Hier ein Interview mit der US-Organisation "Children of Promise" über die Situation wegen Corona in Uganda.
Kinderhilfswerk Global-Cares Hilfe sowie die Spendensammlungen aus dem Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes bei den letzten Live-Stream Gottesdiensten werden ab ca. 8:50min erklärt. Hörenswert!
Youtube Interview mit Colleen Stevenson und Edrin Serwano
Dienstag, April 28, 2020
Samstag, April 11, 2020
NFS High School Gebäude bald fertig!
Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte, so auch hier. Was leider auch in Uganda derzeit Wirklichkeit ist, sind die geschlossenen Schuhlen wegen dem Corona-Virus. Dass die Bauleute noch geld verdienen können ist ihr - und unser Glück. So haben sie Geld für die Versorgung der Familien und wir bald das erst zweistöckige Gebäude auf dem Schulgelände fertiggestellt.
Weitere Informationen werden folgen...
Weitere Informationen werden folgen...
Samstag, Februar 22, 2020
Sonntag, Januar 05, 2020
Sonntag, Dezember 01, 2019
World Aids Day - und 15 Jahre TAPP
Heute machten wir uns zu einer ganz besonderen Veranstaltung
auf den Weg: Anlässlich des Welt-Aids-Tages waren wir zum 15-jährigen Jubiläum
der TAPP-Arbeit eingeladen.
Wieder einmal benötigten wir aufgrund der für uns „verwöhnte
Deutsche“ unvorstellbaren Verkehrssituation die 2-fache Zeit (2 St!), um durch
Kampala und an unserem Ziel anzukommen. Wie schön, dass die Menschen hier äußerst
geduldig sind und auf uns warteten.
Was ist TAPP? Tunami-Aids-Prevention-Programm (wobei „Tunami“ Swahili ist und Hoffnung bedeutet)! In der Gemeindearbeit wurden 2004 die zerstörerischen und vernichtenden Kräfte dieser furchtbaren Erkrankung immer deutlicher. Nicht nur die gesundheitlichen Auswirkungen für die Erkrankten, die zu dieser Zeit unbehandelt waren und starben, sondern auch für die Angehörigen und Familien (besonders deren Kinder) führte dies immer mehr zu einem ausweglosen Desaster. Aus Angst vor dem drohenden Stigma innerhalb der Gesellschaft ließen sich die Menschen aber weder testen noch behandeln. Aber-Tausende Kinder wurden zu Waisen.
| Sogar bestes Theater wurde uns geboten! |
| Colleen Stevenson gibt einen Ausblick |
An diesem Feiertag wurden wir mit einem tollen T-Shirt
Geschenk gleich empfangen. Nachdem wir hineingeschlüpft waren, erwartete uns
erstmal herrlicher landestypischer Musik und Tanz. Wir durften Zeugnisse von mutigen
betroffenen Frauen und Männern hören, die uns sehr berührt und sich in unsere
Erinnerung eingebrannt haben. Mit
unübersehbarer Lebensfreude und Dankbarkeit gegenüber GOTT und Colleen sangen
und tanzten die einzelnen TAPP-Gruppen, dessen Vertreter aus der Nähe und Ferne
angereist waren. Die Betroffenen und ihre Familien erlebten und erleben diese
Unterstützung als lebensrettend. Ziel ist es, dass in noch weiteren Regionen
TAPP-Gruppen entstehen.
Seinen Höhepunkt erlebte die Veranstaltung in der Aufforderung
an unsere Gruppe, sich an einem traditionellen
Tanz zu beteiligen! Nachdem wir das notwendige Equipment angelegt hatten, ließen
wir uns nicht „lumpen“. Die Hoffnung ist, dass die offensichtliche Freude und
das begeisterte Klatschen der Zuschauer nicht
nur durch deren Belustigung an unserem Versuch entstanden sind. Auf jeden Fall
hat es uns allen riesigen Spaß gemacht!
Dieser Sonntag begann mit einem wie immer fürstlichen
Frühstück. Das Obst, was wir hier in Fülle angeboten bekommen, schmeckt
paradiesisch und wir werden es ab morgen wehmütig vermissen. Gottesdienst feierten wir in und mit der
Mutungo-Gemeinde hier in Kampala. Zum vorerst letzten Mal tauchten wir ein in
den überwältigenden gesungenen und getanzten Lobpreis. Pastor „Siegfred“ hielt
die Predigt.
Am Nachmittag konnten wir weitere Patenkinder sehen,
interviewen und beschenken.
Der Rest des Tages ist gefüllt mit den Vorbereitungen der
anstehenden Abreise und einem Rückblick auf die vergangenen zwei Wochen.
Es tut gut, auf das Geschaffte zurückblicken zu können. Es
hat uns Kraft gekostet aber wir fahren als Beschenkte zurück in unsere Heimat.
Dankbarkeit erfüllt uns im Blick auf alle erlebt Bewahrung, Gesundheit und
Kraft, ohne welche dies alles nicht möglich gewesen wäre, UND: wir wollen
wiederkommen! Die Menschen hier verdienen unsere Hochachtung für Ihren Mut, sich
den Verhältnissen zu stellen und weiterzumachen, wo es aussichtslos erscheint. Die
Workcamps lassen die Menschen hier erleben, dass sie nicht allein sind in ihrem
Kampf um ein würdevolles Leben. Sie bewirken Ermutigung, geben Hoffnung und schaffen
schrittweise Veränderung.
Und jetzt noch einen Dank an alle die hier mit der Blog „mitgefahren“
sind. Vor allem alle die eine neue Patenschaft abgeschlossen haben. Inzwischen
wissen wir genau, dass 19 Kinder (und hoffentlich durch die direkte Vermittlung
noch einige mehr!), darunter ein blinder Junge von 11 Jahren, dieses Geschenk
zugesprochen bekommen haben. Sie freuen sich auf einen gesicherten Schulplatz –
bis nach der Ausbildung oder dem Studium.
Samstag, November 30, 2019
Nähmaschinen-, Solarkühlschrank-, Laptop- und weitere Ziegenspenden!
Bevor wir uns am Donnerstagvormittag
auf den etwa 7-stündigen Rückweg (wohlgemerkt für etwa 350 km) nach Kampala
machten, durften wir uns in unserer Unterkunft durch ein reichhaltiges
Frühstück stärken. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch an den
Verantwortlichen des "Upendo Technical School" Geld für drei weitere Nähmaschinen für die Berufsschule überreichen, bei welcher das Bauteam in den vergangenen
beiden Tagen ihren Dienst tun durfte.
Die umgerechnet 90 Euro für jeweils eine Nähmaschine sind durch Spenden aus der
Gemeinde Gottes in Pforzheim-Büchenbronn zusammengekommen. Danke dafür!In Kasubi dann wieder angekommen wurde ein Solarkühlschrank für eine Klinik in einem Dorf ohne fließend Wasser und Strom gekauft - da die Spenden dafür in Deutschland zusammen gekommen sind. Natürlich muss auch die veraltete Solaranlage der Klinik modernisiert werden - dann wird das Gerät mit "German Technology" (siehe Karton!) Impfstoffe und wertvolle Medizin aufbewahren können für die ganze Umgebung dieses Dorfes.
Zuguterletzt wurde ein Laptop für Verwaltungszwecken einer High School übergeben. Vielen dank an die Spenderin aus Hamburg!
Freitag, November 29, 2019
Donnerstag, November 28, 2019
Unser zweiter Tag in Lira...
... Heute an der Hoffman Schule. Die überwältigende afrikanische Begrüßung von ca. 250 Kindern und 80 Pastoren wird unvergesslich bleiben.
Im Anschluss teilte sich unsere Gruppe auf. Der Bautrupp setzte seine Arbeit in Upendo fort. Die medizinische Besatzung behandelte bis zum Sonnenuntergang unzählige Patienten und führte Gesundheitchecks und Entwurmungen von ca. 350 Kindern durch. Es war wieder bedrückend zu erleben, wie viele Menschen sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten oder diese nicht erreichen können. So auch ein 9 jähriger Junge mit einem Körpergewicht von nur 16 kg. Als Ursache stellte sich eine bisher nicht erkannte HIV-Infektion heraus, die nun diagnostiziert ist und behandelt wird.
Das Brillenteam konnte in
vielen Fällen für den richtigen Durchblick sorgen.
Eine komplette
Jungen-Fußballmannschaft konnte mit Trikots
vom OSV Meerbusch und Fußbällen von einem Spender aus Hessen ausgestattet
werden. Es folgte ein kleines Match auf ugandischem „Rasen“ und zu ugandischen
Bedingungen (hier gibt es keine Tore sondern es gilt, einen Stein
umzuschießen).
Auch konnten wieder
bedürftige Großmütter bzw. Großväter besucht werden und die lang ersehnte
Übergabe von 6 Ziegen an zwei Großmütter und eine Frauengruppe erfolgen – mit
der Auflage, dass die zu erwartenden Zicklein jeweils an andere Frauen
weitergegeben werden.
Eine ganz tolle Erfahrung
zum Schluss: Die kleine 4,5-jährige Awa (leider HIV-positiv) hat heute
Pateneltern bekommen. Diese Patenschaft ermöglicht ihr nicht nur, ab sofort die
Vorschule zu besuchen. Hier erhält sie u.a. regelmäßige Mahlzeiten und auch
ihre medizinische Versorgung und die Behandlung ihrer Erkrankung ist so sichergestellt.
Mit diesem Beispiel möchten
wir Euch alle ermutigen, eine Patenschaft zu übernehmen. Es ist nicht
irgendeine sondern die EINZIGSTE CHANCE, welche diese Kinder haben. Z.B. hier:
PATE WERDEN
Mittwoch, November 27, 2019
Erster Arbeitstag in Lira
Nach einer ruhigen Nacht im
„Alpha R. Hotel“ in Lira ging es um 9
Uhr zur Berufsschule. Auf dem Weg begrüßten uns Pastoren mit Jubel und Gesang,
die auf dem Weg zu ihrer Konferenz waren, die unser Pastor in Räumen der
Berufsschule leitete. Bei unserer Ankunft gab es weitere Lieder und Reden von
allen Pastoren sowie den Berufsschülern.
Das Medizinteam begann mit
medizinischen Basisuntersuchungen. Dann gab es Tests auf Malaria, HIV, u.v.m.,
ärztliche Untersuchungen und
Medikamentenausgabe. Zusätzlich machten wir „Minisehtests“ mit einer Bibel(!)
und Schultafel (Weitsicht). So verteilten wir Brillen für Kurz- und
Weitsichtige.
Währenddessen kamen immer
mehr Kinder aus dem umliegenden Dorf. Nadja, unsere Kinder-Entertainerin, war
schwer beschäftigt. Sie spielte, lachte und tobte mit den Kindern, die ihr
verschiedene Akrobatikkunststücke zeigten und sie abends kaum wegfahren ließen.
Nachdem wir bei Sonnenuntergang
noch einige Bäume auf den Grenzen des Schulgrundstücks gepflanzt hatten, kamen
wir dann doch erst bei Dunkelheit zurück in unsere Unterkunft, wo zumindest
einige von uns eine heiße Dusche noch vor dem Abendessen genießen durften.
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