Haiti zu fahren.


Am Flughafen wurden wir von den einheimischen Missionaren mit einem kleinen Kaffee begrüßt.



Angekommen in Dom Rep

Wir sind eben gerade gut in Santo Domingo, Domenikanische Republik, gelandet. Wir gehen jetzt durch die Kontrolle, holen unsere Koffer und dann gehts weiter zum Bus nach Haiti.


Sonntag, November 11, 2018

Viele viele Koffer

Wir sind alle gut und überpünktlich am Flughafen angekommen.



Gerade haben wir alle Koffer problemlos einchecken können. Insgesamt ca 28 Koffer und noch ein paar Handgepäckstücke.





Los gehts nach Haiti

Wir sind jetzt auf dem Weg nach Frankfurt zum Flughafen mit 21 Koffern und viel Vorfreude. In den nächsten Tagen wird es hier immer mal etwas von uns zu lesen geben. Ob mit Bildern oder ohne können wir noch nicht sagen, das hängt von den Internetverhältnissen ab.








Montag, April 09, 2018

Medi-Kühlschrank in Kerongero angekommen ...

Vielen Dank, Dr. Markus Balli, der solarbetriebene Medizinkühlschrank ist inzwischen in der Landklinik Kerongero angekommen. Keine Kleinigkeit, da besonders die Impfstoffversorgung für die ganze Umgebung so gesichert ist.

Freitag, April 06, 2018

Alle wohlbehalten zurück...

Es war ein sehr guter Einsatz. Wir danken für alle Unterstützung! In wenigen Tagen posten wir etwas von alledem, was durch diesen Einsatz und Eure Unterstützung in Uganda möglich geworden ist. Für heute einfach ein herzliches Dankeschön ... aus dem Zwischenstop Brüssel!

Donnerstag, April 05, 2018

Unser letzter Arbeitstag ...



...startete mit einer Stippvisite in Bukasa an der Naomi Froese Schule. Wir sahen uns die Fortschritte am neuen Mädchenschlafsaal an, begutachteten den neuen Schrank im Büro der Direktorin, gratulierten einem Patenkind (mit Torte) zum Geburtstag und verabschiedeten uns. 
In Kasubi sahen wir fast alle der übrigen Patenkinder. Manche starteten nachts um 3 Uhr ihre Reise nach Kampala! Wir sind immer hin und her gerissen, ob man den Kindern diese anstrengende Fahrt zumuten soll. Aber insgesamt  haben wir alle den Eindruck, dass sie dieses Erlebnis jedoch sehr genießen, weil sie ja 1. sonst nicht aus ihrem Dorf herauskommen und 2. bei der Rückkehr etwas zu erzählen haben. 
Nach dem Mittagessen gingen  (vielleicht sollte ich besser sagen schlitterten) wir die vom Regen wirklich glitschigen Straßen hinunter zu den Kupona Kids. Dort wollten wir die neue Schaukel bewundern, die ebenfalls von Spenden gekauft wurde.  Da sie sofort von den Kindern belagert wurde, konnte man sie kaum ausmachen in dem Gewimmel. Herrlich! Gerd, Kyle (ein junger kanadischer Pastor, der gestern in der Nacht ankam) und Claudia hatten die Gelegenheit, 2 Jjajjas zu besuchen sowie eine hochschwangere Frau aus dem TAPP Programm. Diese muss wahrscheinlich einen für sie unerschwinglichen Kaiserschnitt bekommen, um das Kind und sie nicht zu gefährden bei einer normalen Geburt. In der Gruppe beschlossen wir einstimmig beim Abendessen, dass wir ihr das Geld dafür zusammenlegen. 
Niko und Harry konnten ihre Baustelle abschließen, was morgens noch nicht ganz klar war, da es regnete, als wir ankamen. 
Zu guter Letzt haben wir 12 neue Patenschaften abschließen können in unsrer Zeit hier. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal anmerken, dass so eine Patenschaft wirklich ein Leben für immer verändert. Manchmal auch zwei, wie bei dem schwerstbehinderten Jungen, dessen Mutter ihn verlassen hat, um den sich eine Nachbarin kümmert, und die jetzt eine finanzielle und betreuerische Unterstützung durch diese Patenschaft erhält. Danke, liebe Moni! 
Wenn jetzt jemandes Herz angerührt wurde und man das Gefühl hat, so ein Kinderleben möchte ich auch gern in eine gute Richtung lenken, dann ist das Kinderhilfswerk Global-Care genau der richtige Ansprechpartner. 
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass nur Bildung nachhaltig zu einer Veränderung in einer Gesellschaft führen kann. Wenn diesen Kindern aufgrund der finanziellen Situation der Eltern schon die Chance auf Grundschule genommen wird, kommen sie nie aus dem Armutskreislauf heraus. 
Wir trafen heute einen jungen Sekundarstufen-Lehrer, der uns freudestrahlend erzählte, dass er früher auch ein Patenkind war mit einem deutschen Paten. Er war so stolz und wirklich dankbar. Nun hat er eine gute Ausbildung und einen guten Job und genießt ein hohes Ansehen in seinem Dorf. Solche Geschichten machen Mut! 
Übrigens für alle Insider: Wir gewannen das "Wettrennen" nach Port Bell mit Moses! Er kannte eine Abkürzung durch den Feierabendverkehr, die uns ca. 1 Stunde Vorsprung verschaffte. 
Morgen packen wir unsere Sachen, gehen noch kurz über den Souvenirmarkt und müssen uns dann auch schon wieder von Uganda verabschieden. 

Mittwoch, April 04, 2018

Eine neue Patenschaft für Dich? Gerne!

HEUTE - bis 24h, ist es uns noch möglich eine persönliche Patenschaft für Dich abzuschließen hier vor Ort. Einfach eine Mail an uns mit Deinen Angaben in diesem Formular:
Wir erledigen den Rest der Aufgabe sehr gerne!

Dienstag, April 03, 2018

Verregnet aber nicht vergeblich...



Wir machten uns im wieder normalen Verkehr auf zur Kasubi High school. Nach einer Stunde Fahrzeit kamen wir entspannt an, setzten Niko und Harry bei der neuen Klinik ab, wo sie ihre Arbeiten an der Veranda und am Fußboden heute beenden wollten.  
Fast täglich gibt es Regen in diesem Jahr. Was für uns eher frustrierend ist, wird für den Afrikaner grundsätzlich als "Segen Gottes" akzeptiert und sogar gefeiert. Aber Arbeiten ist beschwerlicher an solchen Tagen.
Gerd, Jannice, Claudia und ich übernahmen wieder gern die Patenkinder. Von verbliebenen 35 konnten wir 21 sehen und beschenken. Da nach dem Mittagessen ein Gewitter über uns hinwegzog, wurden keine weiteren Kinder gebracht. Wenn es hier regnet, kommt fast das ganze öffentliche Leben zum Erliegen, da sich eben sehr viel unter freiem Himmel abspielt: Die Händler verkaufen nichts mehr,  da die Kunden aus dem Straßenbild verschwinden. Die Boda-Fahrer haben keine Kundschaft mehr. Schlagartig stoppt das sonst quirlige Treiben, da jeder erstmal Unterschlupf sucht. 
Am Vormittag konnte ich jedoch ein Patenkind mit einem schönen Anzug überraschen. Da dieser auch sehr gut passte, war die Freude auf beiden Seiten groß. Dieser Junge hat es echt nicht leicht, da er als Waise bei der Oma lebte. Weil es der Oma auch nicht gut geht, kam er ins Internat. Heute durfte er sich als etwas ganz Besonderes fühlen, und er hat es sichtlich genossen. Die Fotosession war ein riesiger Spaß für alle Anwesenden. Ein anderes Patenkind erhielt ein Fahrrad vom Paten aus Deutschland. Nach anfänglichem Zögern strahlte es dann doch übers ganze Gesicht. 
Abends bei der Heimfahrt gerieten wir dann leider in einen fiesen Stau. Wir brauchten fast 3x so lange wie morgens! Aber wir waren von den letzten Tagen auch ziemlich verwöhnt. Das vorhin war schon extrem, kam aber eigentlich dem normalen Feierabendverkehr sehr nahe. 

Auch das Internet macht uns Mühe seit einer Woche. Deswegen nur diese über Telefon vermittelten Bilder derzeit für Euch daheimgebliebenen.

Montag, April 02, 2018

Patenkinder in Kasubi

Auf unserem Tagesplan standen an erster Stelle viele (weitere) Patenkinder, die wir in Kasubi getroffen haben. Da heute auch hier ein öffentlicher Feiertag ist, war kein Unterricht und viele Kinder nicht vor Ort. Wir hatten jedoch genug zu tun.
15 Patenkinder wurden begrüßt, interviewt, fotografiert und beschenkt. Es war eine große Freude auf beiden Seiten. Zumal, wenn man sein eigenes Patenkind trifft und die glänzenden Augen beim Öffnen der Geschenke sieht.
Gerd und ich nutzten die Gelegenheiten, die sich uns zwischendurch mal boten, um je eine Oma zu Hause zu besuchen. Wir kauften mit Annett jeder ein ordentliches Paket mit Lebensmitteln ein, wobei auch Fleisch und Gemüse nicht fehlten. Damit überraschten wir die Großmütter und sorgten für Jubel in den Hütten.Gerd hatte das Privileg, mit einem Boda gefahren zu werden. Ich lief mit Annett durch den Slum von Kasubi zu der Oma. Da muss man durch Abwasserrinnen und Unrat balancieren, bekommt gratis eine Nase voll ungewohnter Gerüche und dank elektrischen Stroms mehr und lautere Musik zu hören, als man eigentlich möchte.
Niko und Harry bauten an der Veranda der neuen Klinik auf der anderen Straßenseite. Der Boden musste dringend fertig gestellt werden. Auf dem Rückweg hielten wir bei einem Supermarkt. Ein Patenkind hat am Mittwoch Geburtstag, und da wir nun mal da sind, hab ich eine Torte gekauft.
Die Abende verbringen wir mit Schreibkram wie Interviews durchgehen und elektronisch erfassen, Fotos sortieren und wenn das Internet mitmacht mit Telefonaten mit den Lieben daheim und Blog schreiben. Wir genießen die Ruhe und entspannte Atmosphäre in unserer sehr harmonischen Gruppe und weigern uns noch, über Socken und Jacken nachzudenken.

Ostersonntag in Kampala

Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam nach Kasubi zum Gottesdienst. Wir kamen ungewöhnlich gut durch den Verkehr,was dem Ostersonntag geschuldet war. Der Gottesdienst hatte schon begonnen, als wir die Kirche erreichten. Es folgte eine für afrikanische Verhältnisse sehr kurze Vorstellungsrunde.
Dann hielt Tim die Predigt, welche aufgrund eines starken Regenschauers einmal unterbrochen werden musste, da man durch das Geprassel der Tropfen auf das Blechdach sein eigenes Wort nicht mehr verstehen konnte. Nach der Predigt wurden die Täuflinge nach vorn gebeten. Es waren 3 an der Zahl. Und Gerhard mittendrin!
Es war auch für uns eine sehr schöne Überraschung, als er der Gruppe mitteilte, dass er sich hier taufen lassen wird. Das Taufbecken war gut gefüllt, der Regen hatte aufgehört, also ging es los. Pastor Patrick taufte erst Gerhard, der im Übrigen der ersten Weiße und Europäer war, der dort getauft wurde, und dann die anderen beiden. Jeder bekam noch ein Taufzertifikat überreicht, dann war es auch schon wieder vorbei.

Zum Mittagessen kehrten wir im Java House ein. Abends mussten wir Bob verabschieden, der zurück nach Detroit fliegt. So wird unsere Gruppe immer kleiner.

Morgen erwartet uns ein neuer aufregender Tag, denn wir werden wieder viele Patenkinder sehen und beschenken.

Samstag, März 31, 2018

Zweiter Besuch in Kirongero

Heute, auf den Weg zurück nach Kampala, nehmen wir uns noch die Zeit um nach den Fortschritten in Kirongero nachzuschauen, und um den von Dr. Balli gespendeten Solar-Kühlschrank der Klinik dort zu übergeben. Das Schuldach ist bereits montiert worden und auch die Klassenräume werden weiter ausgebaut.

Vor dem Mittagessen bei Moses Abosola haben wir uns aufgeteilt: Corinna, Gerd, Harry und Niko sind zu zwei Jajjas (Omas) gegangen und Claudia, Bob und Jannice haben zwei TAPP Besuche gemacht. Die Frauen haben sich sehr über unser Kommen gefreut und vielleicht konnten wir ihnen zusätzlich zu den Geschenken auch etwas Zuversicht und Hoffnung dalassen.


Wenn wir in der Hauptstadt heute irgendwann ankommen gibt es weitere Bilder, falls das Internet dort wieder funktioniert!

Freitag, März 30, 2018

Angekommen in Boliso2

Wir wurden gestern Nacht von den Grillen und Fröschen in den Schlaf gesungen und von einem wunderbaren Vogelkonzert heute früh geweckt. Ein strahlender Morgen sowie ein ereignisreicher Tag erwarteten uns. Nach einem reichlichen Frühstück brachen wir mit neuer Rekordzeit (9.15 Uhr) nach Bolliso 2 auf. In der Schule wurden wir schon erwartet.
Da es das Osterwochenende ist, waren einige Lehrer und Schüler nach Hause zu ihren Familien gefahren. Das erklärte, warum die Kirche nur halbvoll war an diesem Kar-Freitag. Tim predigte nachdem sich alle vorgestellt hatten. Anschließend trafen wir einige Patenkinder. 
Nach dem Mittagessen machten Claudia und ich mit Mary drei TAPP Hausbesuche. Die Familien wohnten nicht weit entfernt, aufgrund der Mittagshitze baten wir Moses aber, uns zu fahren. Das war im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung, denn „nicht weit entfernt“ kann doch einen Fußmarsch von locker 30 Minuten bedeuten, und wenn man dann noch 30 kg Lebensmittel tragen muss…. Die Familien haben sich sehr gefreut, zumal wir eine von Gott gut geführte Hand hatten, was die Wahl des jeweiligen Pakets mit Kleindergeschenke betraf. Wir wussten nämlich vorher nicht, welche Familie wie viele Kinder in welchem Alter hat. Aber es passte für alle Familien wunderbar, was wir eingepackt hatten. 

Niko und Harry bekamen ein paar Bauarbeiten. Gerd durfte sein Projekt abnehmen – den neuen Klassenblock mit drei Unterrichtsräumen. Bob war irgendwie überall dabei und Jannice hatte ein ganz besonderes Erlebnis, denn sie hat eine sehr besondere Familie zu Hause besucht. 
Diese Familie besteht aus 11 Kindern, deren Eltern verstarben, als das kleinste Kind 1 Monat alt war. Nun passt der älteste Sohn (20) auf seine 10 kleinen Geschwister auf. Zwei der Kinder haben bereits Paten in Deutschland. Das ist deren großes Glück, denn sonst sind sie auf Almosen der Nachbarn angewiesen, was besonders im letzten Jahr, wo es eine Dürre gab, sehr schwierig war. Denn niemand hatte hier zu der Zeit zuviel oder gar etwas zu verschenken. 
Eins der Kinder kam heute, um seine Geschenke von seinem Paten in Empfang zu nehmen, wirkte aber sehr müde und krank. Es stellte sich heraus, dass er an Malaria litt. Jannice fuhr mit Bob, Sande und dem Kind in die nächste Klinik, wo es gründlich untersucht und eine Behandlung sogleich eingeleitet wurde.
Anschließend fuhren sie zusammen zu der Familie nach Hause und konnten ihr zwei (tragende!) Ziegen überreichen, die der Pate großzügig spendete. Wie man sich vorstellen kann, war die Freude sehr groß. Sie konnten ihr Glück kaum fassen. 
Das sind diese besonderen Momente, die uns alle immer wieder gern auch die Strapazen so einer Reise ertragen lassen.
Tschüß bis morgen, Corinna

Mittwoch, März 28, 2018

KUPONA: Viele fröhliche Gesichter an der Naomi Froese Schule

Während einige fleißig am neuen Mädchenschlafsaal weiter arbeiteten, lernten wir anderen die Kupona-Kids kennen. Dies sind all jene Kinder von 2-6 Jahren, deren Mütter bei TAPP sind und das Schulgeld nicht bezahlen können (und auf eine Patenschaft hoffen).
Hier lernen sie an drei Vormittagen in freudvoller Atmosphäre schon erste Lieder und Buchstaben kennen, sodass sie später dann nicht mehr mit der ersten Klasse beginnen müssen. Auch ihre Mütter, HIV positive Frauen, kommen regelmäßig hierher und wir trafen heute und erfuhren ein bisschen mehr über ihre Alltagsprobleme. Später erlebten dann alle Kupona- und Schulkinder eine große Freude, als ein Workcamper für ALLE Kinder Eis spendierte. So etwas erleben die Kinder höchstens einmal im Jahr.

Nach der Mittagspause und vor unserer Verabschiedung blieb gerade noch Zeit um in drei Klassen den jährlichen Unterricht in Zahnpflege durchzuführen. Da gibt es immer viel zu lachen, besonders wenn wir alle mit Kautabletten die Zahnbelege blau sichtbar machen, und uns dann auf neu erlernte Weise die Zähne wieder weiß putzen.

Schließlich hieß es schon wieder Abschied nehmen. Es endete, wie es begonnen hatte: mit Gesang und Reden der Schüler und Lehrer - nur dieses Mal spontan und ausgelassen.

Kinder, Schüler, Studenten & Patenschaften...

  
Patenkinder, Patenkinder, überall Patenkinder!  Kleine und Große, spielend, essend, ja, auch lernend. Sie bereichern überall das Schulgelände hier auf der Naomi Froese Primary School, und inzwischen auch auf der High School, die bereits 99 Schüler in ihrem dritten Gründungsjahr zählt.
Am liebsten beschenken wir die Patenkinder mit Grüßen aus Deutschland sowie mit Dingen die ihren Alltag bereichern.VIELEN DANK an die 125 Paten die uns so viel Arbeit gemacht haben :) . Vor allem die Regel "Gib uns einfach ein kleines Geldgeschenk, eine Grußkarte mit Foto von Euch und wir machen dann den Rest" bewährt sich in diesem Jahr SEHR. Dieser Kleinlaster trägt nur ein Teil der Geschenke, die wir hier in den nächsten drei Tagen an diesen Kindern verteilen dürfen. Klar, die größten Geschenke - zum Teil für "Kinder" die nun das Programm verlassen - wie große Werkzeugkästen, Fahrräder, Laptops u.a.m. beeindrucken. Meine Augen wurden feucht, als ich Rosemary "zufällig" vor Freude jubelnd und weinen erwischte, die gerade das kleine Geschenk aus Deutschland mit Buntstiften, Schere und Bluse bestaunte, und die eingekauften nützlichen Dingen für ihren Alltag in der Boarding School. Hier werden Leben bereichert und Ermutigung von einer warmen Hand in die andere gespendet. DANKE!