Donnerstag, März 28, 2013

Tag drei in Kapchorwa


Unsere Gebete wurden erhört, denn wir hatten einen (fast) regenfreien Tag!!! So konnten wir alle voll ranklotzen, und die Baustellen kamen gut voran. Die Kirche konnte begonnen werden, und die Guesthouses nehmen schon Gestalt an. Auch wenn sich manchmal gegenseitig das Material geklaut wurde ;-).
Bei der Kirche wurden Massen von Erde bewegt, um das Stufenfundament vorzubereiten, und bei den Guesthouses waren wir schon bei den Dachstühlen. Für die Wände wurden die ersten Steine vermauert.
Genau neben der Baustelle hat Bob seinen Vortrag  zum Thema "Alkohol in den Familien", dieses Mal für die Frauen am Ort, abgehalten. Er hat so einen guten Draht zu den Menschen - toll!
Einige hatten heute die Gelegenheit, ein paar Hausbesuche zu machen. Es war eine ganz andere Erfahrung als in Kampala, da die Leute hier meistens Wohneigentum haben sowie ein Stück Land zum Bewirtschaften besitzen und sich so die Grundnahrungsmittel selbst anbauen können. Nadja finden wir stets inmitten einer Kinder- schar. Die Kleinen sind so dankbar für die Aufmerk- samkeit, die sie von uns bekommen. In der Klinik war wieder Hochbetrieb.
Durch eine Einzel- spende hatten wir die Möglich- keit, ein Baby, dem es ziemlich schlecht ging, in eine Klinik weiter zu überweisen. DANKE, Christina!!!

Die Hälfte der Gruppe unternahm abends noch eine Wanderung zu den großen Sipi-Falls. Es war eine echt sportliche Herausforderung, die sich aber total gelohnt hat.
Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag, der alle zufriedengestellt haben dürfte. Auch wenn Einzelpersonen das obligatorische Auto-durch-den-Schlamm-schieben gefehlt hat ;-).
Michael, Patricia und Corinna


Ein neuer, einmaliger Tag mit vielen Überraschungen


Sieben Uhr, die Sonne lacht durch meinen Türschlitz. Also hoch mit den müden Knochen und gestern.
Die Wärme tut gut, und der gestrige Tag scheint vergessen. Alle sind wohlauf und gutgelaunt beim Frühstück.  Heute wird‘s richtig heiß. Mit Sunblocker 100 und neuem Tatendrang geht es an die Baustelle. Zum Mauern fehlt Zement und die Kirchenposition ist immer noch nicht klar, da die abgesprochenen Grenzen noch diskutiert werden.   Nadja, Djamila, Jürgen, Nico und Ich (Micha), die Chance war, mit Thomas als Führer, den naheliegenden Wasserfall zu besichtigen. Dieser Tripp hat sich voll gelohnt.
So nehmen
Pflanzen und Tierwelt waren fantastisch. Vom Wasserfall ganz zu schweigen. Zurück soll es jetzt richtig, auch mit der Kirche, weitergehen. Kaum begonnen, kommt ein Regenschauer, der den gestrigen noch toppt, und zwingt uns zur Pause. Das Krankenzelt wäre beinahe abgesoffenen, hätten wir nicht noch flugs einen Graben gezogen. Da es bis auf kurze Unterbrechungen nicht mehr aufhört und auch sehr kalt wurde, nachdem wir zunächst die Baustelle wieder eröffnet haten,  dann doch Abbruch, Heimreise.
Wie wir den Weg hinauf erneut schaffen wollen, ist uns allen ein Rätsel. Die ersten Meter klappten super, als wir aber immer langsamer werden, hatte keiner wirklich Bock auszusteigen. Es half alles nicht. Wie in einem billigen Actionfilm, hiest es dann „Alle Raus“ Tür auf und wir standen im fließenden Sturzbach aus dem Himmel und stemmten uns gegen die Autos. Stück für Stück ging es vorwärts und die durchdrehenden Reifen sauten uns mächtig ein. Halt war auf dem seifenartigen Tonboden kaum zu finden. Ohne die erneute Hilfe, wie Gestern, der Anwohner, einer sogar mit einer Schubkarre Splitt, hätten wir es nie geschafft.
Als wir alle oben waren, klitschnass und  Erdferkeln sehr ähnlich sehend, war eh alles egal. Runter, Talabwärts war dann aber genauso spannend, weil sich die Autos  bei jeder Bremsung quer stellen und Richtung graben zu rutschen drohten. Die Camel Trophy  war nüscht dagegen! In unserem „Crows Nest“ gab es dann ein Gruppenfoto der Abenteuergruppe und alle waren froh sich duschen und umziehen zu können.
Jetzt ist Freizeit und warten aufs Abendbrot angesagt.  Und der Regen hat aufgehört, es wird wärmer und unser Traumausblick auf den Sipi Falls ergibt einen einzigartigen Ausblick. So viel Wasser kam dort schon lange nicht dem Berg hinab.
Fazit: Andere bezahlen viel Geld für so ein Abenteuer – Bei uns ist auch das alles inklusive.

Montag, März 25, 2013

Sipi Falls - Baubeginn...

Zum ALLERERSTEN MAL haben wir über ein Handydatennetz MANCHMAL Übertragungsmöglichkeiten. Schaut also weiter rein: wir werden kurze Berichte Schreiben.
Wie immer, so war es heute ein harter Anfang an der Baustelle im Landesinneren. Doch, am Ende des Tages, mit einigen überraschenden Wendungen und eine herrliche Rutschepartie unsrer drei Vierrad-Angetriebenen-Autos und der Hilfe von dutzenden von Anwohnern waren wir wieder auf unsrer Hauptstraße zurück zu unsren Schlafplätzen. 
Drei keine Wohnhütten wurden mit ihren Eckpfeilern eingemessen und festgelegt, vorbereitungsarbeiten für die Kirchenfundamente, Regengüsse überstanden und eine Tageklink für 138 Personen durchgeführt (Patricia & Corinna, zusammen mit Djamila, Nadja, Bob & Fabi in wechselnder Besetzung waren ein Klasse-Team).
Wir melden uns bald wieder!
Wie sind gut angekom- men in Kapchor- wa. Eine herrlich geschmück- te Berg- kirche nahm uns im Gottes- dienst auf nachdem wir Kuhlungsprobleme mit einem Wagen hatten. Nach 3 Stunden Gottesdienst ging es mit Mühe und Not und einer großen Umpackaktion die letzten 10 km den Berg hinauf zu unserer Lodge. Wir sind gespannt auf die neuen Herausforderungen, die hier auf uns warten.

Sonntag, März 24, 2013

Hochzeitstag!


Noch leicht gerädert von der gestrigen Anreise hieß es heute früh aufstehen und fertigmachen für die große Hochzeitsfeier von Maria Grace Takali und Joshua Opio. Da die Feier weit außerhalb stattfinden sollte, mussten wir zeitig aufbrechen. Leider ohne Udo und seiner Tochter Frieder, der es Magentechnisch nicht  so gut ging.
Während die Frauen schon in den schönen Kleidern der Landestracht die Blicke auf sich zogen, waren wir Männer noch in zivil. Bevor es jedoch losging, musste erst  Mal eine Tankstelle gefunden werden, welches Luft für unsere Reifen hatte.  Nach dem diese wieder auf Druck gebracht wurden ging es durch eine wunderbare, grüne Landschaft 1,5 Stunden Richtung Kwar Kwar. Bei unserer Ankunft in „the midleof now were“, war die Verlobungsfeier bereits im vollen Gang.
Auf einem größerem Platz waren diverse Pavillons aufgestellt und Planen gespannt worden, wo jede Gruppe, von Braut, Bräutigam, Besucher und auch wir ihren angestammten Platz finden sollten. Die beiden Gruppen des Brautpaares befanden sich in einen lustig vorgetragenen Wettstreit wobei die Gruppe des Bräutigams versuchte, die Gunst der Braut zu erwerben. Das alles wurde sehr unterhaltsam aber auch etwas langatmig, zumal die Sonne auch mächtig vom Himmel strahlte. Zwischendurch wurden wir als Besuch aus Deutschland begrüßt und schon ging die Show aus lauter Musik und diversen Tanzeinlagen weiter. Ein weiterer Teil war auch, dass versuchte wurde, dem Bräutigam falsche Bräute und umgekehrt der Braut falsche Bräutigame unter zu jubeln. Letztendlich kam dann die Braut und ihre Jungfernschar in die Mitte des Platzes, wobei unsere Mary ebenfalls mit von der Partie war.
Als einzige Weiße machte sie jede Tanzeinlage schwungvoll mit und harte in der knallenden Sonne aus, ohne ihr Lächeln zu verlieren.  Nachdem sich Braut und Bräutigam endlich gefunden hatten, gab es das erste Geschenk für die Braut. Kurz darauf wurde sie erneut entführt um dann kurz danach in einem neuen Kleid wieder aufzutauchen. Nun wurden weiter Geschenke gebracht, um Joshua Maria schmackhaft zu machen. Nach dem alle Mitgift  vom Sessel bis zum Koffer präsentiert wurde, fragte der Zeremonienmeister Maria zweimal vergeblich, ob sie mit den Geschenke zu Frieden sei, bevor sie beim dritten Mal zu stimmte. Somit war die Verlobung abgeschlossen.
Nach einer kurzen Pause und einem weiterem Umziehen,  kam endlich der große Augenblick. Stolzen Schrittes trat das Brautpaar erneut in die Mitte der Feier. Die Braut trug ein wunderschönes  Kleid aus Deutschland, welches anschließend weitergereicht werden wird. Die Predigt wurde von unserem Siegfried gehalten wobei die ganze Hochzeitsgesellschaft andächtig lauschte. Inzwischen war das Dorffest auf ca 500 Personen angewachsen, nach Schätzung unseres Fahrers Moses. Als dann das Eheversprechen, geleitet von Colleen, geleistet und die Ringe getauscht wurden, schien der Himmel sich kurz aufzubäumen und es begann kurzfristig zu regnen. Wobei Regen in Uganda als Segen gilt. Gott sei Dank hielt das Wetter doch und Brautpaar und Sonne strahlten zum Schluß um die Wette. Nun gab es die Hochzeitstorten, begleitet von ein paar Wunder-Feuertüten, sehr zum Staunen der Kinder. Hm lecker… Die restlichen Torten wurden an wichtige Personen wie Brauteltern, Siegfried und Colleen usw. weiter gereicht.
Es folgte eine Ugandische Tradition, wobei  sich Braut und Bräutigam gegenseitig mit Essen und Trinken versorgen. Nun folgte der für das Brautpaar wohl schönste Teil. Die Beschenkung durch die Gäste. Ziegen, Puten, Hühner, Wasserkanister und nicht geringe Geldbeträge wurden unter großem Getöse und vielen Umarmungen  überreicht.
Nach einem Gebet wurden wir als besondere Gäste als erstes zum vorher, mehrfach, lautstark angekündigtem Essen gebeten: „Ladies and Gentelmen, the food is now available!“.  Kurz darauf hieß es für uns auch schon Abfahrt.
Zurück bleibt ein unvergessliches Erlebnis, welches wir immer in unserem Herzen tragen werden.
Lieben Gruß von Nadja und Micha. Puh!

Freitag, März 22, 2013

Reisetag!

Puh! Endlich angekommen. „Mein Kopf dröhnt!“, meint Siegfried grad; „Sunday ist immer im Kreis gefahren!“ (Anka); „Er hat 20 Mal nach dem Weg gefragt!“ (Frieda); „Afrika ist groß! Ich wäre gerne selbst gefahren!“ (Micha); „Wir sind anderthalb Stunden geradeaus gefahren und sind trotzdem angekommen!“ (Fabi); „Öhhh!“ (Elias), „Off Road macht Spaß!“ (Klaus); „Ich glaube, wir haben für heute die Option „Abenteuer“ gebucht!“ (Mareike)

Nach gut zwei Stunden haben wir eine kurze Pause eingelegt, Mittag gegessen und Siegfried hat einigen von uns ein Eis ausgegeben. Ich habe festgestellt, dass das Eis in Deutschland VIIIIIEEEEEL besser ist. 
 
Das dritte Auto ist mit Moses, Niko, Elias und mir (Udo) besetzt gewesen. Wir sind mit dem Pickup erst noch einmal zum Ölwechsel und zum „Reifendoktor“ gefahren. Das dieses ugandisch und unproblematisch geschieht ist hier an der Tagesordnung. Die Vorschriften aus Deutschland sind hier überhaupt nicht umzusetzen. Da wird der Dieselfilter über der Erde gewechselt und ausgegossen. Der Sprit sickert in die Erde und kommt irgendwann auch wieder im Grundwasser an. Nach dem wir dann direkt zum Hochzeitsort gefahren sind, haben wir dort im Halbdunkel die beiden Zelte aufgebaut. Die Fahrt dorthin war schon schwierig, da die Wege hier mehr Schlaglöcher und besonders Querrillen haben als die Heinrich-Nordhoff-Straße in Wolfsburg. Auf der Weiterfahrt zu unserem Schlafplatz haben wir dann bei Nacht die Schlaglöcher noch mehr zu spüren bekommen.

Anka, Marie, Frieda, Fabi, Bob und Sunday sind nach dem Essen nach großen Umwegen auch beim Brautpaar angekommen, haben weitere Kuchen abgegeben, um danach nach weiteren Umwegen und Kreisfahrten (!!!) hier zu landen.

Der Rest von uns ist nach Boliso 2 gefahren. Dort wurden wir freudig empfangen. Aufgrund unserer Verspätung konnten sie uns nur wenige ihrer vorbereiteten Lieder und ein Theaterstück vorspielen, wir uns nur kurz vorstellen, die Patengeschenke verteilen und Esthers (das Mädchen mit den Klumpfüßen) Schuhe kontrollieren. Wir waren erstaunt, dass sie – abgesehen von den Schnürsenkeln – noch total intakt waren!

Da es schon dunkel wurde und dann auch noch zu regnen begann, mussten wir schnell weiter. Ich glaube es ist normal, dass man sich hier in Afrika verfährt… Wir sind alle viel zu spät nun in Kabwangasi angekommen. Ich habe Schmerzen im Steißbein (die letzten zwei Stunden saß ich auf dem Busboden, und Ugandas Straßen sind leider nicht ganz so schön wie unsere… und das ist noch untertrieben!) und wir sind alle super kaputt.

Nun müssen wir alle schnell schlafen gehen. Morgen wird ein langer und anstrengender Tag.

Genießt den Schnee!!! :)   Mareike und Udo

... und weg

So, jetzt ist es so weit. Wir sind ja eigentlich schon seit einer halben Stunde unterwegs, aber das ist Uganda. Die Vorbereitungen laufen noch und ich habe die Zeit genutzt um die Bilder in "Highspeed" hoch zu laden. Die Qualität ist leider nicht die beste, aber ich wollte euch zumindest noch etwas teilhaben lassen, bevor wir uns erst mal vom Acker machen...

Wir melden uns sobald es geht. :)  Anka



Donnerstag, März 21, 2013

Letzter Arbeitstag bei der Naomi Froese Schule

Der Tag begann für einige von uns mit dem Treffen der Patenkinder.
Vier von uns fuhren mit Tim zur Kasubi Schule: Corinna, Patricia, Nadja und ich (Anka). Wir trafen insgesamt sechs Patenkinder dort.

Die Begegnung mit meinem Patenkind war für mich etwas sehr besonderes. Daisy konnte bei meinem ersten Besuch in Uganda nur schwer unter Schmerzen laufen. Sie hatte krasse O-Beine, als ich sie damals in Kasubi traf. Ich hatte sie sofort ins Herz geschlossen und ohne groß zu überlegen angeboten sie als Patenkind aufzunehmen. Nun konnte ich sie endlich wiedersehen. Was für ein berührender Moment. Sie erkannte mich wieder und unsere Faxen von vor zwei Jahren gingen sofort weiter. Sie wurde mittlerweile operiert, hat nun gerade Beine und kann laufen ohne Schmerzen zu haben. Ich war so happy sie zu sehen, wie sie nun wie alle anderen Kinder herumlaufen und spielen konnte. Ich kann nur jedem nahe legen sich mit dem Gedanken über eine Patenschaft zu befassen. Ihr könnt damit einem Kind die Möglichkeit schenken, richtig zu leben, eine Zukunft zu haben, eine Kindheit zu haben...

Im Anschluss daran arbeiteten Patricia und Corinna in der Clinic und checkten die Kinder durch. Nadja wurde in den Unterricht integriert und gesellte sich später zum Medical Team. Ich fuhr mit Tim zur Naomi Froese Schule um dort weiter zu arbeiten.

Heute wurden viele Projekte an der Naomi Froese Schule weiter gebracht, bzw vollendet:


Michael widmete sich zusammen mit mir der Elektrik um in den Schlafräumen der Mädchen und der Lehrer Licht zu installieren. Am Ende des Tages, kurz vor Abfahrt, konnten wir alle gemeinsam die Lampen feierlich in Betrieb nehmen, was durch die Kinder lautstark gefeiert wurde. Es war beeindruckend zu sehen wie sehr sich Menschen über eine schlichte Lampe freuen können.

An anderer Stelle sorgten Jürgen und Udo ebenfalls für Freude und Jubel. Dank ihres Einsatzes konnten zwei Schaukeln und neue Kletterseile auf dem Spielplatz eingeweiht werden. Für die Sicherheit sorgte Elias, indem er den Zaun reparierte.

Gute Nachrichten von der Schwimmerfront, alle acht Kinder haben erfolgreich das Schwimmen gelernt. Der Einsatz der Mädels (Marie, Djamila, Friederike und Mareike) hat sich also gelohnt.


Friederike und Elias haben in den Schlafräumen weiter etwas für Farbe gesorgt und die Fenster und Türen grün :D gestrichen.

Klaus hatte seinen letzten Tag an der Herritage School und ist leider nicht ganz so glücklich mit dem "Ergebnis".... aber so ist das nun mal in Uganda, sie haben hier ihre eigene Art die Dinge anzugehen und zu lösen.

Ich (Fabi) habe mir wieder Hacke und Schaufel geschnappt um hinter der Aula die Fläche zu
ebnen. Wie am Vortag wurde ich dabei von zwei Einheimischen unterstützt. Die beiden haben mir gezeigt, wie viel Energie in einem Menschen stecken kann. Auch Logan, der Sohn von Tim und Colleen, unterstützte uns heute dabei. Jürgen und Anka stießen nach dem Mittagessen auch noch zu uns und wurden Zeugen eines überraschenden Ereignisses: die "Wand" des Abhanges auf dem wir die Sandsäcke zum Abstützen platziert hatten, sackte aufgrund des Wetters der letzten Tage ab. Es wurde niemand verletzt, dennoch kostete uns dies einiges an zusätzlicher Kraft. Aber "s**t happens", wir sind flexibel.


Uns ist gerade aufgefallen, dass ein wichtiges Thema in den letzten Posts viel zu kurz gekommen ist. Unser Handwerker der Woche (Niko) schaffte so einiges in den letzten vier Tagen. Angefangen mit dem Ausheben des Fundaments - am ersten Arbeitstag erwähnt -, dem Fertigstellen der Sitzflächen in der Aula mit mir (Anka) und letzendlich der größten Baustelle, dem Mauern der Rückwand der Aula. Dies bewältigte er mit den fleißigen Händen der Einheimischen, die sich als äußerst geschickt im Mauern herausstellten.

Bob ging mal wieder auf TAPP Besuche, dieses Mal mit Jürgen und Fabi. Es waren wie immer sehr bewegende Besuche und die Damen haben sich sehr über die Geschenke gefreut.

Es kann nicht oft genug gesagt werden, wir danken alle Spendern für die Unterstützung!

Ab morgen befinden wir uns auf der Reise. Wir hoffen, dass wir zwischendurch Internet und Strom haben um uns bei euch zu melden. Ansonsten gibt es erst nächsten Samstag wieder Posts von uns.

Fabi / Anka

Ps: Die Koffer sind übrigens alle wieder bei uns gelandet. :)

Mittwoch, März 20, 2013

Fortschritte und Erfolge überall...

Was für ein Tag! Aber das sagen wir nach jedem einzelnen... Heute wurde wieder fleißig in der Naomi Froese Schule weitergearbeitet.
Das Klinik-Team hatte alle Hände voll zu tun und vor ihrer „Klinik“ war immer eine lange Warte- schlange. Alle wollten untersucht werden und Medikamente bekommen. Ihr Ziel war es, alle Kinder der Schule medizinisch zu versorgen. Heute erreichten sie ihr Ziel. Sie schafften es sogar, sich um die TAPP-Frauen zu kümmern. Sie leisteten ganze Arbeit!
Zwischendurch bekamen wir (Patricia und Corinna) die Aufgabe, mit den TAPP-Frauen ein biblisches Thema aus unsrer Sicht einmal vorzustellen. Wir wurden dabei von Bob unterstützt. Die TAPP-Frauen nahmen es mit Begeisterung an. Als Ausdruck ihres Dankes wurde für uns getanzt.

Der Spielplatz wird gerade repariert: neue Kletterseile werden angebracht und auch neue Schaukeln werden den Kindern bald Freude bereiten.

Ich (Friederike) habe heute mit ein paar anderen angefangen den Schlaf- raum der Mädchen zu streichen. Die Räume wirken dadurch innen viel heller.

Und als Bonbon bekommen sie auch noch elektrisches Licht. Das ist besonders wertvoll, da durch die Petroleumlampen immer wieder schlimme Unfälle passieren.

Vielen Kindern konnten wir heute eine große Freude machen, denn auch heute wurden wieder Patengeschenke verteilt. Wir konnten weitere Patenschaften vermitteln, bei denen sofort ein persönlicher Kontakt zwischen Kindern und Paten hergestellt wurde. Das ist immer ein besonderer Moment, der bleibende Eindrücke in den Herzen hinterlässt. Die Dankbarkeit der Kinder und auch der Angehörigen (es sind nicht immer die Eltern) lässt sich kaum in Worte fassen. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich für eine Patenschaft entschieden haben!!!!

Klaus sehen wir immer erst abends, da er auf einer Baustelle an der Heritage School eingesetzt wurde.

Das Schwimmteam kann richtige Erfolge verzeichnen! 3 der Kinder können nach 3 Tagen schon sicher schwimmen, bei den anderen wird es morgen wohl soweit sein.
Auch die Bauarbeiter konnten sich heute nicht ausruhen. Die großen Jungs buddeln fleißig im Abhang der NFS, um den Vorplatz der Aula zu begradigen und den Hang abzusichern.
Friederike und Corinna