Sonntag, März 25, 2018

Ein Sonntag zum Erholen ...

Heute haben wir mal 5 gerade sein lassen und teilten uns auf, um einfach mal zwei ugandische Gottesdienste zu genießen. In Kasubi war das Haus voll - die Band gut eingeübt und  die Kinder hoch motiviert für uns zu singen. In der Naomi-Froese Schule werden ebenfalls Gottesdienste gefeiert.  Die Bilder sprechen einfach für sich!:
 
 
 


Wir mussten heute unseren Arzt aus Fritzlar, Dr. Balli, verabschieden.  Er ist voller Eindrücke und Geschichten bereits abgefahren. Aber davor entstand noch dieses Gruppenbild.
Wir genossen dann einen sehr entspannten Sonntag Nachmittag, einige von uns haben mit einem Spaziergang (typisch deutsch!) die Umgebung unserer Unterkunft erkundet. Interessant zu sehen ist, dass ärmliche Hütten direkt neben palastähnlichen Anwesen stehen.
Wir freuen uns alle auf morgen: dann geht es in der Naomi Froese Schule los!

Samstag, März 24, 2018

Mawanga Klinikbesuch und Bewahrung bei der Rückfahrt

Mawanga Klinik entwickelt sich gut – vielleicht ist eine Höhereinstufung des Betriebes von staatlicher Seite bevorstehend. „Die Ausstattung ist die beste, die ich bisher gesehen habe“ sagt Dr. Balli während er auch hier beratend durch die Räume geht.


Ein sehr erfolgreiches Projekt ist die Annanas-Plantage. „4 Millionen Schilling (fast 1000 Euro!) könnte die Ernte in diesem Jahr einbringen!“ schätzt der Verwalter des Projekts. Die Überschüsse werden direkt in den Betrieb der Klinik gegeben. Dann zeigte er uns wie aus einer reifen Annanas bis zu 10 Setzlinge gleich wieder eingesetzt werden. Somit wird die Ernte sowie der Ertrag von Jahr zu Jahr größer. Hier ist in keinen zwei Jahren bereits die Investsumme vom Workcamp 2016 inzwischen wieder eingenommen worden (Siehe Übergabe hier: https://nichtegal.blogspot.ug/2016/04/ ).


Als wir meinten, bald schon wieder in unseren Betten "zuhause" in Kampala wieder zu ruhen, wurde uns gezeigt wie schnell der Boden den Menschen hier unter den Füßen gerissen werden kann. Eine "Kleinigkeit" fand unser Fahrer Moses, dass bei einem Schlagloch (siehe Bild) der Ersatzrefien vom Unterbau unseres Busses gerissen wurde und fast von unserem nachfolgenden Jeep überfahren wäre. Im Verkehr von Kampala hörten wir dann einen komischen Knall hinter uns - und schon bevor wir uns umschauen konnten knallte es bei uns mächtig: Ein Auffahrunfall mit 2 Fahrzeugen und einem größeren Personenbus. Dass wir den Schluß der "Kette" bildeten, war unser Glück. Ob einer von uns Schleudertrauma hat zeigt sich spätestens morgen - dass das einige der anderen Beteiligten erlitten, ist mir sicher. Dafür dass es dennoch keine schweren Verletzungen gab war Zentrum unseres Dankgebets heute abend...

Freitag, März 23, 2018

1. Reise aufs Land...

Derzeit sind die jährlichen Prüfungen der Oberstufen angesagt. Unsere Schule in Kasubi ist als eine der Austragungsorte zugelassen. Fünf Tage lang und über 8 Stunden werden in ganz Uganda diese Arbeiten durchgeführt. Streß pur! 
T.A.P.P. ist eine Arbeit unter AIDS-kranken Frauen & Familien.  Wir haben diesem Zentrum (es gibt ein paar Dutzend davon in UG) eine Finanzspritze von ca. 450 Euro gegeben um T-Shirts (= Schuluniform) und Spielplatzgegenstände für die betreuten Vorschulkinder und ihren Innenhof zu schmücken.

Schließlich kommen wir in Kerongero an – wo wir vor zwei Jahren bereits armen alten in die Jahre gekommenen Schule unter die Arme gegriffen hatten. Nun ist das älteste Gebäude fast komplett zusammengestürzt und wird neu aufgebaut und mit einem schicken Dach versehen. Nächste Woche könnten hier im Blog die Bilder der Ferstigstellung zu genießen sein. Noch sieht es wie eine Baustelle aus.
 

Die Kinder hier auf dem Land sind viel neugieriger – aber oft auch sehr ängstlich – wenn sie uns sehen. Doch schnell taut das Eis und ein freundliches Necken ist unausweichlich – besonders bei unserem Harry.


Auch eine weitere Klinik (oben) wird hier besucht und mit viel Verbandsmaterial aus Deutschland beschenkt. Als der seit 2 Jahren funktionsuntüchtige Kühlschrank besichtigt wird, beschließen wir kurzerhand, ihn mit 200 Euro Spendengeldern aus Fritzlar mit einem neuen solarbetriebenen 12v zu ersetzen. Dieser dient vor allem zum Aufbewahren von Impfstoffen.