Letzten Sonntag konnen wir als Team uns zum ersten Mal treffen um unsre Reise nach Uganda vom 15.3.-2.4. zu planen. Wir sind wieder eine bunte Mischung aus jüngeren und älteren Freiwilligen. Schon jetzt möchte ich sagen: Das wird eine richtig starke Gruppe! Der Schwerpunkt "Bauen" ist gut vertreten, und zwei Elektriker sind auch noch dabei. Mit den jüngeren Teilnehmern haben wir auch einige, die bei den Kindern, in den Schulen, sowie für die TAPP-Besuche & -Unterstützungsarbeit bestens geeignet sind.
Reinhard Berle, Vorsitzender der Stiftung Global-Care, war im Gottesdienst und bis nach dem Mittagessen dabei. Somit konnten wir einiges über die Arbeit, die jetzt gerade ansteht, erfahren.
Die beste Nachricht zum Schluß: Zusammen mit der Kollekte vom Gottesdienst über fast 500 Euro sind wir nun, vor allem Dank einiger großer Spenden im Jahr 2012, gerade über die 10,000 Euro Marke gekommen für unseren Einsatz! Klar, das Ziel eine 15 aus der 10 zu machen scheint noch weit entfernt, aber ich glaube dran und werde mein bestes dafür geben. Ich weiß, in WOB werden Waffeln nach dem Godi verkauft, die TAPP-Ketten verkaufen sich immernoch richtig gut und so manch einer überlegt sich, ob er (für eine Spendenquittung) unsere Projekte unterstützen möchte. Am Schluß wird es eine großartige Summe sein. Arbeiten wir einfach glaubensvoll dran!
Freitag, Januar 25, 2013
Montag, Januar 14, 2013
Vorbereitungsgodi am 20.1. in Hannover
Der Vorsitzende des Kinderhilfswerks Global-Care wird an diesem Sonntag um 10 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes bei uns in Hannover, Lankwitzweg 56, vieles über unseren bevorstehenden Arbeitseinsatz in Uganda zu erzählen haben. Jeder ist herzlich eingeladen, da Reinhard Berle auch Pastor ist und seine Predigten den Bezug zur Arbeit in Notgebieten unserer Welt herstellen. Ich freue mich schon sehr, danach das erste Treffen mit der diesjährigen Workcamp-Gruppe zu erleben! Bestimmt werden wir einige Stunden verbringen mit den vielen Fragen und Vorbereitungen, die anstehen, wenn man sich solch eine Reise vornimmt. Bis demnächst dann...
Freitag, Dezember 21, 2012
"Save the Mothers" - eine Weihnachtsgeschichte...
Es berührt etwas tief in mir, wie diese Geschichte sich mit meiner zusammen gewoben hat. Eine wahre Weihnachtsgeschichte! Neugirig? Schaue diesen 2. Beitrag über die Ärztin, die "SaveTheMothers.org" gegründet hat, an wenn Du sieben Minuten Zeit hast.
Saving Mothers a Labour of Love - 2/2
Am Ende gibt's eine echte Weihnachtsgeschichte, wenigstens für mich (ja, wir sind Cousins; doch das gemeinsame Interesse für Uganda hat sich völlig selbstständig entwickelt). Somit erwarte ich, dass wir es mit dieser Organisation während unsrer Reise 2013 zum ersten mal zu tun haben werden.
Euch allen frohe & gesegnete Weihnachten – vielen Dank für alle Unterstützung und jede Patenschaft. Die Hilfe verändert ein Leben.
Saving Mothers a Labour of Love - 2/2
Am Ende gibt's eine echte Weihnachtsgeschichte, wenigstens für mich (ja, wir sind Cousins; doch das gemeinsame Interesse für Uganda hat sich völlig selbstständig entwickelt). Somit erwarte ich, dass wir es mit dieser Organisation während unsrer Reise 2013 zum ersten mal zu tun haben werden.
Euch allen frohe & gesegnete Weihnachten – vielen Dank für alle Unterstützung und jede Patenschaft. Die Hilfe verändert ein Leben.
Mittwoch, Dezember 19, 2012
16 Workcamper für 2013 bereiten sich auf Uganda vor
Die Flüge sind gebucht, die Vorbereitungen können an Fahrt aufnehmen. Vor allem Patenschaften und Projektspenden können unsere Reise vom 15. März bis 3. April zu einem großartigen Einsatz verhelfen. Dafür sind wir alle jetzt unterwegs. Wer gerne mithelfen möchte, bitte!
Am liebsten nehmen wir natürlich neue Patenschaften auf. Gerade heute hat mir Marie Sommerfeld zwei Kinder vorgestellt, die zur Übernahme bereit stehen, dort im Behindertenheim, in dem sie ihren Einsatz gemacht hat (fast drei Monate war Marie in Uganda und ist jetzt zu Weihnachten wieder zu Hause). Dann sind Geschenke für Eure bestehende Patenschaft z.B. in Form von kleinen Geldspenden zum Kauf von passenden Sachen vor Ort großartig. Eine Kollekte von Eurer Kirchengemeinde auf unser Spendenkonto wird uns helfen, unser Projektgeldziel von 15.000 Euro zu erreichen. Funktionstüchtige Handys incl. Ladegerät sind wunderbar. u.s.w.
Am liebsten nehmen wir natürlich neue Patenschaften auf. Gerade heute hat mir Marie Sommerfeld zwei Kinder vorgestellt, die zur Übernahme bereit stehen, dort im Behindertenheim, in dem sie ihren Einsatz gemacht hat (fast drei Monate war Marie in Uganda und ist jetzt zu Weihnachten wieder zu Hause). Dann sind Geschenke für Eure bestehende Patenschaft z.B. in Form von kleinen Geldspenden zum Kauf von passenden Sachen vor Ort großartig. Eine Kollekte von Eurer Kirchengemeinde auf unser Spendenkonto wird uns helfen, unser Projektgeldziel von 15.000 Euro zu erreichen. Funktionstüchtige Handys incl. Ladegerät sind wunderbar. u.s.w.
Mittwoch, Dezember 12, 2012
Das Team für 2013 steht schon fast fest!
Leute, es ist für mich zum Staunen und mein Herz ist voller Dankgebete, wie schnell sich ein starkes Team an freiwilligen Helfern im Alter von 17 bis 69 (!) für unseren Einsatz in Uganda für drei Wochen über Ostern gefunden hat. Schon wieder! Bauleute, ein Medizinteam, Jugendliche, die ihren Schwerpunkt bei den Kindern setzen werden,.... Vor einer Woche waren es 5 - jetzt sind es schon 12 feste Zusagen. Und über eine handvoll arbeiten gerade noch daran, auch mit dabei zu sein.
Wer dies liest und nicht weiß, ob er auf unserer Liste 2013 schon fest vermerkt ist, muss sich direkt bei mir melden. In den nächsten Tagen werden die Flüge gebucht!
Wer dies liest und nicht weiß, ob er auf unserer Liste 2013 schon fest vermerkt ist, muss sich direkt bei mir melden. In den nächsten Tagen werden die Flüge gebucht!
Donnerstag, November 29, 2012
Freitag, November 23, 2012
Wir haben einen Workcamp-Termin 2013: 15.3 -2.4.
Es ist soweit, wir können planen. Der Reisetermin für Uganda lautet 15.3 bis 2.4. (+-1 Tag). Gebucht wird voraussichtlich in der 2. Dezemberwoche. Details über die Einsatzorte gibt es hier in wenigen Tagen. So viel sei schon verraten: Es gibt wieder einen Einsatz auf dem Land zum Bau einer Schule/Kirche und die Aula an der Naomi-Froese-Schule in Kampala soll fertig werden. Jetzt ist die aktive Zeit angebrochen: Planen, beten, Spenden sammeln, ... fliegen ... arbeiten und STAUNEN!
Hier noch der Flyer zum downloaden & Anmelden.
Hier noch der Flyer zum downloaden & Anmelden.
Mittwoch, November 14, 2012
Eine ganze Dorfschule ausgerüstet...!
Heute der „Beleg“ für eine Spende die im Sommer noch nachgereicht
wurde. Einigen Workcampteilnehmern hatte der
verarmte Zustand der Schule in Kawolokota
hier in Deutschland nicht losgelassen (bei unserem Einsatz hatten wir das Erste Dach auf ihre Schule gebaut - mehr Infos unter „März 2012“ rechts!). Also organisierten sie über 1.000 Euro, um Schulkleidung für alle 120
SchülerInnen der fünf Klassen zu
kaufen. Gesagt getan: Unsere
TAPP-Verantwortlichen in Kampala haben den Näh-Auftrag gern angenommen und
umgesetzt. Und, wie ihr an den Bildern
leicht erkennen könnt, hat die Spende nicht
nur einigen Frauen die Arbeit für mehrere Wochen gesichert, sondern auch den
SchülerInnen eine riesengroße Freude bereitet.
Nochmals danke! Die allermeisten Kinder in Uganda freuen
sich über jeden Tag, an dem sie nicht zuhause arbeiten müssen, sondern zur
Schule dürfen...
Dienstag, Juni 19, 2012
Eine kleine Spende mit lauter Wirkung
Die neuen Trommeln sind da! Als wir im April an der Naomi-Froese Schule in Kampala ankamen, wurden wir wie immer mit viel Jubel und Gesang empfangen. Auch Trommelfeuer war dabei. Beim näheren Hinsehen war es aber klar: Diese Trommeln sind in die Jahre gekommen. Als ein Workcamper mir bei der Abreise noch Geld für drei neue Trommel zur Verfügung stellte, gab ich den Auftrag gleich an die Musiklehrerin und Patrick weiter. Jetzt habe ich dieses Bild sowie ein Dankesschreiben erhalten. Warum sollt ihr Euch hier im Netz nicht gleich mitfreuen?!:
Übrigens: Es ist zwar erst Juni, dennoch haben sich schon 5 Personen bei mir gemeldet, die "unbedingt nächstes Jahr dabei sein wollen...." Nun gut, dann wollen wir einfach mal im Glauben die Planungen anstoßen und nach neuen Spenden sowie Projekte Ausschau halten. Ich bin gespannt - und glücklich darüber!
Übrigens: Es ist zwar erst Juni, dennoch haben sich schon 5 Personen bei mir gemeldet, die "unbedingt nächstes Jahr dabei sein wollen...." Nun gut, dann wollen wir einfach mal im Glauben die Planungen anstoßen und nach neuen Spenden sowie Projekte Ausschau halten. Ich bin gespannt - und glücklich darüber!
Sonntag, Juni 03, 2012
Dienstag, Mai 08, 2012
Am 11.5. um 19.30h in Hannover... und vielleicht auch in Deiner Nähe?!
Alle weiteren Konzerttermine hier zu erfahren: www.global-care.de
Samstag, April 14, 2012
Mittwoch, April 04, 2012
Trikots für Schule in Busujja werden gefeiert!
Auch nach unsrer Rückkehr erfahren wir manches, was unser Besuch in Uganda letzten Monat bewegt und bewirkt hat. Heute erhielt ich diese Bilder der Gemeinde/Schule, die wir am ersten Sonntag in Busujja, westlich von Kampala, besucht hatten. Dort musste Harry gleich nach dem Gottesdienst die Kids zum Fußballspiel herausfordern, da wir u.a. als Geschenk einen neuen Fußball mitgebracht hatten (was sie auch gern taten!). Als wir merkten, dass auch diese Schule keinen Trikotsatz zum Spielen gegen andere Manschaften hat, haben wir einen von Katrins Gonauer Vereinssätzen abgestellt, damit sie bei nächster Gelegenheit übergeben wird.
Mittwoch, März 21, 2012
Angekommen!
Müde und froh sind wir alle heute zu Hause angekommen.
Hier im Blog werden immer wieder neue Infos über die weitere Entwicklung unserer Projekte sowie die Termine für unsere Infoabende erscheinen. Schaut einfach ab und zu rein. Und nochmals: Vielen Dank für alle Unterstützung!
Siegfried
Hier im Blog werden immer wieder neue Infos über die weitere Entwicklung unserer Projekte sowie die Termine für unsere Infoabende erscheinen. Schaut einfach ab und zu rein. Und nochmals: Vielen Dank für alle Unterstützung!
Siegfried
Dienstag, März 20, 2012
Dankbar, erfüllt ... und abflugbereit
Es war eine ganz besondere Zeit für uns alle hier in Uganda. Wir fühlen uns als Gruppe wie eine Familie, haben wunderbare Tage, Herausforderungen und auch Schweres gemeinsam getragen. Eigentlich könnte es "einfach" so weitergehen. Aber das geht nicht. Wir wollen auch nach Deutschland zurück. Das ist unser Zuhause. Von dort aus können wir letztlich viel mehr tun für die Projekte und Leiter hier in Afrika, die wir kennenlernen und eine kurze Zeit unterstützen konnten.
Was bleibt wird natürlich erst die Zeit zeigen. Jedenfalls konnten wir insgesamt bisher 25 Patenschaften vermitteln, über 30 Tausend Euro direkt in diverse Projekte investieren (die Flüge, Unterbringung und Visagebühren wurden ja selbst von allen Teilnehmern bezahlt und sind nicht in dieser Summe enthalten!) und viele besondere Menschen, Kinder und Einrichtungen kennenlernen. Das ist für uns sehr viel. Wir sind Gott dankbar für diese besondere Zeit sowie für die Bewahrung auf allen unseren Wegen. Gerade heute erlebten wir zwei schwere Dinge: Ein Motoradunfall direkt vor unseren Augen; und dann ist uns die Nachricht vom Tod des kranken Kleinkindes aus Kawolokota - trotz Behandlung in der großen Kinderklinik hier in Kampala - mitgeteilt worden. Es waren gerade 3 aus der Gruppe auf dem Weg ins Krankenhaus.
So ist das Leben hier in Uganda: Knüppelhart und dennoch sehr, sehr kostbar. Mit vielen besonderen Eindrücken kommen wir morgen früh wieder zu Huse an. Diese sowie unsere Bilder werden wir gern weitergeben! Danke für alle Unterstützung, die diese Reise erst möglich machte, und danke ebenfalls für alle Gebete.
Was bleibt wird natürlich erst die Zeit zeigen. Jedenfalls konnten wir insgesamt bisher 25 Patenschaften vermitteln, über 30 Tausend Euro direkt in diverse Projekte investieren (die Flüge, Unterbringung und Visagebühren wurden ja selbst von allen Teilnehmern bezahlt und sind nicht in dieser Summe enthalten!) und viele besondere Menschen, Kinder und Einrichtungen kennenlernen. Das ist für uns sehr viel. Wir sind Gott dankbar für diese besondere Zeit sowie für die Bewahrung auf allen unseren Wegen. Gerade heute erlebten wir zwei schwere Dinge: Ein Motoradunfall direkt vor unseren Augen; und dann ist uns die Nachricht vom Tod des kranken Kleinkindes aus Kawolokota - trotz Behandlung in der großen Kinderklinik hier in Kampala - mitgeteilt worden. Es waren gerade 3 aus der Gruppe auf dem Weg ins Krankenhaus.
So ist das Leben hier in Uganda: Knüppelhart und dennoch sehr, sehr kostbar. Mit vielen besonderen Eindrücken kommen wir morgen früh wieder zu Huse an. Diese sowie unsere Bilder werden wir gern weitergeben! Danke für alle Unterstützung, die diese Reise erst möglich machte, und danke ebenfalls für alle Gebete.
Montag, März 19, 2012
Die Arbeit ist vorbei... Patenschaften sind noch möglich!
Hier das Bild einer neuen Patenfamilie mit einer ganz besonderen Geschichte. Diese Frau hat nun ein eigenes Kind in das Patenschaftsprogramm bekommen. Der Grund dafür war ihre Großherzigkeit vor ca. 3 Jahren. Als jemand aus Straubing von ihrer Selbstlosigkeit erfuhr, zwei Kinder, deren Mutter verstorben war, in ihre 12qm Wohnung aufzunehmen, wurde es uns aufgetragen, sie ausfindig zu machen und nach ihrer heutigen Not zu fragen. Diese hatte sich nicht verändert. Also wurde eine Patenschaft für einen ihrer Söhne begonnen - jetzt kann er in die Schule gehen. DANKE Torsten! (für alle Kurzentschiedene: Morgen könnten wir noch direkt Patenschaften vermitteln - danach wieder auf dem normalen Weg über das KHW-Büro).
Nico und Harry setzten in Heritage die Bauarbeiten fort, sie gaben alles an Arbeitseinsatz UND überließen den Bauarbeitern zum Feierabend ihre Schuhe und ihr "letztes" Hemd!
Nico und Harry setzten in Heritage die Bauarbeiten fort, sie gaben alles an Arbeitseinsatz UND überließen den Bauarbeitern zum Feierabend ihre Schuhe und ihr "letztes" Hemd!
Alle anderen von unserer Gruppe waren noch einmal in der Naomi-Froese-Schule. Ein weiterer großer Schlafraum für die Mädchen entsteht gerade. Auch bei den Kupona-Kids wurde mit gearbeitet. Die Schwimmgruppe konnte ihre neu erworbenen Fähigkeiten noch einmal vertiefen, alle waren sehr glücklich darüber, vor allem unsere Trainer, da sie sich bei herrlichem Sonnenschein ins kühle Nass begeben konnten. Einige TAPP-Frauen wurden wieder besucht und der Tag verging wie im Flug.
"Nebenbei" erledigen Tim und Colleen auch diverse Leitersitzungen - wie z.B. hier die Repraesentanten der Frauengruppen des Landes, die unter anderem für die vielen sozialen Projekte der Gemeinden mit Verantwortung tragen. Der überregionalen Leiterin der Kliniken vom Kinderhilfswerk-Global-Care konnten 8 Kilogramm Nutzungsmaterial, Pinzetten und Scheren übergeben werden, gerade die Instrumente können dort sehr gut verwendet werden. Auch einige Malerarbeiten konnten fortgesetzt werden, in den Klassenräumen mit der schönen Wandmalerei und die Fensterläden vom Mädcheninternat, diesmal nicht das hier sonst übliche Grün, sondern abwechselnd Gelb und Blau.
Zum Abendessen wurde ein Teil der Dorfgeschenke verzehrt: Kochbananen, Hähnchenfleisch und Jakobsfrucht. Der Abend wurde mit einem ausführlichen Austausch über unsere Erfahrungen in Uganda abgeschlossen - große Dankbarkeit - wundervolle Begegnungen - viel Liebe, die uns entgegengebracht wurde - aber auch bedrückende Erlebnisse - und einiges, was erst noch verarbeitet werden muss...
Morgen gibt’s eine große Kampala-Einkaufsfahrt und am Abend steigen wir in das Flugzug – Richtung Deutschland! Friedbert
Sonntag, März 18, 2012
Afrikanische Gottesdienste und freie Zeit satt
Heute fuhren wir erneut in 2 Gruppen zum Gottesdienst, und zwar zur Naomi-Froese-Schule und nach Kasubi. Als wir dort um 10.40 Uhr eintrafen, hatte das Vorprogramm bereits begonnen und es folgte der Lobpreisteil mit 45 Minuten Gesang im mitreißenden afrikanischen Rhythmus. Anschließend wurden die afrikanischen Besucher jeweils einzeln vorgestellt und mit einem Lied begrüßt. Es folgte eine Kostprobe des internationalen Chores, der im April nach Deutschland kommt und das übliche ausführliche Willkommenheißen der deutschen Gruppe. Jeder durfte wieder ein paar nette Worte an die Gemeinde richten und wir sangen natürlich wieder unsere schon gut bewährten Lieder. Danach gab es Erfahrungsberichte, was einzelne mit Gott erlebt hatten und weitere Lieder vom Schulchor und den Kindern. Nach der Kollekte, die hier ja auch so einige Zeit dauert, weil jeder mit seiner Spende bei Gesang nach vorne kommt, begann das Programm für die Kinder. Inzwischen waren sie immerhin 2 Stunden mit uns im Gottesdienst gewesen! Wir präsentierten unser kleines Theaterstück von Zachhäus, was den Kindern und uns viel Freude bereitete. Der Gottesdienst ging parallel dazu weiter. Rolf predigte 1 Stunde (mit Übersetzung!) und der neu gewählte Vorstand der Schule wurde vorgestellt und gesegnet. Desweiteren wurde noch einigen Lehrern gedankt und dann verteilten wir die Geschenke für die beiden Schulen. Sie bekamen Trikots und Bälle, was wieder mal eine riesige Freude auslöste, aber auch die Lehrer und alle Kinder wurden bedacht. So wurde der Gottesdienst nach 4 Stunden und 10 Minuten mit einem Segensgebet beendet.
Ansonsten gab es heute ein spätes Mittagessen und das auch versetzt, weil die Gruppen eben unterschiedlich in den Gottesdiensten waren. Danach konnte jeder tun und lassen, was er wollte: Massieren lassen, schlafen, Billard spielen oder noch einmal auf den Markt im Stadtteil Luzira in Kampala gehen.
Lisa & Friedbert
Hier und dort und überall
Heute waren 4 von unserer Gruppe beim Rafting auf dem
Nil; die Safarileute kommen auch erst am Abend wieder. So verblieben nur noch Nico und Siegfried, sie setzten
die Bauarbeiten in der Kirche von Heritage fort.
Abends fuhren Siegfried, Rolf und Friedbert mit
Familie Stevenson zur Heritage Schule, dort gab es einen internatio- nalen Abend.
Es ist die einzige internationale christliche Schule in Uganda, mit Schülern
von 27 verschiedenen Nationen, viele Eltern sind Mitarbeiter in verschiedenen Missionswerken,
aber auch Geschäftsleute u.a.m. So gab es verschiedenste Gerichte aus Uganda,
Kenia, Kongo, Korea, Philippinen, Indien, Armenien, Österreich, Holland, U.K., Kanada, USA, ...sogar ein
Spanferkel war mit dabei!
Anschließend gab es verschieden
Beiträge: internationaler Chor (ein schottisches Lied
mit Tanz, ein deutsches Volkslied und ein israelisches Lied), kanadische Nationalhymne, kongolesische Band incl. Schlagzeugsolo
von Logan, Lobpreisband, Bilder von alten armenischen Kirchen, ein Kerzenlichttanz in wunderschönen
Kleidern von den Philippinen, von Korea Lieder, Tae kwon do und Karate, bei
letzterem (es wurden bis zu 6 Dachpfannen durchgeschlagen) war ein kleines
afrikanisches Mädchen neben mir so beindruckt, dass es noch einige Zeit danach
beide Hände vor den Mund hielt...
Rolf (er war gestern Abend eingetroffen) stellte mit
dem internationalen Chor, der im April in Deutschland auftreten wird, das
Programm zusammen und begann mit ihnen sogar ein deutsches Lied einzuüben, es klappt
schon sehr gut - er ist begeistert!
Friedbert setzte die Malerarbeiten in Kasubi fort. Die
Zimmer von den Internatsschüllerinnen hatten es wirklich nötig. Die Arbeit
gestaltete sich recht mühsam, zum einen ist es sehr warm in den Zimmern und zum
anderen sehr eng. Auf 10 Quadratmetern stehen 3 Dreistockbetten, Kleidung hängt
an Nägeln an den Wänden, diverse Utensilien, und vor allem Schuhe. Das heißt es müssen erst mal die Schülerinnen die in
das Zimmer gehören zum ausräumen geholt und die Betten an eine Wand geschoben
werden. Wenn eine Wand fertig gestrichen ist wieder Betten verschieben....
Friedbert (Freitag 17. März 2012)
Samstag, März 17, 2012
Safari XXL
Donnerstag, 15.03.2012
Wir starteten pünktlich kurz nach sieben zur Safari in
den Murchison Falls National- park. Wir kommen sehr gut voran, da inzwischen manche Hauptstraßen
Ugandas in einem hervorragenden Zustand sind (nagelneu und zum Teil sogar mit
Fahrbahnmarkierung). Das ist eine Veränderung, die einem sofort nach
Fahrtantritt angenehm auffällt. Zum Mittagessen hielten wir in Masindi, das
liegt ca. 80 km vor unserem Ziel. Danach verließen wir dann aber die befestigte
Straße und kamen auch bald in den Park. Wir erhielten einen ersten Eindruck
über dessen Größe, da wir noch ziemlich lange unterwegs waren, bis wir unser
Camp erreichten.
Nach einem kurzen Frisch- machen hatten wir unseren ersten
Ausflug mit dem Boot auf dem Viktoria-Nil bis kurz unter die Wasser- fälle. Es
war atemberaubend schön. Wir fuhren am Nordufer entlang, und es begegneten uns
Flußpferde, Warzenschweine, verschiedene Antilopen, Affen, Krokodile und sogar Elefanten.
Von den unterschiedlichen Vogelarten gar nicht zu reden. Unterhalb der
Wasserfälle wurde unsere Gruppe abgesetzt am Ufer,
damit wir anschließend hochlaufen konnten. Es war eine sehr
schöne Klettertour (von der Aussicht her), aber bei der afrikanischen Hitze
sowie der dort herrschenden Luftfeuchtigkeit kamen wir ganz schön ins
Schwitzen. Oben angekommen wurden wir jedoch mehr als belohnt mit dem Blick auf
die Wasserfälle. Hassan, unser Fahrer, sammelte uns wieder ein und brachte uns
in unser Camp, wo wir dann unsere Hütten bezogen und zu Abend aßen. Wir konnten
nicht übersehen, wie beliebt dieser Park bei den Touristen ist, denn er muß
nahezu ausgebucht gewesen sein. Das ist aber auch ein Zeichen, daß es hier in
diesem Land mit dem Tourismus durchaus bergauf geht und daß das Reisen überhaupt nicht so unsicher ist, wie
allgemein in Deutschland angenommen wird.

Nach einer kurzen Nacht (erst war es zu heiß zum
Schlafen, dann wurden wir von einem Gewitter geweckt) brachte uns Hassan
pünktlich zur Fähre, die uns ans Nordufer übersetzte, wo wir Emanuel, unseren
Guide, aufsam- melten. Wir fuhren mit dem Auto in den Park auf einen Gamedrive. Es dauerte gar nicht lange und wir standen in einer Herde Elefanten!
Man kann es gar nicht in Worten ausdrücken, was das für ein Gefühl ist. Als
alle genug Fotos hatten, ging es gleich weiter. Wir trafen auf verschiedene
Antilopenarten ( u. a. den Uganda-Kob), seltene Rotschild-Giraffen, Büffel, Warzenschweine, Schakale und eine Tüpfelhyäne. Unterwegs ließ das
Verhalten der Tiere auf einen jagenden Löwen schließen. Aber er war leider
außerhalb unseres Sichtfeldes. Wir fuhren weiter zum Albert Lake runter. Dicht
am Ufer hinter einem Teppich von Seerosen lagen viele Flußpferde. Es war
wirklich idyllisch. Das andere Ufer war schon der Kongo. Für uns unvorstellbar,
was hier vor nicht allzulanger Zeit Schreckliches geschah. Auf dem Rückweg
"stolperten" wir über eine frisch gerissene und in einem Busch
"versteckte" Antilope. Nicht weit davon entfernt (unser erfahrener
Jäger Gerhard schätzt 50-70m) lag auch der Übeltäter - ein Löwe! Das war
natürlich für alle der absolute Höhepunkt, ich glaube selbst für den Guide. Er
sagte, daß es nicht viele Löwen im Park gibt, da es eine hohe
Sterblichkeitsrate unter den Jungen gibt. Da aber selbst die
Antilopenpopulation sich nach dem Bürgerkrieg erholen muß (der Park war fast
leergeschossen worden), ist es wohl eine Frage der Zeit, bis sich auch die
Löwen wieder vermehrt haben. Denn wenn genug Futter da ist, gibt es die Jäger
ebenfalls wieder. Wir traten unsere 5 1/2 stündige Rückfahrt mittags an. Am frühen Abend erreichten wir vor allen
anderen unser "zuhause" in Kampala bei Stevensons. Es war natürlich
ein großes Hallo, als wir uns später alle wiederhatten.
Freitag, 16.03.12
Corinna
Auf Abwegen ...
Gerhard und Lisa verließen die Gruppe in Kawolokota schon am Montagnachmittag, denn für sie ging es nach Boliso II: Nach drei Stunden Fahrt wurden sie bei Pastor Simon auf seinem Grundstück empfangen.
Dort gab es erst einmal eine Begrüßungsrunde, bevor es zum Abendessen unter dem tollen, ugandischen Sternenhimmel gerufen wurde. Es wurde viel erzählt und sich ausgetauscht über die deutschen und ugandischen Bräuche.
Am nächsten Morgen, nach einer erholsamen Nacht in je einem Einzelzimmer, wurde dann auf die Patenkinder gewartet: Gerhards Gloria, Lisas Esther und die kleine, zweijährige Grace. Diese lebt bei Pastor Simon und dessen Frau, weil sie ihre Pflegemutter ist.
Esther ist vielleicht noch in Erinnerung, weil sie das Patenkind war, dem Spezialschuhe in Deutschland angefertigt wurden. Jetzt kann sie sich endlich, trotz ihrer Behinderung an den Füßen, fortbewegen. Und es war wunderschön mit anzusehen, wie sie alleine und recht sicher die Auffahrt entlangkam! Es wurde erzählt und natürlich Geschenke überreicht. Besonders war es noch, dass sie, als Gerhard und Lisa in der Schule in Boliso II waren, im Chor mitgesungen und getanzt hat. Sie hat also ihren Platz gefunden.
Mit der Schule in Boliso II gab es also auch ein Wiedersehen. Sie ist in einem guten Zustand, auch wenn hier oder da einige Nachbesserungsarbeiten anstehen, wie kaputte Fensterläden oder Schulbänke. Gerhard und Lisa wurden von dem Direktor und einigen Lehrern empfangen, bekamen einen kleine Führung und sie ließen etwas Geld dort, damit die Schule Nötiges wie Trinkbecher anschaffen kann.
Am Mittag ging es dann noch einmal zurück zu Pastor Simon, denn Reisende dürfen nicht ohne ein gutes Mittagessen die lange Fahrt antreten. Gegen vierzehn Uhr ging es dann aber los, nicht ohne drei (lebende!) Hühner und (sehr leckeren!) grünen Orangen im Kofferraum.
Gegen Abend wurde dann Kampala erreicht. Toll, dass diese Fahrt ermöglicht wurde und dass sie so gut verlaufen ist!
Lisa
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