Samstag, Oktober 03, 2026

Uganda, wir sind da! 🌍

Gestern um halb vier Uhr morgens war es endlich so weit: Mit einer Gruppe von zehn Personen aus Deutschland sind wir gelandet, und nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir Kampala. Besonders aufregend ist es für vier von uns, denn sie haben sich zum allerersten Mal auf die Reise nach Uganda gewagt!

Der erste Tag war ein bunter Wechsel aus Müdigkeit und Tatendrang. Kaum hatten wir unsere Zimmer bezogen, wurden wir mit einem traumhaften Sonnenaufgang und einem üppigen tropischen Garten begrüßt. Lange hielt es uns aber nicht: Schon bald öffneten wir die ersten prall mit Spenden gefüllten Koffer und sortierten voller Vorfreude die mitgebrachten Schätze. 24 Koffer voll. Wir sagen: DANKE! An allen Spendern.


Nach dem Mittagessen und einem kräftigen tropischen Regenguss ging es nach Mutungo. Dort konnten wir die Berufsschule besichtigen und sehen, wie die Bauarbeiten vorankommen. Eine Teilnehmerin nutzte spontan die Gelegenheit und ließ sich von einer Friseur-Auszubildenden die Haare schneiden. Das Ergebnis war großartig, und die junge Friseurin strahlte vor Stolz! Danach hieß es erst einmal: ausschlafen und Kraft tanken für alles, was noch kommt.







 
Heute Morgen haben wir uns nach einem köstlichen gemeinsamen Frühstück aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe fuhr nach Mutungo, packte bei den Bauarbeiten mit an und brachte mit frischer Farbe Leben an die Wände. Auch Zementarbeiten würden angepackt trotz Sonnenglut. Die Gruppe 2 durfte ein echtes Highlight miterleben: das Jugendevent „Kampala 25“ an der Heritage School! Zehn Schulen und Jugendgruppen aus einem Umkreis von 25 Kilometern traten dort mit Gesang, Tanz und Theater gegeneinander an. Und die Preise? Heiß begehrte Ziegen und Gänse sowie eine Geldsumme für die alle Teilnehmer zum ausgeben! Zwei von uns durften sogar in der Jury sitzen und die Auftritte mitbewerten, eine echte Ehre.




Das Programm war bunt, kreativ und voller Lebensfreude – gerade die Musik und der Tanz bewegte alle Zuhörer. Ein Fest, das uns mitten hineingezogen hat in die Farben, Musik, Kultur und die Herzlichkeit Ugandas. Wir sind mehr als gespannt, was die nächsten Tage bringen, und können es kaum erwarten, Euch weiter mitzunehmen! 🎶




 

Montag, Juni 08, 2026

Im 20. Jahr geht*s nach Uganda - vom 1.-12. Oktober 2026...

 ... willste mit?!?  Es gibt erstmal nur diese Einladung und meinen Wunsch, dass mindestens die hälfte unsrer Gruppe (wieder) in diesem Jahr noch keine 40 Jahre alt ist.  Bei 15 Leuten ist das machbar!  Unsere Kosten tragen wir, wie schon immer, komplett selbst. Spendengelder werben wir natürlich fleißig ein (sonst wäre das ja fast nur ein "mal gucken", was uns definitiv nicht genug ist!

Also: Melde Dich gern unter workcamp(a)fbgg.de und wir kommen ins Gespräch.

Termin ist der 1.-12.10.2026 - Abflüge sind von verschiedenen deutschen Flughäfen möglich - Eine Spende, die ja auch Steuerabzugsvorteile mit sich bringt, erbitte ich von wenigstens 1800 Euro.  Ist ja kein Tourismus was wir hier betreiben. Ab heute ist mein Gebet: Gott, nutze unseren Einsatz zum Wohle von Menschen und Gemeinden in ...Uganda!

Dienstag, Oktober 21, 2025

Wenn das Ende ein neuer Anfang ist . . .

 

Selten hat der Abschlied aus Kampala, das Tschüß-Sagen von Colleen und Tim und all ihren Mitwirkenden sich so sehr wie ein "Bald-Sehen-Wir-Uns-Wieder!" angefühlt, wie in diesem Jahr.  Ob es WIRKLICH so kommt, kann keiner sagen, aber unsere Absicht diese Projekte und die Beziehungen zu denen die sie voranbringen zu halten ist bei uns allen groß.  Also war heute die Abflugsrunde zu drehen, eine letzte Autofahrt durch Kampala, anschließende Uno-Runden bis der Flug geboarded werden konnte um 5 Uhr früh und dann das lange schöne Nachdenken über das Erlebte aus diesen 12 intensiven Tagen angesagt.  Gott schenke, dass der ausgesähter Same viel Frucht trägt. 

Und, wenn es dienlich ist, so wird es auch 2026 wenigstens eine Gruppe geben, die ausruft: Ab nach Uganda - die Arbeit und die Kinder warten schon auf uns :) 

Montag, Oktober 20, 2025

Zurück am Anfang, angekommen am Ziel ...

🤩Und damit sind wir zurück in Kampala nach einem laaaaangen Sonntag. Lang, aber unglaublich schön.

Heute ging es wieder in den Gottesdienst. Wir haben unsere Gruppe geteilt, die 1. ist wieder nach Kiboga zur Kirche gefahren, wo wir in den letzten Tagen schon viel geschafft haben.🙏

Andreas hat gepredigt, und am Ende des Gottesdienstes, nach viel Tanz und Gesang, wurden noch 5 Ziegen verschenkt.  UND trotz all der Armut wurden auch wir beschenkt! Neben all der Freude und Liebe, die wir erfahren haben, gab es heute für uns eine Menge:

  • Hähne
  • eine Zige 
  • Bananenstauden
  • und vieles mehr.

Gruppe 2 ist noch einmal einige Dörfer weitergefahren. Und wie es in Uganda typisch ist, wurde aus der gesagt „einen Stunde“ auf einmal 1 1/2 Stunden – eine Fahrtrichtung!

Am Ende sind wir dann aber in einer kleinen Kirche weit im Westen von Uganda angekommen und wurden herzlichst begrüßt. Siegfried hat dort gepredigt – ein Raum, vielleicht 25 qm groß, ABER voller Freude über unser Dasein.

Nach diesen zwei tollen Gottesdiensten haben wir uns wieder auf den Weg nach Kampala gemacht. Ein großer Dank geht dabei an unsere Fahrer Sunday und Moses, die zu Tim’s und Colleen’s Team gehören und uns sicher wieder zurückgebracht haben. Damit bricht auch schon unser letzter richtiger Abend in Uganda an.

Morgen werden wir dann nochmal viele Patenkinder sehen, und abends geht es dann schon zum Flughafen.   Was für ein Tag! 🤩

Sonntag, Oktober 19, 2025

Kiboga Tag 2 und zurück...

🌍✨ Tag 2 in Kibo, Uganda! Gestern haben wir an der Kirche weitergebaut und die Fundamente neu ausgehoben. Wir haben die Kirche um 90° gedreht – das erforderte viel Vermessen und Teamarbeit. Parallel dazu haben wir Hausbesuche durchgeführt und Workshops mit den Frauen der Gemeinde, dem Pastor und den ältesten Mitgliedern geleitet. 

Die Kinder hatten viel Spaß beim Spielen, und wir haben ein neues Rezept für die Zubereitung von Jacques-Früchten an die Küchengemeinde weitergegeben. Dabei haben wir nicht nur die süße Frucht genutzt, sondern auch gelernt, den Rest sinnvoll zu verarbeiten.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft gestern hatten wir ein paar technische Schwierigkeiten mit unserem Auto, aber durch Gebet konnten wir das Problem lösen. 

Heute, am Sonntag, ging es wieder in den Gottesdienst. Wir haben unsere Gruppe geteilt, und Gruppe 1 ist wieder nach Kiboga zur Kirche gefahren, wo wir in den letzten Tagen schon viel geschafft haben.

Andreas hat gepredigt, und am Ende des Gottesdienstes, nach viel Tanz und Gesang, wurden noch 5 Ziegen verschenkt.

UND trotz all der Armut wurden auch wir beschenkt. Neben all der Freude und Liebe, die wir erfahren haben, gab es heute für uns eine Menge:

•⁠  ⁠eine Ziege

•⁠  ⁠Hähne

•⁠  ⁠Bananenstauden

•⁠  ⁠und vieles mehr.

Gruppe 2 ist noch einmal einige Dörfer weitergefahren. Und wie es in Uganda typisch ist, wurde aus der gesagt „einen Stunde“ auf einmal 2 1/2 Stunden.

Am Ende sind wir dann aber in einer kleinen Kirche weit im Westen von Uganda angekommen und wurden herzlichst begrüßt. Siegfried hat dort gepredigt – ein Raum, vielleicht 25 qm groß, ABER voller Freude über unser Dasein.

Nach diesen zwei tollen Gottesdiensten haben wir uns wieder auf den Weg nach Kampala gemacht. Ein großer Dank geht dabei an unsere Fahrer Sunday und Moses, die zu Tim's und Colleen's Team gehören und uns sicher wieder zurückgebracht haben. Damit bricht auch schon unser letzter richtiger Abend in Uganda an.

Morgen werden wir dann nochmal viele Patenkinder sehen, und abends geht es dann schon zum Flughafen. Jetzt sind wir müde, aber glücklich und freuen uns aufs Bett 

Was für zwei tolle Tage 🤩

Freitag, Oktober 17, 2025

Ein Begegnungs- und Arbeitstag in Kigali ... der Erste

Und damit melden wir uns bei euch. Gestern war für uns ein richtiger Reisetag. Wir haben uns gestern Morgen auf den Weg Richtung Kiboga gemacht und einen kleinen Zwischenstopp in Nampunge an der Primary- und Highschool sowie der Church of God. Allein die Schule hat über 1000 "lerners"! Direkt daneben ist noch ein Krankenhaus, das wir auch besuchen durften. 




Daniel hat sich dort gleich verarzten lassen, nachdem er vor ein paar Tagen gestürzt war. Jetzt ist aber alles wieder gut. ALSO: Wir fuhren 2 Stunden weiter ... und landeten hier!:  Diese Schule von 200 Schülern wird neu gebaut.

Hier wurden wir herzlich in der Lehm-Kirche empfangen und mit Liedern und Tanz begrüßt. Danach ging es in diverse Projekte:


1. Workshops mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Auch die Pastoren des Bezirkes wurden von Siegfried und Tina geschult. Ein voller Erfolg.



2. Die Bautruppe hat sich um die 10 tiefen Fundamente für die neue Kirche gekümmert. Ein absoluter Knochenjob. Tim meinte heute Morgen noch: „Könnte etwas steinig sein“ – und wie steinig es war! Am Ende wechselten sich 12 Mann ab, um auf riesige Steine einzuschlagen. Werkzeuge gingen kaputt, die Motivation nicht! Wir hatten Spaß.


Nach einem langen Tag geht es jetzt gleich ins Bett. Denn morgen ist der letzte richtige Arbeitstag für uns! Wir freuen uns auf morgen, sehr.

Mittwoch, Oktober 15, 2025

Bukasa 2.0 - Arbeit, Arbeit, Arbeit und gaaaaanz viel Freude

 

 🌍✨ Ein weiterer erfüllter Tag in Uganda! Heute waren wir wieder in Bukasa an der Naomi Froese Primary School und der Siegfried Highschool, um unsere Projekte fortzusetzen. 


Ein Teil unseres Teams hat die Tapp Frauen in ihren Häusern besucht- es wurde gebetet und die Geschichte hinter der Situation angehört. 


Danach wurde sich um die Kupona-Kids gekümmert – diese sind die Kinder der Aids-zertifizierten Frauen und hier besteht die Möglichkeit an ausgewählten Wochentagen ihre Kinder unentgeltlich in die Schule zu schicken. Hier wird dann gespielt, gelacht und auch ein wenig gelernt.

Unser Bautrupp hat fleißig an der Highschool weiter gearbeitet: Bei der neuen Küche für die Highschool wurde gemauert und ein Podest zum Ausschank gebaut. Es wurden Fenster versetzt, Wände gemauert und ordentlich was geschafft. Abschließend haben wir noch Kleinigkeiten am Spielplatz repariert! 🎉 

Zum Abschluss haben wir die Heritage School besucht, eine beeindruckende Schule, die  Tim und Colleen damals für ihre eigenen Kinder ins Leben gerufen haben. 1998 wurde mit 32 Kindern gestartet und jetzt hat die Schule fast 500 Kinder bestehend aus Kindergarten, Primary und High School. Es ist großartig zu sehen, was hier über die Jahre gewachsen ist! 

Wir sind dankbar für die Möglichkeit, so viel Positives zu bewirken. 🙌💪 


Dienstag, Oktober 14, 2025

Bukasa - Noami Froese Schule- Siegfried High School

 🌍✨ Tag 5 unseres Workcamps in Uganda! Heute waren wir in Bukasa, in der Naomi Froese Primary Schule, und gleichzeitig auch in der Siegfried Highschool. 💪❤️




Nachdem wir herzlichst mit Musik und Tanz begrüßt wurden, haben wir in drei verschiedenen Projekten gearbeitet:



1️⃣ Team: Eine Gruppe kümmerte sich um unsere Patenkinder, die beschenkt und interviewt wurden. Es war herzerwärmend, ihre Geschichten zu hören. Ein Highlight war ein kleiner Junge, der nach seiner Schulzeit gerne Fußballprofi werden möchte und von uns ein FC Barcelona Handtuch bekommen hat – da waren so viele Strahlen in den Augen.







2️⃣ Team: Die zweite Gruppe unterstützte den Bau einer neuen Küche. Es wurden Steine gestapelt, Podeste gemauert, während parallel das Grundgerüst für ein neues Gebäude für den Kindergarten gebaut wurde. Hier wurden Stahlträger gesetzt und die Dachkonstruktion montiert. 🏗️


3️⃣ Team: In unserem TAPP-Workshop mit den verantwortlichen Frauen aus den Bezirken haben wir durch Rollenspiele und Schulungen Wissen vermittelt. Im TAPP-Projekt (Tumaini Aids Prevention Program) werden Aids-Infizierte Frauen betreut. Dabei geht es in dieser Betreuung nicht nur um Unterstützung, sondern eher um die Befähigung, einer Tätigkeit nachzukommen. Es werden Seifen hergestellt, die bekannten Ketten aus fein aufgerollten Papierkugeln gebastelt, Kaffee verpackt und Körbe geflochten.





Es ist großartig zu sehen, wie wir gemeinsam etwas geben wollen, aber so viel mehr zurückbekommen. 🙏🤩





Nach diesem tollen Tag gehen wir nun entspannt ins Bett und freuen uns auf morgen

Montag, Oktober 13, 2025

Wir sollten in unserem Leben einen Baum pflanzen und ein Haus bauen .....

 🌍✨ Tag 4 unseres Workcamps in Uganda – zweiter Tag in Mutungo!

Nach dem gestrigen Sonntag, den wir zusammen verbracht haben, starten wir heute wieder aufgeteilt in zwei Gruppen.



👩‍🏫 Die Frauen haben in der Mutungo-Kirche und -Schule großartige Arbeit geleistet. Sie konnten viele Patenkinder treffen und Interviews führen. Die Augen der Kinder leuchteten, als sie die Geschenke sahen! Die Dankbarkeit für die Patenschaften war spürbar, und trotz anfänglicher Schüchternheit des einen oder anderen waren es doch für alle berührende und tolle Begegnungen.



Trotz aller Planung brauchte es heute dann doch viel Spontanität: Einige Kinder kamen unangemeldet und brachten dann doch kurz die eine oder andere Schweißperle auf unsere Stirn.

Auch durfte heute ein bisschen Unterricht erteilt werden. Oxana und Heide waren im Kindergarten eingebunden und haben mit den „Kleinen“ über die „Kleine Raupe Nimmersatt“ gesprochen. Es wurden Törtchen, Schinkenbrote und Früchtebrote gezählt, und die Seifenblasen, die bei der Verwandlung der Raupe zum schönen Schmetterling gepustet wurden, waren ein riesiges Highlight.

👷‍♂️ Die Männer haben im Ausbildungszentrum ordentlich angepackt. Eine Herausforderung war das Anheben des Dachs eines abgesackten Gebäudes. Mit Holzpfählen und Hebewerkzeugen haben wir die Konstruktion stabilisiert und hochgehoben. Ein toller Erfolg! 

 
 
  

Anschließend haben wir Bäume gepflanzt, was den Ort noch grüner gemacht hat. 🌳💚 

Während dieser tollen Erlebnisse verbrachte Andreas seinen Tag mit Pastor Greg, der im Rahmen des Jüngerschaftsprogramms zukünftige Pastoren der Church of God in Uganda schulte.

„Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen als für den Herrn und nicht für die Menschen.“ – Kolosser 3,23 🙏✨

Nach einem großartigen Abendessen lassen wir den Tag nun in Gemeinschaft ausklingen. Es wird gelesen, fleißig Uno gespielt, und der morgige Tag in Bukasa an der Naomi Froese Schule wird vorbereitet.

Wir genießen die gemeinsame Zeit, den Austausch miteinander, und freuen uns schon jetzt auf die morgigen Erlebnisse.