Dienstag, Oktober 06, 2026

Farbe, Fußball und ein Clown mit grünen Haaren 😊

Am Montag haben wir an der Kasubi Primary und High School ein weiteres Gebäude gestrichen. Die Sonne hat ganz schön gebrannt, aber weichkochen ließen wir uns nicht!

Parallel gab es eine kleine Fußball-Trainingseinheit, und anschließend traten verschiedene Klassenmannschaften gegeneinander an. Dass die Lehrer als Schiedsrichter pfiffen, hat dem Spielfluss sichtlich gutgetan 😊. Die Klassen feuerten ihre Teams mit lauten Gesängen an, und die Trommler sorgten mit ihren afrikanischen Trommeln für einen mitreißenden Grundton. Die Spannung lag förmlich in der Luft!

Dass Madita und Fynn mitspielten, hat alle begeistert. Es gibt hier echte Talente! Aber vor allem ging es um den Spaß am Spiel. Als Madita gleich mit einem ihrer ersten Ballkontakte ihren Gegenspieler tunnelte und damit bewies, dass sie mit jedem auf dem Platz mithalten kann, war der Jubel auf den Rängen nicht zu überhören.

Ein ganz besonderes Erlebnis hatte Nadja mit ihrem Harry und ihren beiden erwachsenen Patenkindern. Wie man sie kennt, hatte sie sich wieder mit viel Liebe zum Detail in ihr Clownskostüm geworfen, mit roter Nase und grünen Haaren. Und die Patenkinder machten spontan mit! 

Ihr 23-jähriges Patenkind (inzwischen Student hier an der Uni) moderierte gleich mit und heizte die Stimmung beim Sackhüpfen, beim Staffellauf und im Höhlenerlebnis unter einem bunten Tuch immer weiter an. Es wurde so viel gelacht! Wir, die mitfieberten und uns vor Lachen kaum halten konnten, haben gesehen, wie viel Arbeit hinter so einer Clownerie steckt. Was für eine Leistung, was für eine Freude! Sogar die High-School-Schüler, die von ihrem höher gelegenen Gelände aus zuschauten, klatschten laut mit und feuerten an.

 

Insgesamt 34 Patenkinder wurden beschenkt, nicht nur Nadjas! Den Großteil dieser Arbeit haben Oxana, Jenny, Stine und Madita gemeinsam mit dem Team aus dem Kasubi-Büro gestemmt. Dabei wurde oft zwischen drei oder mehr Sprachen hin und her gewechselt, damit auch die Sechs- bis Neunjährigen verstanden, wie sehr wir uns freuen, sie zu sehen, und was wir alles erlebt haben.

Heute sind wir zurück in Mutungo und staunen über die Fortschritte: 150 m² Zementboden sind gegossen! Als Nächstes machen wir uns an den restlichen Anstrich der Lederwerkstatt und des Unterrichts-Hauses und verschönern den neuen Friseursalon. Das wird bunt, schön und richtig einladend. Hier wird es eine Freude sein, sich die Haare schneiden zu lassen und das Handwerk zu lernen!

Sonntag, Oktober 04, 2026

This is the day that the Lord has made!

 

 Heute ist Sonntag, und das heißt: Gottesdienst! Auch heute haben wir uns aufgeteilt und mit jeweils fünf Workcamp-Teilnehmenden die Gottesdienste in Mutungo und Kasubi besucht. Für die vier von uns, die zum ersten Mal dabei sind, war es der erste ugandische Gottesdienst überhaupt, und unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen! Mit Tanz, Gesang und Gebet wurde Gott die Ehre gegeben, mit einer Energie und Hingabe, die uns tief beeindruckt hat.


Der Gottesdienst in Kasubi war ein ganz besonderer: Nächste Woche beginnen für die Abschlussklasse die O-Level-Prüfungen (vergleichbar mit dem Realschulabschluss). Die ganze Gemeinde hat für die Schülerinnen und Schüler gebetet und eine Kollekte für sie gesammelt. Zum Abschluss wurden sie von den anwesenden Pastoren gesalbt und gesegnet.
    

Auch wir durften etwas beitragen: Nachdem wir uns vorgestellt hatten, haben wir gemeinsam ein Lied gesungen, und zwei von uns haben ein Zeugnis gegeben. Danach haben zwei Teilnehmende den Kindergottesdienst mitgestaltet und mit Bastelmaterial aus Deutschland rund 100 Kinder begeistert. Die anderen haben bei der Salbung der Schülerinnen und Schüler mitgeholfen.

 

Am Nachmittag ging es etwas ruhiger zu. Wir haben Kraft getankt und Geschenke vorbereitet, denn morgen geht es noch einmal nach Kasubi. Dort besuchen wir die Schule, machen Hausbesuche, beschenken die ersten Patenkinder und vieles mehr. Wir sind gespannt!

Samstag, Oktober 03, 2026

Uganda, wir sind da! 🌍

Gestern um halb vier Uhr morgens war es endlich so weit: Mit einer Gruppe von zehn Personen aus Deutschland sind wir gelandet, und nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir Kampala. Besonders aufregend ist es für vier von uns, denn sie haben sich zum allerersten Mal auf die Reise nach Uganda gewagt!

Der erste Tag war ein bunter Wechsel aus Müdigkeit und Tatendrang. Kaum hatten wir unsere Zimmer bezogen, wurden wir mit einem traumhaften Sonnenaufgang und einem üppigen tropischen Garten begrüßt. Lange hielt es uns aber nicht: Schon bald öffneten wir die ersten prall mit Spenden gefüllten Koffer und sortierten voller Vorfreude die mitgebrachten Schätze. 24 Koffer voll. Wir sagen: DANKE! An allen Spendern.


Nach dem Mittagessen und einem kräftigen tropischen Regenguss ging es nach Mutungo. Dort konnten wir die Berufsschule besichtigen und sehen, wie die Bauarbeiten vorankommen. Eine Teilnehmerin nutzte spontan die Gelegenheit und ließ sich von einer Friseur-Auszubildenden die Haare schneiden. Das Ergebnis war großartig, und die junge Friseurin strahlte vor Stolz! Danach hieß es erst einmal: ausschlafen und Kraft tanken für alles, was noch kommt.







 
Heute Morgen haben wir uns nach einem köstlichen gemeinsamen Frühstück aufgeteilt. Ein Teil der Gruppe fuhr nach Mutungo, packte bei den Bauarbeiten mit an und brachte mit frischer Farbe Leben an die Wände. Auch Zementarbeiten würden angepackt trotz Sonnenglut. Die Gruppe 2 durfte ein echtes Highlight miterleben: das Jugendevent „Kampala 25“ an der Heritage School! Zehn Schulen und Jugendgruppen aus einem Umkreis von 25 Kilometern traten dort mit Gesang, Tanz und Theater gegeneinander an. Und die Preise? Heiß begehrte Ziegen und Gänse sowie eine Geldsumme für die alle Teilnehmer zum ausgeben! Zwei von uns durften sogar in der Jury sitzen und die Auftritte mitbewerten, eine echte Ehre.




Das Programm war bunt, kreativ und voller Lebensfreude – gerade die Musik und der Tanz bewegte alle Zuhörer. Ein Fest, das uns mitten hineingezogen hat in die Farben, Musik, Kultur und die Herzlichkeit Ugandas. Wir sind mehr als gespannt, was die nächsten Tage bringen, und können es kaum erwarten, Euch weiter mitzunehmen! 🎶




 

Montag, Juni 08, 2026

Im 20. Jahr geht*s nach Uganda - vom 1.-12. Oktober 2026...

 ... willste mit?!?  Es gibt erstmal nur diese Einladung und meinen Wunsch, dass mindestens die hälfte unsrer Gruppe (wieder) in diesem Jahr noch keine 40 Jahre alt ist.  Bei 15 Leuten ist das machbar!  Unsere Kosten tragen wir, wie schon immer, komplett selbst. Spendengelder werben wir natürlich fleißig ein (sonst wäre das ja fast nur ein "mal gucken", was uns definitiv nicht genug ist!

Also: Melde Dich gern unter workcamp(a)fbgg.de und wir kommen ins Gespräch.

Termin ist der 1.-12.10.2026 - Abflüge sind von verschiedenen deutschen Flughäfen möglich - Eine Spende, die ja auch Steuerabzugsvorteile mit sich bringt, erbitte ich von wenigstens 1800 Euro.  Ist ja kein Tourismus was wir hier betreiben. Ab heute ist mein Gebet: Gott, nutze unseren Einsatz zum Wohle von Menschen und Gemeinden in ...Uganda!

Dienstag, Oktober 21, 2025

Wenn das Ende ein neuer Anfang ist . . .

 

Selten hat der Abschlied aus Kampala, das Tschüß-Sagen von Colleen und Tim und all ihren Mitwirkenden sich so sehr wie ein "Bald-Sehen-Wir-Uns-Wieder!" angefühlt, wie in diesem Jahr.  Ob es WIRKLICH so kommt, kann keiner sagen, aber unsere Absicht diese Projekte und die Beziehungen zu denen die sie voranbringen zu halten ist bei uns allen groß.  Also war heute die Abflugsrunde zu drehen, eine letzte Autofahrt durch Kampala, anschließende Uno-Runden bis der Flug geboarded werden konnte um 5 Uhr früh und dann das lange schöne Nachdenken über das Erlebte aus diesen 12 intensiven Tagen angesagt.  Gott schenke, dass der ausgesähter Same viel Frucht trägt. 

Und, wenn es dienlich ist, so wird es auch 2026 wenigstens eine Gruppe geben, die ausruft: Ab nach Uganda - die Arbeit und die Kinder warten schon auf uns :) 

Montag, Oktober 20, 2025

Zurück am Anfang, angekommen am Ziel ...

🤩Und damit sind wir zurück in Kampala nach einem laaaaangen Sonntag. Lang, aber unglaublich schön.

Heute ging es wieder in den Gottesdienst. Wir haben unsere Gruppe geteilt, die 1. ist wieder nach Kiboga zur Kirche gefahren, wo wir in den letzten Tagen schon viel geschafft haben.🙏

Andreas hat gepredigt, und am Ende des Gottesdienstes, nach viel Tanz und Gesang, wurden noch 5 Ziegen verschenkt.  UND trotz all der Armut wurden auch wir beschenkt! Neben all der Freude und Liebe, die wir erfahren haben, gab es heute für uns eine Menge:

  • Hähne
  • eine Zige 
  • Bananenstauden
  • und vieles mehr.

Gruppe 2 ist noch einmal einige Dörfer weitergefahren. Und wie es in Uganda typisch ist, wurde aus der gesagt „einen Stunde“ auf einmal 1 1/2 Stunden – eine Fahrtrichtung!

Am Ende sind wir dann aber in einer kleinen Kirche weit im Westen von Uganda angekommen und wurden herzlichst begrüßt. Siegfried hat dort gepredigt – ein Raum, vielleicht 25 qm groß, ABER voller Freude über unser Dasein.

Nach diesen zwei tollen Gottesdiensten haben wir uns wieder auf den Weg nach Kampala gemacht. Ein großer Dank geht dabei an unsere Fahrer Sunday und Moses, die zu Tim’s und Colleen’s Team gehören und uns sicher wieder zurückgebracht haben. Damit bricht auch schon unser letzter richtiger Abend in Uganda an.

Morgen werden wir dann nochmal viele Patenkinder sehen, und abends geht es dann schon zum Flughafen.   Was für ein Tag! 🤩