Freitag, November 22, 2019

Vier Arbeitsstellen...

Nachdem der Mittwoch von unserem Besuch und der Begrüßung an der Naomi-Froese-Schule geprägt war, durften wir die letzten beiden Tage auch tatkräftig mitarbeiten. Erste Bilder konntet ihr bereits gestern sehen. 
1. Interviews mit den Patenkinder
In den beiden Tagen konnten knapp 50 Kinder und Teenager interviewt werden, die bereits durch Patenschaften gefördert werden und somit Zugang zu einer schulischen Ausbildung haben. Dies dient zum Einen, damit die Paten und das Kinderhilfswerk (KHW) über die derzeitige persönliche Situation und ggf. Änderungen informiert sind und ermöglichte den Paten aus Deutschland stellvertretend durch Jessica, Claudia, Benjamin und Jannice persönliche Geschenke und Grüße an ihre Patenkinder zu übergeben. An dieser Stelle sei gerne auch nochmal darauf hingewiesen, dass wir Anfragen von potentiellen neuen Paten gerne entgegennehmen und hier vor Ort weiterreichen. Einfach das Onlineformular mit Wunsch "Uganda" HIER ausfüllen und/oder ein Kommentar unten hinterlassen.

2. Durchführung medizinischer Kontrolle
Zusammen mit Kaitlin, einer amerikanischen Krankenschwester, die für die Betreuung von 5 Kliniken in Uganda zuständig ist, konnten Patricia und Birgit auf dem Schulgelände eine provisorische Klinik aufbauen. Die Schulkinder wurden gewogen, die Körpergröße bestimmt, haben Medikamente zur Entwurmung bekommen, wurden auf Malaria getestet und neue oder alte Wunden wurden versorgt. Auch einige Erwachsene, v. a. Lehrer,  konnten behandelt werden. Insgesamt wurden an zwei Tagen 250 untersucht.

3. Mitarbeit auf der Baustelle
Neben einer Nursery School und der Naomi-Froese-Schule, einer Primary School, gibt es seit 2016 auf dem Gelände auch eine Highschool (Secondary School). Damit die Schule weiterhin aus Sicht der Behörde bestehen bleiben darf, werden Laboratorien für den naturwissenschaftlichen Unterricht sowie eine Bibliothek gebaut. Neben einem Neubau wird für diese Räumlichkeiten auch ein Altbestand verwendet. Dazu wurden durch Harry, Ansgar und Daniel einige Fenster und Türen erstmal demontiert, damit diese einen neuen Platz bekommen können. Die Zusammenarbeit mit den einheimischen Kräften war dabei trotz teilweiser sprachlicher Schwierigkeiten bestens.


4. Spiel & Spaß mit Nadja & Ben
Das Highlight für besonders die Jüngeren unter den Schulkindern war an beiden Tagen "der Clown". Alles andere als bei einem passiven Zuschau-Programm durften die Kinder mit Seilhüpfen, Luftballons und Bällen zur allgemeinen Belustigung aktiv beitragen. 


Mittwoch, November 20, 2019

Bukassa kennenlernen...

Unser zweite Tag neigt sich dem Ende, er war geprägt von Begenungen vielerlei Art.
Am Vormittag waren wir als gesamte Gruppe and der Naomi-Froese-Schule, die seit 2016 um eine Highschool erweitert wurde. Die Primary School (Klasse 1-7) besuchen derzeit gut 200 Kinder und zur Highshool (Klasse 8-12) gehen +100 Schüler. Einige Kinder, die von weit weg kommen oder verwaist sind, leben auf dem Schulgelände internatsmäßig. Bei unserer Ankunft wurden wir aufs herzlichste, mit traditionellem Tanz und Gesang, begrüßt.


Für die Highschool befinden sich gerade ein Laborraum und eine Bibliothek in baulicher Maßnahme, an denen wir auch mitwerken werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen teilte siche die Gruppe in unterschiedliche Arbeitsberechei auf. Es wurde ein "medical room" für morgige flächendeckende Untersuchungen eingerichtet. Mit an HIV erkrankte Frauen, in dem TAPP-Projekt, wurde eine Andacht gehalten. An einem Erweiterungsbau der Highschool wurden Maurerarbeiten mit einheimischen Fachkräften durchgeführt. Darüber hinaus war der Tag geprägt vom spielen und den Begegnungen mit den Schülern.

Eine Gruppe ging in die Slums dieses Orts, Bukasa (einem Stadteil Kampalas), um dort kleine Geschenke und Lebensmittel zu verteilen. Diese Begegnungen haben uns alle sehr berührt. In dem Slum leben die Menschen unter, für uns, unvorstellbaren Lebensbedingungen.Es besteht weder eine Wasser bzw. Stromversorgung, die "Häuser" stehen dicht an dicht sind häufig undicht, bei Regen stehen viele Wohnungen unter Wasser. Sanitäranlagen jeglicher Art snd nicht vorhanden bis auf  Gemeinschaftstoiletten. Wäsche wird in einer stinkenden Kloake gewaschen.
Die Geschenke und das Essen verteilten wir bei unseren "Jaja"-Besuchen, an Großmütter die sich um ihre verwaisten Enkelkinder kümmern mitten in dieser Wirklichkeit und teileweise zu fünft auf einer Fläche von 2x2 Metern leben.
Für morgen stehen weiter Arbeiten an der Naomi-Froese-Schule an und einige nehmen an einer "Womens-Conference" teil mit Frauen aus Kongo, Süd-Sudan, Kenya und weiteren ostafrikanischen Ländern.

Dienstag, November 19, 2019

Angekommen ... ausgepackt!


Der erste Tag ist geschafft - hat uns geschafft - aber es war ein guter Tag!
Nach unserer Ankunft in Entebbe heute morgen um 5 Uhr, hatten wir ein paar Stunden Pause in einem wunderschönen "Guesthouse" in Flughafennähe. Um 13 Uhr ging es dann weiter nach Kampala. Für die "alten Hasen" war es ein Erlbenis, weil der seit langem gebaute Express Highway endlich für ein paar Kilometer genutzt werden kann. Für die "Neuen" war es sehr beeindruckend den "normalen Verkehr" zu erleben mit Motorräder, auf denen auch mal vier Reisende sitzen und Kreuzungen mit Polizist in der Mitte, Regen von oben, keiner Fahrbahnmarkierung und Fahrzeugen aller Art, die einfach mitten auf die Kreuzung fahren.
Der Nachmittag und Abend waren angefüllt mit Auspacken, dem Sortieren all der Kleiderspenden und ca. 150 Patengrüßen und kleinen Geschenken und natürlich der Planung, wie wir morgen starten werden. Wir Deutsche planen so gerne! Mal sehen, was wir morgen zu berichten haben, es erwarten uns spannende Zeiten mit den unterschiedlichsten Aufgaben. Davon ab er morgen mehr.

Ausgeschlafen angekommen in Entebbe

Wir sind verlustfrei und gut gelaunt inzwischen gelandet...!  Zunächst in Istanbul, auf den niegel-nagel-neuen Flughafen. Da kann man nur sagen: WOW! Da haben sie sich für Europa empfehlen wollen.
Aber inzwischen sind wir auch in Entebbe, die Flughafenstadt von Kampala, angekommen. Nach einer verkürzten Nacht herrlichem Schlaf und einem köstlichen Frühstück werden wir gerade abgeholt um in unser Bleibe in Kampala, bei Stevensons und dem Kinderhilfswerk Uganda unterzukommen. So kann es weitergehen😎

Sonntag, November 17, 2019

Dank Turkish Airlines ...

...geht's mit vielen wertvollen Projektspenden morgen los! Durch Flugplanänderungen, vor allem ab Hannover, entschieden wir Fluganbieter zu wechseln.
Gern nehmen wir so viele Hilfsspenden aus Deutschland mit als möglich, die uns vor allem für die Schulen und Kliniken anvertrat werden. Dank Türkish Airlines werden wir nun sogar einiges mehr an Koffern abgeben können - ohne Aufpreis!
Hiermit im Voraus schon ein herzliches Dankeschön - und womöglich ein baldiges Widersehen! Klasse, dass es solch ein Entgegenkommen für die Gute Sache heute noch von manchen Unternehmen gibt.
Jetzt noch 1x Schlafen - und dann geht's ab nach Uganda!

Samstag, November 09, 2019

Bald geht's wieder los ... nach Uganda

Am 18.11. wird ein Team von 12 freiwilligen zwei Wochen in Uganda Schul-, Klinik-, Baum- und Gemeindeprojekte vorantreiben oder neustarten durch ihre Spendenkationen. Hier werdet ihr also viele Bilder und Projekte in den nächsten Wochen vorgestellt bekommen - und könnt gern helfen, dass sie auch finanziert werden können. Am liebsten vermitteln wir allerdings neue Patenschafen.  Einfach diese Form ausfüllen und "Uganda" anklicken! PATENSCHAFTS FORMULAR Global-Care

Samstag, August 10, 2019

Ein neues Team für Nov. 2019 formt sich gerade...

Trotz des erfolgreichen Besuchs im April wird es einen 2. in diesem Jahr in Uganda geben:  Vom 18.11. bis 2. Dezember 2019 werden ca. 12-15 Workcamper sich auf die Reise nach Afrika machen.  Bei Interesse diese Email (efs@sahlkamp.de) mit ein paar Zeilen über Deine Person nutzen um das Gespräch zu beginnen. Nur wenige Plätze sind noch frei; danach wird es erst wieder im Oktober 2020 eine solche Reise nach Uganda geben.
Wie in dieser Blog weiter unten schon mehrfach berichtet, wird auch ein neuer Einsatz nach Haiti gerade aufgestellt.  Auch hierfür können Interessenten sich an diese Emailadresse melden: efs@sahlkamp.de

Mittwoch, April 03, 2019

Angel, ihre Familie und Ausbildung als Näherin

 Heute konnte ich Angel kennenlernen, 16 Jahre jung und seit kurzem in unserem Nähprogramm in Mutungo.  Sie ist Patenkind einer Familie aus Niedersachsen, hat ihre Schulbildung (bis S-4) in der Naomi Froese Primary & Highschool absolviert.  Ihre freudige freche Art fiel mir beim Besuch im Nähzentrum schon auf (siehe Bilder); als ich erfuhr, sie ist einer der "KHW-Kinder", fragte ich nach, wie es in ihrem Leben gerade zugeht. 

Angels Mutter liegt Krank zuhause, sie ist HIV Positiv und in unserem TAPP Programm integriert. Dass sie hier ihre Ausbildung fortsetzt war auch um der Mutter und den Geschwistern nahe zu sein. Die Sozialarbeiterin von TAPP, Doreen erzählte, dass die Mutter seit zwei Monate nicht mehr vor die Tür ihrer kleinen Bretterhütte tritt und somit das Programm ihr nur noch durch Hausbesuche helfen kann.
Nicht nur Angel, auch die zwei Brüder und zwei Schwestern müssen Wege finden sich selbst und ihre Zukunft in die Hand zu nehmen.
Ihr seht,schon anhand der Bilder, dass Angel total dankbar für diese lebensstützende Hilfe ist die sie durch das Patenschaftsprogramm und dieser Ausbildungsmöglichkeit bekommt.
Ein herzliches DANKESCHÖN an alle Paten an dieser Stelle.

Samstag, März 30, 2019

Highschool für Flüchtlinge in Palorinya fast fertig...

Heute sind wir in dem Flüchtlingscamp Palorinya Budri bei Moyo angekommen. Vor 2 Jahren waren wir mit einer gehörigen Portion Mut und dem Traum einer Schulgründung hier unterwegs (klicke HIER oder rechts im Reiter, 2017, Juni ...). Es war unübersehbar welche große Not unter den jungen Flüchtlingen bestand weil sie zwar in ein sicheres Uganda angekommen waren, jedoch keine Schule mehr hatten um ihre Bildung zu Ende zu bringen. Nun ist die highschool für einige Hundert Flüchtlinge fast fertiggestellt!


Der "Dorf"brunnen in diesem Abschnitt des Flüchtlingscamps. Hier stehen immer 10 bis 50 Kanister schlange während geduldig gepumpt wird.  Die Grundversorgung mit Wasser ist hiermit gesichert. Gegenüber liegt unsere neue Secondary School.

Zwei Südsudaneesen die womöglich in diesem Jahr noch in die Highschool beginnen könnten, wenn sie ihre P7 Prüfungen bestehen:  Immanuel (14) und Augustin (17).

Der Fußballplatz neben den Schulgebäuden (es entstehen derzeit weitere WC-Trakte, Esshalle mit Küche sowie einige Lehrerwohnungen).
Dieser zweite Brunnen soll unbedingt in Betrieb gebracht werden. Die Bohrung ist irgenwann auf Granit gestoßen und dadurch viele Monate im Jahr leider trocken. Mit einer Hochdruckbohranlage soll hier eine weitere Versorgung gesichert werden.


Erst nach einer Fähre über den Nil kommen wir in Moyo an, eine verschlafene Kleinstadt die den logistischen Kern der Versorgung von über 1 Million Flüchtlingen heute hier ausmacht.


Sonntag, Dezember 02, 2018

Uganda Workcamp 2019

In 2019 reisen wir in der 2. Hälfte Nov. nach Moyo im Norden Ugandas. Unterstützt durch das KHW und ADH (Aktion Deutschland Hilft) entsteht dort gerade eine Grundschule mitten im Flüchtlingscamp Palorinya (siehe, unten (2016) unsere 1. Reise dorthin).
Interesse dabei zu sein! Dann bitte eine E-mail an efs-at-sahlkamp.de

Dienstag, November 27, 2018

Gut angekommen

Wir sind gut in Deutschland gelandet. In den nächsten Tagen wird der Blog noch ein wenig überarbeitet und mit Bildern gefüllt, es lohnt sich also immer mal wieder rein zu schauen und sich auch die älteren Einträge noch mal anzuschauen.

Montag, November 26, 2018

Auf dem Weg nach Hause

Wir haben es heute morgen geschafft Haiti mit dem Flugzeug zu verlassen und warten jetzt auf den Flug nach Hause. Morgen früh sind wir wieder in good old Germany.

Anschlußflug in Higuero erreicht!

Was wir hier in Deutschland zu schnell für Selbstverständlich nehmen:  Gerade hat unser Partner in Santo Domingo uns mit großer Erleichterung mitgeteilt, dass unsere Leute angekommen und schon auf den Weg zum Flughafen Higuero sind. Der Rückflug wird wohl doch noch zeitig angetreten!

Samstag, November 24, 2018

...voran, aber nur auf Umwegen


Wiedermal SMS-Grüße aus … immer noch Haiti.  Heute Abend verbringen sie in Port au Prince. Wegen politischer Unruhen und Demos etc. fährt der für heute gebuchte Bus seit Tagen und bis auf weiteres nicht. Alle sind sehr dankbar dass es gelungen ist kurzfristig doch einen Flug morgen nach Santo Domingo zu buchen. 
Begleitet sie doch einfach mit Eurem Gebet auf ihren Weg zurück nach … Deutschland. Bald gibt es hier mehr zu berichten!

Donnerstag, November 22, 2018

Weiter gehts...

Internet ist wieder ein Problem - aber soviel ist uns bekannt:
Morgen geht es mit der Gruppe zurück nach Saint Ard. Der Einsatz war bis zum Schluß positiv und es gibt vieles zu berichten ... diese Infos folgen dann persönlich hier von der Gruppe. Jetzt beten wir für Bewahrung auf den vielen Wegen zurück nach Hause.

Montag, April 09, 2018

Medi-Kühlschrank in Kerongero angekommen ...

Vielen Dank, Dr. Markus Balli, der solarbetriebene Medizinkühlschrank ist inzwischen in der Landklinik Kerongero angekommen. Keine Kleinigkeit, da besonders die Impfstoffversorgung für die ganze Umgebung so gesichert ist.

Freitag, April 06, 2018

Alle wohlbehalten zurück...

Es war ein sehr guter Einsatz. Wir danken für alle Unterstützung! In wenigen Tagen posten wir etwas von alledem, was durch diesen Einsatz und Eure Unterstützung in Uganda möglich geworden ist. Für heute einfach ein herzliches Dankeschön ... aus dem Zwischenstop Brüssel!

Donnerstag, April 05, 2018

Unser letzter Arbeitstag ...



...startete mit einer Stippvisite in Bukasa an der Naomi Froese Schule. Wir sahen uns die Fortschritte am neuen Mädchenschlafsaal an, begutachteten den neuen Schrank im Büro der Direktorin, gratulierten einem Patenkind (mit Torte) zum Geburtstag und verabschiedeten uns. 
In Kasubi sahen wir fast alle der übrigen Patenkinder. Manche starteten nachts um 3 Uhr ihre Reise nach Kampala! Wir sind immer hin und her gerissen, ob man den Kindern diese anstrengende Fahrt zumuten soll. Aber insgesamt  haben wir alle den Eindruck, dass sie dieses Erlebnis jedoch sehr genießen, weil sie ja 1. sonst nicht aus ihrem Dorf herauskommen und 2. bei der Rückkehr etwas zu erzählen haben. 
Nach dem Mittagessen gingen  (vielleicht sollte ich besser sagen schlitterten) wir die vom Regen wirklich glitschigen Straßen hinunter zu den Kupona Kids. Dort wollten wir die neue Schaukel bewundern, die ebenfalls von Spenden gekauft wurde.  Da sie sofort von den Kindern belagert wurde, konnte man sie kaum ausmachen in dem Gewimmel. Herrlich! Gerd, Kyle (ein junger kanadischer Pastor, der gestern in der Nacht ankam) und Claudia hatten die Gelegenheit, 2 Jjajjas zu besuchen sowie eine hochschwangere Frau aus dem TAPP Programm. Diese muss wahrscheinlich einen für sie unerschwinglichen Kaiserschnitt bekommen, um das Kind und sie nicht zu gefährden bei einer normalen Geburt. In der Gruppe beschlossen wir einstimmig beim Abendessen, dass wir ihr das Geld dafür zusammenlegen. 
Niko und Harry konnten ihre Baustelle abschließen, was morgens noch nicht ganz klar war, da es regnete, als wir ankamen. 
Zu guter Letzt haben wir 12 neue Patenschaften abschließen können in unsrer Zeit hier. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal anmerken, dass so eine Patenschaft wirklich ein Leben für immer verändert. Manchmal auch zwei, wie bei dem schwerstbehinderten Jungen, dessen Mutter ihn verlassen hat, um den sich eine Nachbarin kümmert, und die jetzt eine finanzielle und betreuerische Unterstützung durch diese Patenschaft erhält. Danke, liebe Moni! 
Wenn jetzt jemandes Herz angerührt wurde und man das Gefühl hat, so ein Kinderleben möchte ich auch gern in eine gute Richtung lenken, dann ist das Kinderhilfswerk Global-Care genau der richtige Ansprechpartner. 
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass nur Bildung nachhaltig zu einer Veränderung in einer Gesellschaft führen kann. Wenn diesen Kindern aufgrund der finanziellen Situation der Eltern schon die Chance auf Grundschule genommen wird, kommen sie nie aus dem Armutskreislauf heraus. 
Wir trafen heute einen jungen Sekundarstufen-Lehrer, der uns freudestrahlend erzählte, dass er früher auch ein Patenkind war mit einem deutschen Paten. Er war so stolz und wirklich dankbar. Nun hat er eine gute Ausbildung und einen guten Job und genießt ein hohes Ansehen in seinem Dorf. Solche Geschichten machen Mut! 
Übrigens für alle Insider: Wir gewannen das "Wettrennen" nach Port Bell mit Moses! Er kannte eine Abkürzung durch den Feierabendverkehr, die uns ca. 1 Stunde Vorsprung verschaffte. 
Morgen packen wir unsere Sachen, gehen noch kurz über den Souvenirmarkt und müssen uns dann auch schon wieder von Uganda verabschieden.