Montag, November 22, 2021

Frische Grüße aus Uganda...

Heute hat der Tag nach einer verregneten Nacht trocken und friedlich gestartet. Da wir bereits am Samstag und Sonntag viel Vorarbeit, beim Sortieren der verschiedenen Spenden und Patengeschenke aus Deutschland,  geleistet haben, mussten wir heute nur noch die Patengeschenke und Home-Visit Taschen einpacken und konnten uns nach einem leckeren Frühstück auf den Weg nach Kasubi machen.

Nach einer typisch ugandischen Autofahrt (viel Verkehr, Off-Road-Feeling auf „normalen“ Straßen und sehr undurchsichtigen Verkehrsregeln) sind wir in Kasubi angekommen.

Es war sehr schön bekannte Gesichter wiederzusehen und sich auszutauschen. Die typische ugandische Herzlichkeit hat dazu geführt, dass ich mich auch nach 2 Jahren Abwesenheit wieder wie zu Hause gefühlt habe.  

Anschließend konnte ein Teil der Gruppe direkt mit der Patenkinderarbeit starten. Die ugandischen Global-Care Mitarbeiter konnten für das gespendete Geld (für ca. 145 Kinder) Geschenke kaufen. Anschließend haben wir gemeinsam die gekauften Waren sortiert und bereits die ersten Gespräche mit Patenkindern geführt. Ein starker Regen hat uns die Arbeit etwas erschwert, denn wir mussten die Geschenke vor dem Regen retten und eine Unterhaltung bei Regen unter einem Wellblechdach war akustisch zeitweilig unmöglich. Aber da Flexibilität in Uganda ein MUSS ist, haben wir uns nicht unterkriegen lassen und wir konnten alles vorm Regen retten 😀

Morgen geht es dann weiter mit den Patenkindern. Ich freue mich schon sehr.

Jetzt gibt es erstmal Abendessen und ich verabschiede mich.

Viele Grüße, Jessica

PS: Ich liebe ugandisches Essen und ich habe mich schon sehr auf das Mittagessen in Kasubi gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht ;-)

Sonntag, November 21, 2021

Ein neuer Morgen beginnt!

… zwitschernde Vögel, krähende Hähne und gluckende Truthähne sind zu beobachten, als langsam schleichend der Tag, die Nacht verdrängt und sich die Sonne zwischen Büschen, Bäumen, Mauern und Häuser über dem Viktoria-See empor reckt.

Während vorsichtig die Nacht, dem Tag weicht und die sich entzündenden Lichter der Häuser in Kampala das neu beginnende Leben verkünden, beginnt in Port Bell in Uganda der Sonntag.

Im fernen Europa wird dieser Tag für die Menschen in unseren Großstädten heute vor allen Dingen vom Innehalten gekennzeichnet sein. Die Reflexion auf das vergangene Jahr, geführte Gespräche, verlorene liebe Menschen stehen im Mittelpunkt der Besinnung am Totensonntag.

In Kampala hingegen beginnt heute erneut ein arbeitsreicher und intensiver Arbeitstag. Gefüllte Straßen, Menschen am Straßenrand, die werbend zu einer Mahlzeit oder einem Snack am Fahrbahnkante einladen. Auf der einen Seite bietet ein Verkäufer neues Schuhwerk an, während gegenüber viele Sofas in „Kampalas-Ikea“ zum Verweilen bereitstehen. Wobei weder die Bezeichnung Möbelgeschäft noch „Kampalas-Ikea“ eine zutreffende Beschreibung dessen sind, was uns beim Blick aus dem Fenster unserer vorbeifahrenden Autos vor Augen geführt wird.

Es sind eher Regale mit Schuhen, gebrauchten Auto- und Fahrradreifen, die von den Menschen zum Kauf angeboten, betrachtet und gekauft werden, während gleichzeitig Sofas auf der Straße aufgereiht werden und daneben ein Grill mit Hähnchen und anderen Spezialitäten aufgestellt ist.

Dies alles zeigt sich in Kampalas Straßen während zwei Autos unserer Reisegruppe sich durch den dichten Linksverkehr, auf dem Weg zu den Gemeinden in Mutongo und Kasubi, wühlen. Dort finden heute wie jeden Sonntag seit dem Ende des Corona-Lockdowns wieder Gottesdienste statt.

Einem Automatismus folgend ziehen wir unsere Coronaschutzmaske über den Mund begrüßen die ersten Gemeindemitglieder, die uns begeistert in ihrem Gemeindehaus willkommen heißen. Der Gemeindesaal ist im Augenblick noch mit wenigen Menschen gefüllt, dennoch singt und tanzt das Lobpreisteam der Kirche zu rhythmischen Klängen der Trommeln begeistert zu Texten wie „…our God is so good…“

Der Pastor der Gemeinde heißt jeden einzelnen zum Gottesdienst herzlich Willkommen und begrüßt vor allem uns Gäste aus dem europäischen Ausland. Während die Zeit verrinnt, singen, tanzen und hüpfen alle Gemeindemitglieder hingebungsvoll und finden dabei anbetend und lobend neuen Zugang zu Gott, der wie vom Gemeindepastor betont, das liebende und hingebungsvolle Opfer Jesu Christi am Kreuz bezeugt.

Einer Vorstellung und einem Grußwort folgend stellen sich unsere beiden Reisegruppen den jeweiligen Gemeinden vor. Ergänzend dazu werden die Gottesdienste durch persönliche Zeugnisse und einem gesungenen Lied ergänzt, bevor nach etwa zwei Stunden eine englische und gleichzeitig in die Landessprache Luganda übersetzte Predigt folgt.

Gestärkt und ermutigt durch die tiefe des Glaubens, die Botschaften und den Lobpreis freuen sich die Gemeindemitglieder über herzliche Gespräche, wiedergefundene Freundschaften, die selbst die Zeit von Covid-Lockdowns, über tausende Kilometer und zwei Jahre überdauert haben. In diesen Momenten zeigt sich deutlich, dass uns nicht nur gemeinsame Projekte und eine Unterstützung von Kindern in Patenschaften verbinden, sondern vor allem der gemeinsame Glaube an Jesus Christus.

Abgerundet durch eine körperliche Stärkung beim darauffolgenden Mittagessen wird unsere Reisegruppe wieder vereint. Dankbar zurückblickend auf das Zusammentreffen mit den Menschen der Gemeinden in Kasubi und Mutongo und die unterschiedlichen Gottesdiensterlebnisse folgen intensive Planungen und Besprechungen in Vorbereitung auf die nächsten Tage, die vor allen Dingen von Besuchen der Projekte und Einrichtungen, aber auch dem Zusammentreffen mit den Patenkindern dominiert sein werden…

Chris

Samstag, November 20, 2021

Wir sind angekommen ...

Uganda Workcamp 2021 – schon der Name befremdet bei der Vorbereitung dieses Einsatzes – der erste in den letzten 2 Jahren. Covid hat uns immer noch – weltweit – im Griff. Workcamp? Unsere Fragestellung bleibt: Gibt es Anliegen in Uganda zu verfolgen und zu fördern. Und wie! Also: versuchen! Aber anders.

Erst vor 7 Wochen wurde diese Entscheidung zögerlich getroffen. Es folgten intensive Gespräche mit Stevensons, Spendenaufrufe und Klärungsgespräche z.B. Welche Ziele überhaupt verfolgen? Wie viele Gruppenteilnehmer sind möglich? Und mit welchen Einschränkungen muss gerechnet werden? Es gibt Vorgaben, die bis in unsere Bewegungsgewohnheiten eingreifen (ob mit oder ohne Fahrzeug), nächtliche Ausgangssperren u.a.m.  Die Flüge wurden vor 5 Wochen dann fest gebucht. Acht Personen, die wegen ihrer besonderen Einsatzmöglichkeiten oder aus dem Kuratorium von Global Care stammen, wurden dazu genommen.

Wir werden im Blog weniger als bisher berichten können – allein schon weil die Gruppe so klein ist! Ausserdem erwarte ich, dass das was wir tun und erleben gründlich anders als in den Jahren 2006-2019 sein wird. Also lade ich herzlich ein drei Dinge zu tun:

  • Aufmerksam „mitzureisen“ mit Gebeten und mit Augen die funkeln: „Da war ich auch schon Mal, diese Gesichter kenne ich, so stelle ich mir das Leben in Uganda vor…!“ Gern auch in der Freude des „Wiedermöglichen“…  
  • Spenden an „unser“ Kinderhilfswerk Global Care für die Projekte in Uganda geben (www.globalcare.de )
  • Am liebsten auch die Übernahme einer neuen Patenschaft. Wir erwarten viele Kinder anzutreffen, die diese Hilfe benötigen und deren Geschichten erzählt zu bekommen. Schon ein halbes Dutzend Patenschaftsanträge sind im Gepäck!  Sehr gerne würden wir viele weitere Kinder mit Deutschen Paten versorgen 😊

Ist diese Reise sinnvoll und richtig? Eine Antwort auf diese Frage wird wohl erst in 11 Tagen möglich sein. Was Patricia aber hier in der frischen Luft von Afrikas Himmel erlebte, verdient erzählt zu werden. Vor 2 Stunden - mitten im Flug – wurde durchgesagt: „Gibt es einen Arzt an Bord!?“ Da wusste ich warum Jannice Patti bereits vom Platz holte. Gegenüber von Jannice saß ein Passagier, der apathisch in seinem
Sitz erstarrt war. Sie rief eine Stewardess heran, die schnell feststellte, dass hier etwas nicht stimmt. Hier erlitt jemand mitten im Flug einen epileptischen Vorfall. Weitere Details gehören hier nicht hin außer dieses: Soeben wurde diese Champagnerflasche und
wirklich nette Dankeszeilen im Namen der KLM-Crew an Patricia und einen Arzt überreicht. Sie waren bereits sehr dankbar, dass in diesem Jahr der Einsatz von Pattis Begabung als Krankenschwester schon vor der Landung begann!

Dienstag, Oktober 19, 2021

Ein neuer Einsatz in Uganda steht im November an...

 Inzwischen spricht es sich rum: Eine Besuchsreise zu unseren diversen Projekten in Uganda ist für den November 2021 geplant. Eine Mini-Truppe von ehemaligen Ugandaworkamp-Teilnehmern hat sich zusammengefunden. Vor allem medizinsche Anliegen - aber auch das gezielte Ermutigen unsrer Partner - steht ganz oben auf dem vorläufigen Plan. Was genau dann erlebt wird könnt ihr, wie immer, dann hier mitbekommen. Danke jetzt schon für alle Gebete und Spenden. Bald werden entsprechende Hinweise hier erscheinen... Stay tuned 😇

Mittwoch, November 18, 2020

Ein neues Gesicht - ein alter Freund

Das Kinderhilfswerk, welches überhaupt die Idee für diese vielen Einsätze in Afrika und Haiti seit 2006 ermöglichte, hat sich ein ganz neues Aussehen & Auftreten verpasst. Eigentlich ist soetwas ja nur eine Kleinigkeit. Wenn ihr diesen Film Euch einmal anschaut merkt ihr, mit welcher Liebe und Freude sie bei der Sache der Kinder sind. Gucks einfach mal an!

Stiftung Global Care Kinderhilfswerk


 

Donnerstag, Oktober 29, 2020

Weiter gehts ...

Vieles geht noch nicht - auch in Uganda nicht. Aber der neue Schultrakt der Naomi Froese Schule und High School sieht schon großartig aus. Auch erste Klassen treffen sich wieder.

Für die Ausstattung des High Schools, vor allem Chemie, Biologie, Physik u.ä. Klassen sind nun Anschaffungen angebracht, die nicht mit Mittel aus dem laufenden Haushalt aufgebracht werden können.  Aber die Freude über das Geschaffte ist groß!



Dienstag, September 15, 2020

Schenk' was!

 Es ist frustrierend: 2020 kommt kein Workcamp zustande. Nicht nach Uganda. Auch nicht nach Haiti, und die große Indientour musste auch verschoben werden. Auch das Konzert mit den Global-Voices aus Brasilien, Nepal und Afrika pausiert.

Claudia Barber, die schon x-mal in Uganda war, hat eine großartige Idee umgesetzt. Wenn Du mitmachen möchtest, so bitte ich Dich Claudia einfach direkt anzuschreiben und nachzufragen wie sie das macht, dass alle ihre Patenkinder noch im Oktober ein besonderes, persönliches Geschenk bekommen, zugeschnitten auf seine Bedürfnisse. Neugierig?  schreiben: claudia.barber[AT]gmx.de

Samstag, Juli 25, 2020

Das neue High School Gebäude ist fast fertig!

 



Weitere treue Spender haben dafür gesorgt dass in Bukassa trotz Corona weiter am neuen zwei-geschössigen High School Gebäude gebaut werden kann. Genieße den Fortschritt - und ein besonderes Dankeschön von der Schulleitung aber auch den Bauarbeiten! In dieser Corona-Zeit ist es ein Segen dass Bauarbeiten fortgeführt werden können. So werden diese i.d.r. armen Familien weiter durch Einkommen versorgt. Dass aus Deutschland derzeit weiter Spendengelder in solche Projekte fließt wird als große Freundlichkeit empfunden.
Natürlich ist auch in Uganda wegen Corona der Unterricht an allen Schulen unterbrochen. In der High School hat der Schulleiter, Stephen, einige Arbeitshefte für die Studierenden entwickelt, die sie nun zu Hause durcharbeiten. Großartig!
Wer mithelfen möchte dass alle Bauarbeiten in 2020 abgeschlossen werden können, oder aber für den Ausbau des Schulunterrichts gerne etwas geben mchte, der kann dieses am leichtesten auf der Global-Care Homepage tun. So gibt es auch die fällige Spendenquittung. Einfach für die "Naomi Froese Schule, Uganda" den Zweck eintragen und spenden. Danke!

Samstag, Mai 23, 2020

Erste Erträge in Kabbanyi!

Es erstaunt mich immer wieder, wie fruchtbar das Land in Uganda ist. Ihr erinnert euch vielleicht, dass wir im November 2019 (siehe Eintrag in der Beitragsliste, rechts) einen Geldbetrag einer Frauengruppe in Kabbanyi, Distrikt Luweero, feierlich übergeben hatten als Starthilfe für ein Anannas-Projekt. 
Kein halbes Jahr später sind erste Erträge zu sehen! Und das beste an diesem Projekt: Die Gewinne werden genutzt und weitere Frauengruppen hier, im Landesinnren, unter die Arme zu greifen, wo die Armut noch ganz andere Ausmaße kennt als nahe der Großstädte.

Montag, Mai 04, 2020

Essensverteilung im Ostkongo nach Flutkatastrophe

 Hier ein paar Bilder von Nahrungsverteilungen die aus den Spenden, die während einer Livestream-Übertragung aus der CBF-Fritzlar für die Not in und um Goma (Kongo) bereits eingesetzt wurden. Ja, sie sind ebenfalls von Corona Betroffen - das öffentliche Leben ist auch hier zum Stillstand gekommen.
Ein großes DANKESCHÖN an allen Spendern im Namen von Noel (sie ist im Interview des vorherigen Posts zu sehen)!







Dienstag, April 28, 2020

Interview mit Colleen und Edrin zu Corona in Uganda

Hier ein Interview mit der US-Organisation "Children of Promise" über die Situation wegen Corona in Uganda.
Kinderhilfswerk Global-Cares Hilfe sowie die Spendensammlungen aus dem Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes bei den letzten Live-Stream Gottesdiensten werden ab ca. 8:50min erklärt.  Hörenswert!
Youtube Interview mit Colleen Stevenson und Edrin Serwano

Samstag, April 11, 2020

NFS High School Gebäude bald fertig!

Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte, so auch hier. Was leider auch in Uganda derzeit Wirklichkeit ist, sind die geschlossenen Schuhlen wegen dem Corona-Virus. Dass die Bauleute noch geld verdienen können ist ihr - und unser Glück. So haben sie Geld für die Versorgung der Familien und wir bald das erst zweistöckige Gebäude auf dem Schulgelände fertiggestellt.
Weitere Informationen werden folgen...



Sonntag, Dezember 01, 2019

World Aids Day - und 15 Jahre TAPP



Heute machten wir uns zu einer ganz besonderen Veranstaltung auf den Weg: Anlässlich des Welt-Aids-Tages waren wir zum 15-jährigen Jubiläum der TAPP-Arbeit eingeladen.
Wieder einmal benötigten wir aufgrund der für uns „verwöhnte Deutsche“ unvorstellbaren Verkehrssituation die 2-fache Zeit (2 St!), um durch Kampala und an unserem Ziel anzukommen. Wie schön, dass die Menschen hier äußerst geduldig sind und auf uns warteten.

Was ist TAPP?  Tunami-Aids-Prevention-Programm (wobei „Tunami“ Swahili ist und Hoffnung bedeutet)!  In der Gemeindearbeit wurden 2004 die zerstörerischen und vernichtenden Kräfte dieser furchtbaren Erkrankung immer deutlicher. Nicht nur die gesundheitlichen Auswirkungen für die Erkrankten, die zu dieser Zeit unbehandelt waren und starben, sondern auch für die Angehörigen und Familien (besonders deren Kinder) führte dies immer mehr zu einem ausweglosen Desaster. Aus Angst vor dem drohenden Stigma innerhalb der Gesellschaft ließen sich die Menschen aber weder testen noch behandeln.  Aber-Tausende Kinder wurden zu Waisen.
Sogar bestes Theater wurde uns geboten!

Colleen Stevenson gibt einen Ausblick
Colleen  Stevenson ließ sich diese Not von Gott auf ihr Herz legen und rief im Vertrauen zu IHM die TAPP-Arbeit ins Leben. Durch Hausbesuche, Seelsorge, Aufklärung und Ermutigung, sich testen und medikamentös behandeln  zu lassen, Gründung von Selbsthilfegruppen und ganz praktische Hilfe und Unterstützung der Betroffenen und von deren Familien innerhalb der Gemeinden und auch darüber hinaus entstand diese beeindruckende Bewegung.
An diesem Feiertag wurden wir mit einem tollen T-Shirt Geschenk gleich empfangen. Nachdem wir hineingeschlüpft waren, erwartete uns erstmal herrlicher landestypischer Musik und Tanz. Wir durften Zeugnisse von mutigen betroffenen Frauen und Männern hören, die uns sehr berührt und sich in unsere Erinnerung eingebrannt haben.  Mit unübersehbarer Lebensfreude und Dankbarkeit gegenüber GOTT und Colleen sangen und tanzten die einzelnen TAPP-Gruppen, dessen Vertreter aus der Nähe und Ferne angereist waren. Die Betroffenen und ihre Familien erlebten und erleben diese Unterstützung als lebensrettend. Ziel ist es, dass in noch weiteren Regionen TAPP-Gruppen entstehen.
Seinen Höhepunkt erlebte die Veranstaltung in der Aufforderung an unsere Gruppe,  sich an einem traditionellen Tanz zu beteiligen! Nachdem wir das notwendige Equipment angelegt hatten, ließen wir uns nicht „lumpen“. Die Hoffnung ist, dass die offensichtliche Freude und das begeisterte Klatschen der Zuschauer  nicht nur durch deren Belustigung an unserem Versuch entstanden sind. Auf jeden Fall hat es uns allen riesigen Spaß gemacht!
Dieser Sonntag begann mit einem wie immer fürstlichen Frühstück. Das Obst, was wir hier in Fülle angeboten bekommen, schmeckt paradiesisch und wir werden es ab morgen wehmütig vermissen.  Gottesdienst feierten wir in und mit der Mutungo-Gemeinde hier in Kampala. Zum vorerst letzten Mal tauchten wir ein in den überwältigenden gesungenen und getanzten Lobpreis. Pastor „Siegfred“ hielt die Predigt.
Am Nachmittag konnten wir weitere Patenkinder sehen, interviewen und beschenken.  
Der Rest des Tages ist gefüllt mit den Vorbereitungen der anstehenden Abreise und einem Rückblick auf die vergangenen zwei Wochen.
Es tut gut, auf das Geschaffte zurückblicken zu können. Es hat uns Kraft gekostet aber wir fahren als Beschenkte zurück in unsere Heimat. Dankbarkeit erfüllt uns im Blick auf alle erlebt Bewahrung, Gesundheit und Kraft, ohne welche dies alles nicht möglich gewesen wäre, UND: wir wollen wiederkommen! Die Menschen hier verdienen unsere Hochachtung für Ihren Mut, sich den Verhältnissen zu stellen und weiterzumachen, wo es aussichtslos erscheint. Die Workcamps lassen die Menschen hier erleben, dass sie nicht allein sind in ihrem Kampf um ein würdevolles Leben. Sie bewirken Ermutigung, geben Hoffnung und schaffen schrittweise Veränderung.  
Und jetzt noch einen Dank an alle die hier mit der Blog „mitgefahren“ sind. Vor allem alle die eine neue Patenschaft abgeschlossen haben. Inzwischen wissen wir genau, dass 19 Kinder (und hoffentlich durch die direkte Vermittlung noch einige mehr!), darunter ein blinder Junge von 11 Jahren, dieses Geschenk zugesprochen bekommen haben. Sie freuen sich auf einen gesicherten Schulplatz – bis nach der Ausbildung oder dem Studium.

Samstag, November 30, 2019

Nähmaschinen-, Solarkühlschrank-, Laptop- und weitere Ziegenspenden!



Bevor wir uns am Donnerstagvormittag auf den etwa 7-stündigen Rückweg (wohlgemerkt für etwa 350 km) nach Kampala machten, durften wir uns in unserer Unterkunft durch ein reichhaltiges Frühstück stärken.  Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch an den Verantwortlichen des "Upendo Technical School" Geld für drei weitere Nähmaschinen für die Berufsschule überreichen, bei welcher das Bauteam in den vergangenen beiden Tagen ihren Dienst tun durfte. Die umgerechnet 90 Euro für jeweils eine Nähmaschine sind durch Spenden aus der Gemeinde Gottes in Pforzheim-Büchenbronn zusammengekommen. Danke dafür!
In Kasubi dann wieder angekommen wurde ein Solarkühlschrank für eine Klinik in einem Dorf ohne fließend Wasser und Strom gekauft - da die Spenden dafür in Deutschland zusammen gekommen sind. Natürlich muss auch die veraltete Solaranlage der Klinik modernisiert werden - dann wird das Gerät mit "German Technology" (siehe Karton!) Impfstoffe und wertvolle Medizin aufbewahren können für die ganze Umgebung dieses Dorfes.
Zuguterletzt wurde ein Laptop für Verwaltungszwecken einer High School übergeben. Vielen dank an die Spenderin aus Hamburg!