Jeder der mehr wissen möchte:
Hier noch ein ausführlicher Bericht über Lindas Unfall und die Wochen danach.
Freitag, Juli 05, 2013
Donnerstag, Juli 04, 2013
Linda am Dienstag in Fritzlar erneut operiert
So viele Anfragen in den letzten Wochen wie es Linda dann jetzt geht. Es war eine schwere Zeit - so schwer, und die ganze Wundheilung inklusive Schwierigkeiten mit den Eingesetzten Schrauben in den Beinknochen so kompleziert, dass entschieden worden ist, Linda nach Deutschland zu holen. Das ist Anfang der Woche passiert. In Fritzlar haben wir Freunde im Krankenhaus und weitere Spender und Ärzte, die helfen, ihre Gesundheit wieder herzustellen. Heute konnte ich sie nach der OP kurz besuchen. Es geht ihr gut! Die Schmerzen werden weniger. Beinbewegung ist endlich wieder möglich! Weitere infos werden in den nächsten Tagen hier veröffentlicht. (Im Bild mit Irmgard Berle und Connie Schwarz, die viel Zeit an ihrem Bett verbringen).
Samstag, Juni 08, 2013
Linda muss nochmal ins Krankenhaus...
Wie vor Wochen hier schon erwähnt (siehe unten): Eine Leiterin der TAPP Arbeit in Uganda, Linda aus Mutungo, wurde bei einem Motorradunfall mit einem LKW (Sie saß auf dem Bora-Bora-Taxi) schwer verletzt. Eine weitere OP ist nun unumgänglich und wird ca. 1500 E kosten. Wer mit einer Spende helfen möchte diesen Betrag zu erreichen kann das direkt auf das Global-Care Konto überweisen (und so auch eine Spendenquittung erhalten für seine Spende) mit dem Vermerk: "Lindas OP - Uganda"; Konto: 212156; BLZ: 201 900 03 (Hamburger Volksbank). Weitere Infos werden hier in Kürze erscheinen.
Freitag, Mai 03, 2013
Donnerstag, Mai 02, 2013
Freitag, April 26, 2013
Das Leben und die Arbeit geht weiter!
Großartig zu sehen, dass die Arbeit in Kapchorwa, die wir liegen lassen mussten, auch ohne uns weiter geführt werden konnte. Hier der fast fertig gestellte Wohnblock.
Eine weitere Information, die uns Workcamper ganz schön mitnimmt: Linda, eine der Leiterinnen der TAPP Arbeit in Mutungo, wurde auf einem Boda-Boda (Motorradtaxi) von einem Auto angefahren und liegt seit zwei Wochen im Krankenhaus mit diversen Knochenbrüchen.
Sie musste eine OP in dieser Woche überstehen und ist jetzt auf dem Wege der Besserung. Unerschwingliche Behandlungskosten warten auf sie, die wir gerne z.T. tragen werden um sie zu ermutigen, ihre Arbeit mit HIV-Betroffene weiter zu führen wenn sie wieder gesund ist.
Nicht Vergessen: Am Freitag, 3.5. ist unser Berichteabend mit Bildern und Eindrücken. Siehe unten!
Eine weitere Information, die uns Workcamper ganz schön mitnimmt: Linda, eine der Leiterinnen der TAPP Arbeit in Mutungo, wurde auf einem Boda-Boda (Motorradtaxi) von einem Auto angefahren und liegt seit zwei Wochen im Krankenhaus mit diversen Knochenbrüchen.
Sie musste eine OP in dieser Woche überstehen und ist jetzt auf dem Wege der Besserung. Unerschwingliche Behandlungskosten warten auf sie, die wir gerne z.T. tragen werden um sie zu ermutigen, ihre Arbeit mit HIV-Betroffene weiter zu führen wenn sie wieder gesund ist.Nicht Vergessen: Am Freitag, 3.5. ist unser Berichteabend mit Bildern und Eindrücken. Siehe unten!
Montag, April 15, 2013
Mittwoch, April 03, 2013
Alle wieder gut angekommen...
Aber für heute erst mal ein herzliches Dankeschön für alles Mittragen, Mitzittern Mitfinanzieren und Mitbeten.
Besonders im Namen der 19 neuen Patenkindern; viele haben einen oder beide Elternteile verloren, manche sind schon HIV+ zur Welt gekommen....
Hier eine kleine Auswahl von ihnen.
DANKE!
Dienstag, April 02, 2013
Letzter Tag an der Naomi-Froese-Schule & ABREISE
Heute wurden wir noch einmal an der Naomi-Froese-Schule verab- schiedet. Die Kinder haben uns wie immer freudig empfangen und sofort von den Kindern umringt. Wir wurden in ein Klassenzimmer geführt und haben dort dem Chor gelauscht. Die Kinder haben getanzt als gäbe es keinen Morgen mehr. Sie haben gelacht und sich herzlich bedankt. Es war echt überwältigend.
Nachdem wir Mittag gegessen hatten, packten wir die Koffer - die letzten
Lebensmittel eingeschlossen - und trafen uns zu einem letzten Tagesabschluss.
Die zweieinhalb Wochen haben wir alle genossen!!! Wir konnten viele schöne Eindrücke aufschnappen und viel für unser Leben - aber auch unser Glaubensleben - mitnehmen.
Ich danke Gott für diese gesegnete Zeit! Niemandem ist etwas schlimmes
passiert und wir konnten uns immer in Gottes Hand fallen lassen.
Sooo... Wir müssen um 20 Uhr im Auto sitzen! Abend- essen, duschen und
Hand- gepäck packen ist angesagt. Mehr Fotos werdet ihr dann von euren Lieben
daheim sehen und natürlich auch viel mehr erfahren, als wir hier hätten jemals
posten können. Jeder hat Momente anders erlebt und jeder hat Dinge anders
wahrgenommen.
In diesem Sinne... Bis in Deutschland *BIBBER*
Safari!
Eine 12 Mann/Frau-starke Gruppe machte
sich heute auf den Weg in den Queen- Elizabeth- NP zur Safari. Wir
starteten bei Regen, hielten unterwegs auf dem Äquator und sahen
beim Durchqueren des Lake Mburo NP eine Herde Zebras. Nach etlichen
Stunden Fahrt durch malerische Berglandschaften kamen wir in unserem
Camp in Mweya an.

Wir bezogen unsere Zimmer, aßen zu Mittag und
schon ging es los zur Bootsfahrt. Wir fuhren eine Passage auf dem
Kanal zwischen Lake Edward und Lake George. Am Ufer warteten schon
die Büffel, Hippos, Krokodile und ein Elefant auf unsere Kameras.
Der Elefant setzte sich dabei besonders in Szene.


Natürlich darf man
nicht die unzähligen Vögel vergessen. Zum Sonnenuntergang war die
Fahrt leider zu Ende, dafür hörte der Regen dann auf. Nach unserem
Abendbrot machten wir einen kurzen Ausflug in die Mweya Lodge, wo wir
den Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen ließen. Am nächsten
Morgen starteten wir sehr früh zu unserem Gamedrive. Unsere Fahrer
bewiesen dabei sichere Ortskenntnis und führten uns zu der
Elefantenherde, zu den Waterbucks und den Uganda-Kobs. Wir sahen
einige Geier und Adler, aber der Höhepunkt war ein Rudel Löwen. Sie
lagerten in einiger Entfernung und schienen satt zu sein, denn die
Uganda-Kobs grasten in unmittelbarer Nähe. Man kann die Situation
gar nicht richtig beschreiben: Morgendunst, die Berge des
Rwenzori-Gebirges im Hintergrund, die Antilopen und die Löwen...
Vergeblich suchten unsere Fahrer den Leoparden.
So machten wir uns mit etwas Verspätung auf den Heimweg nach Kampala. Wir hielten in Fort Portal zum Mittagessen.
Die Strecke führte uns wieder durch
atemberaubende Landschaften mit endlosen Teefeldern durch hügeliges
Land. Einen kleinen Stop mußten wir einlegen, da bei einem Auto die
Bremse überhitzt war. Aber sowas bringt uns (und unsere Fahrer schon
gar nicht) nicht mehr aus der Ruhe. Leider ließ uns dieser Stop in
unserem Zeitplan weiter nach hinten fallen.

Wir kamen schließlich,
ziemlich erschöpft, gegen halb zehn Uhr abends in Kampala an. Großes
Lob an unsere Fahrer, die soviel Geduld mit uns hatten und einen
echten Knochenjob geleistet haben, denn wir konnten unterwegs ein
Nickerchen im Auto machen.

Wir bezogen unsere Zimmer, aßen zu Mittag und
schon ging es los zur Bootsfahrt. Wir fuhren eine Passage auf dem
Kanal zwischen Lake Edward und Lake George. Am Ufer warteten schon
die Büffel, Hippos, Krokodile und ein Elefant auf unsere Kameras.
Der Elefant setzte sich dabei besonders in Szene.

Natürlich darf man
nicht die unzähligen Vögel vergessen. Zum Sonnenuntergang war die
Fahrt leider zu Ende, dafür hörte der Regen dann auf. Nach unserem
Abendbrot machten wir einen kurzen Ausflug in die Mweya Lodge, wo wir
den Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen ließen. Am nächsten
Morgen starteten wir sehr früh zu unserem Gamedrive. Unsere Fahrer
bewiesen dabei sichere Ortskenntnis und führten uns zu der
Elefantenherde, zu den Waterbucks und den Uganda-Kobs. Wir sahen
einige Geier und Adler, aber der Höhepunkt war ein Rudel Löwen. Sie
lagerten in einiger Entfernung und schienen satt zu sein, denn die
Uganda-Kobs grasten in unmittelbarer Nähe. Man kann die Situation
gar nicht richtig beschreiben: Morgendunst, die Berge des
Rwenzori-Gebirges im Hintergrund, die Antilopen und die Löwen...
Vergeblich suchten unsere Fahrer den Leoparden.So machten wir uns mit etwas Verspätung auf den Heimweg nach Kampala. Wir hielten in Fort Portal zum Mittagessen.
Die Strecke führte uns wieder durch
atemberaubende Landschaften mit endlosen Teefeldern durch hügeliges
Land. Einen kleinen Stop mußten wir einlegen, da bei einem Auto die
Bremse überhitzt war. Aber sowas bringt uns (und unsere Fahrer schon
gar nicht) nicht mehr aus der Ruhe. Leider ließ uns dieser Stop in
unserem Zeitplan weiter nach hinten fallen.
Wir kamen schließlich,
ziemlich erschöpft, gegen halb zehn Uhr abends in Kampala an. Großes
Lob an unsere Fahrer, die soviel Geduld mit uns hatten und einen
echten Knochenjob geleistet haben, denn wir konnten unterwegs ein
Nickerchen im Auto machen.
Montag, April 01, 2013
Unser "Zuhause" in Uganda...
Es gibt hier ein Haupthaus, in dem die
Familie von Colleen und Tim mit dem Sohn Logan wohnen, und dann sind
hier noch Patricia, Corinna, Nadja, Djamila, Marie und Friederike und
die drei Männer Siegfried, Klaus und Bob derzeit untergebracht.
Auf diesem benachbarten Gelände ist
auch das Brunnenbohrgerät des Kinderhilfswerkes zu finden. Es
gibt noch viele Gebiete in Afrika die noch nicht über frisches
Trinkwasser aus einem gebohrten Brunnen verfügen und sich statt
dessen ihr Trinkwasser mit ihrem Vieh aus irgendwelchen Löchern
teilen. Schaut auf die Seite vom KHW wenn ihr mehr über diese
geförderten Brunnenprojekte wissen wollt.
Das war nur ein kleiner Einblick in
unser temporäres Quartier.
Liebe Grüße Udo
Samstag, März 30, 2013
Letzter Tag in den Bergen und Rückreise
Die Berge machen es uns nicht leicht sie zu verlassen. Der
Morgen empfängt uns mit wohltu- ender Wärme und die Sonne gibt ihr Bestes. Alle
sind wohlgelaunt und nach dem Frühstück werden die Autos gepackt. Als wir bei
unserer Baustelle ankommen wartet schon die ganze Gemeinde auf uns, um uns zu
verabschieden. Da das Wetter wunderschön werden soll, und die Zeit vorhanden
ist, werden die Arbeitssachen nochmal rausgeholt. So gehen Nico, Jürgen, Micha
und ich daran, unser Dach zu vollenden.
Als es dann endlich los geht, habe ich auf der langen Fahrt
Zeit aus technischer Sicht Resümee zu ziehen:
In der ersten Woche ging es um die Bestandsaufnahme der
Elektroinstallation an der Naomi Froese Schule und den Materialeinkauf welches
Anka und Michael zur Freude der Bewohner installiert haben :-) 12 vorher völlig
dunkle Räume ohne Strom erhellt im Licht je einer 11 Watt Ernergiesparlampe.
1.
Erfassung der Belastung der batteriegespeisten
Notstromversorgung der Verwaltung und des Computerraumes der Bibliothek. Beide können leider nur die Hälfte der
installierten Leistung bereitstellen.
2.
Die Reparatur der Elektroverteilung der Küche
wurde von mir durchgeführt
3.
Die Reparatur der Elektroverteilung eines
Klassenraumes erledigte ich ebenfalls
4.
Durchsicht des 70 kVA Notstromgenerators und des
dazugehörigen Schaltschranks. Der nagelneue Schaltschrank für die
Generator-Netzumschaltung ist noch nie benutzt worden, da die Schaltpläne
fehlen! Also habe ich die Schaltung
aufgenommen und vorläufig von Hand gezeichnet (muß zu Hause noch ordentlich
gemacht werden). Den fehlenden wichtigen Schlüssel zum Steuergerät des
Generators hat ein Schlüsseldienst aus Kampala durch nachmessen, in Handarbeit nachgemacht. Er wackelt und hat
Luft, aber er geht.
5.
Probeweiser Einbau eines
LED-Flutlichtscheinwerfers als Sicherheitsbeleuchtung der Einfahrt, welche zwar
nur zum Testen aber vermutlich für die
afrikanische Ewigkeit, dient.
Der größte Brocken in den Bergen war wie beschrieben, der
Bau von drei 9m² Häuschen mit Terrasse. Unter der Leitung von Nico konnten
Michael und ich die Fertigstellung des Rohbaus erleben. Da wir völlig ohne
Strom waren und auch im Krähennest der Generator nicht immer lief,
Unsere Rückreise aus den Bergen verlief dann doch wieder
anders als geplant. Der eine Van kochte ständig über und der Pickup hat
Benzinfilterprobleme. So sind wir mit gemächlichem Tempo, völlig übermüdet erst
um 22Uhr in Kampala angekommen. Ende gut alles gut und wir freuen uns über den
wiedergewonnen Komfort.
Lieben Gruß, euer Klaus.
Donnerstag, März 28, 2013
Endspurt und Finale in Kapchorwa
Nach zwei Stunden lässt der Regen nach und wieder geht es an die Arbeit. Doch auch diese Regenpause ist nur von kurzer Dauer. Da es am Dach nicht weitergeht, schaue ich im Sani-zelt vorbei und erlebe live, wie gerade bei einer Frau, ein Kieferabzess, durch die offene Wagenwundöffnung herausgedrückt wird. Das diese Frau unsagbare Schmerzen haben muss ist klar, es kommt jedoch kein Leid über ihre Lippen. Was diese Menschen ertragen können ist unglaublich. Ich muss an dieser Stelle auch Corinna, Patrizia und ihren Helfern meinen absoluten Respekt aussprechen, wie sie hier unter diesen einfachen und schwierigen Bedingungen weit mehr als 350 Menschen versorgt haben.
Liebe Grüße ins kalte Deutschland, Micha.
Tag drei in Kapchorwa
Genau neben der Baustelle hat Bob seinen Vortrag zum Thema "Alkohol in den Familien", dieses Mal für die Frauen am Ort, abgehalten. Er hat so einen guten Draht zu den Menschen - toll!
Die Hälfte der Gruppe unternahm abends noch eine Wanderung zu den großen Sipi-Falls. Es war eine echt sportliche Herausforderung, die sich aber total gelohnt hat.
Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag, der alle zufriedengestellt haben dürfte. Auch wenn Einzelpersonen das obligatorische Auto-durch-den-Schlamm-schieben gefehlt hat ;-).
Michael, Patricia und Corinna
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