Freitag, August 19, 2011
6 Wochen, 1 Tag
Unsere Effektivität während dieser Zeit wird besonders davon abhängen, wie viel Spenden wir bis dahin zusammenbekommen, um dort Projekte, noch mehr aber die Menschen zu unterstützen. Deshalb die ganz konkrete Bitte: wenn es euch möglich ist, gebt uns doch etwas mit, wodurch wir den Leuten ganz individuelle Hilfe leisten können. Alles wird direkt eingesetzt werden, denn wie von unseren Workcamps bekannt, kommen alle Teilnehmer selbst und vollständig für die eigenen Kosten und Flüge auf.
In unseren Koffern machen wir außerdem gerne Platz für einen persönlichen Brief, Fotos und ein kleines Geschenkpäckchen (bitte nicht mehr als 500g Gewicht) für Patenkinder. Wenn ihr eine Patenschaft in Uganda über das Kinderhilfswerk Global Care habt, könnt ihr so eine unglaublich große und ehrlich unvergessliche Freude bereiten.
Seid so selbst Teil dieser Reise, mit der wir ganz persönlich Menschen direkt unterstützen und uns in unserer Weltsicht herausfordern lassen wollen.
Dienstag, Mai 24, 2011
Uganda Workcamp 2011, das zweite!
Auch dieses Jahr sind die Ugander bei unserer Verabschiedung im April mit der Bitte, mehr noch der Einladung an uns herangetreten, doch ein weiteres Mal in 2011 zu kommen. Dieses Jahr gibt es nun tatsächlich ein zweites Workcamp in Uganda – in viereinhalb Monaten!
Voraussichtlicher Termin ist der 1. bis 14. Oktober 2011. Wir werden ähnlichen Aufgaben nachgehen wie während der vergangenen Reisen: Mauern, Streichen, Graben, Unterrichten, TAPP-Familien besuchen, Patengeschenke überbringen, möglicherweise kleine Seminare halten, vielleicht medizinisch betreuen. Die genauen Schwerpunkte richten sich nach den Fähigkeiten und Kenntnissen von uns Teilnehmern.
Zum ersten Mal soll die Gruppe hauptsächlich aus jungen Erwachsenen bestehen, Leute in ihren 20ern und 30ern. Gemeinsam und mit Gottvertrauen wollen wir ermutigen, unterstützen und uns prägen lassen.
Wenn du also Lust hast, Begegnungen mit den Menschen vor Ort zu suchen, zu helfen und dich auf die Leute und Gegebenheiten, auf eine solche Erfahrung einzulassen – melde dich!
Kontaktaufnahme: Amy Froese, Tel.: 030-60956347; Uganda2011@fbgg.de
Infoflyer hierSamstag, Mai 21, 2011
Lira entwickelt sich - nur die Bleche für ein halbes Dach fehlen noch
Freitag, Mai 20, 2011
Ugandaabend in Hannover spendet für Lira
Diese Summe wird das KHW für die Fertigstellung des Werkstattdaches in Lira überweisen. Fotos folgen - versprochen!
PS: Die Braunschweiger überlegen einen ähnlichen Abend vor dem Sommer anzubieten... Weiteres wird sicherlich auch hier zu lesen sein darüber.
Donnerstag, Mai 12, 2011
Patrick ist aus dem Gefängnis entlassen worden!
Mehr von dieser Geschichte unten in vergangenen Eintragungen (März/April).
Übrigens, der offene Abend über unseren Einsatz wird hier in Hannover, Lankwitzweg 56, am Do. 19.5. ab 19.30h sein. Jeder ist herzlich eingeladen. Noch sind die beiden Betten in unserem Gästezimmer frei ... falls jemand von weiter Weg kommen möchte!
Dienstag, Mai 10, 2011
Mittwoch, Mai 04, 2011
Die mitgebrachte Solaranlage in Lira geht!
einiger Steckdosen und Licht in jedem Schul- und Schlafraum beschenkten. Die Umsetzung dieser Spende der Firma alfasolar aus Hannover war natürlich eine Herausforderung:- Versand durch Sonderpaketdienst (Flugzeug) - wurde von alfasolar übernommen und konnte nach 10 Tagen in Kampala in Empfang genommen werden
- Transport nach Lira (7 Stunden Fahrt z.T. über "Afrikanische" Pisten...!)
- Einrichtung und Aufbau vor Ort (natürlich nur mit Hilfe eines mitgebrachten Generators möglich)
- Bau von diversen Halterungs- und Sicherungssysteme
- Verlegung von einigen Rollen Kabel
- Einführung in die Technik
- Ausfall von einigen der aus Deutschland mitgebrachten Komponenten
- Erwerb von Ersatzgeräten
- Einbau und Übergabe
Somit ist diese Schule der einzige Ort im Umkreis von einigen Kilometern mit Strom und kann den Schülern, die größtenteils bisher völlig ohne Strom gelebt haben, gleich in die ganzen Fragen und Möglichkeiten des Themas ganz praktisch einführen.
Weiteres und viele Bilder zu unserem Einsatz in der "Upendo Technical School" in der Rubrik APRIL 2011 rechts...
Montag, Mai 02, 2011
Die neue Nähmaschine ist da
Noch kurz vor Abreise hat Udo mir das Geld für eine Nähmaschine in die Hand gedrückt. "Eine Oma die ihre Enkelkinder mit durchkriegen muss wäre der Wunsch der Spender!" Nun gut, die Umsetzung solcher Wünsche ist immer bedeutend schwerer als der Gedanke selbst. Und viele andere kleine und größere Projekte mussten wir auch noch in diesen letzten zwei Tagen unseres Einsatzes in Kasubi erledigen. Inzwischen ist aber auch dieser Wunsch in Erfüllung gegangen, wie das Bild der glücklichen Empfängerin zeigt, die schön in der Nähstube an der Kasubi Highschool das Handwerk gelernt hatte. Nun kann sie den ganzen Tag lang produktiv sein.... Vielen Dank nach Wolfsburg!
Was ich ansonsten gehört habe aus Kampala ist äuserst positiv. Nur unser Gebetsanliegen bleibt und möchte ich nicht in Vergessenheit geraten lassen: Patrick sitzt immer noch im Gefängnis. Durch einen Unfall wurde tatsächlich sein Arm vor einigen Wochen gebrochen. Er hofft auf eine baldige Entlassung. Jeder bei der Polizei ist dabei sich aus der Affaire zu ziehen....
Zu guter letzt: Es ist gerade sehr spannend in die Zukunft zu blicken auf einen weiteren Einsatz in Uganda und/oder Sambia. Vielleicht wird sogar in diesem Jahr noch einiges möglich.... Demnächst gibt es hier neue Informationen - versprochen!
Montag, April 18, 2011
Netze angekommen in Schule
Mittwoch, April 13, 2011
+ + + + Sundays Sohn ist geboren! + + + +
Montag, April 11, 2011
Wieder in Deutschland

Noch in Kampala hielten uns Polizisten eine halbe Stunde in einer Verkehrskontrolle fest, bevor sie doch einwilligten, uns trotz einer fehlenden Plakette weiter zum Flughafen fahren zu lassen. Dort verspätete sich der erste unserer insgesamt drei Flüge um knapp zwei Stunden, sodass wir in Nairobi an der Flugzeugtreppe abgefangen und hektisch durch die Gänge zum Schalter eskortiert wurden. Jeder erhielt seine Boarding-Pässe Nummer 6 und 7 für diesen Tag (von denen wir nur drei tatsächlich brauchten), jedoch verzögerte sich auch hier der Abflug. In Brüssel trennten sich schließlich die Wege der Gruppen Stuttgart, Hannover und Berlin und nun, 24 Stunden nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen in Uganda, sitzen fast alle wieder in ihren eigenen Wohnungen.
Das war also das Uganda Workcamp 2011 – zumindest der offizielle Teil.
Festzuhalten ist in Zahlen:
-- 29 neue Patenschaften (15 allein aus WOB!)
-- Über 27.000 Euro direkt in Projekte gesteckt, zum Beispiel:
- 18 3-Etagenstahlbetten
- 6 Nähmaschinen
- 2 Fahrräder
- mehr als 100kg Decken und Handtücher
- ein großes neues Schulungsgebäude mit drei Klassenzimmern in Lira
- eine komplette Solaranlage sowie Elektrikausrüstung in Lira
- ein neues Klinikgebäude und das alte für neue Boardingkinder in Kasubi
- 3 gemauerte und überdachte Straßenläden in Kasubi
- 2 erneuerte Toilettenanlagen in Kasubi
- Betonfundamente und Stahlträger für die Dachkonstruktion der
Schul- und Gemeindeaula der Naomi-Froese-Schule
- zwei Elektrikaufrüstungen in den beiden besuchten Schulen
- Dutzende Liter Farbe auf Fenstern, Türen, Wänden, Dächern, Containern, Geländern,…!
- Tausende Geschenke für Kinder und Schulen
Doch mit Sicherheit ist diese Reise bloß Teil einer noch viel größeren Reise…
Amy
Sonntag, April 10, 2011
Endgültiger Countdown
Mach's gut Uganda, bis bald Deutschland.
Amy
Bemerkenswert
In unserer abschließenden Gruppenrunde gestern Abend waren wir uns einig, dass der Löwenanteil des Verarbeitens erst zurück in Deutschland beginnt. Dass wir viele persönliche Momente in unseren Herzen bewahren werden. Dass wir mit unserer Bauleistung zufrieden sein können (selbst gestern wurde noch die Elektrikarbeit an der Kasubi-Schule fertig gestellt). Dass wir als Gruppe durchaus bemerkenswert funktioniert haben – von normalen Reibereien abgesehen.
„Bemerkenswert“ ist ein Schlüsselwort dieser Reise für mich. Die Leute, die ich hier treffen und kennen lernen durfte, führen oftmals ein von Schwierigkeiten und leidvollen Umständen geprägtes Leben und bewahren sich doch so oft ihre Liebe, Ehrlichkeit und sogar Gastfreundschaft. Sie sind bemerkenswerte Persönlichkeiten, Menschen, die ich zweifellos gezielt wahrnehmen möchte. Denen ich zurückgeben möchte. Auch heute wieder, an diesem letzten halben Tag in Uganda.
Amy
Freitag, April 08, 2011
Weiter und weiter,...
Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch einige der uns kostenlos zur Verfügung gestellten Decken und Handtücher der Firma CalebsHill (siehe ihre 1zu1 Aktion bei allen ihrer Wahren auf www.calebshill.de) verschenken. Bewegend, wie diese Frauen ein solches Geschenk wertschätzten.

Nach unserem Einsatz kämpfte sich eines unserer Autos durch Kampalas Freitagsfeierabendverkehr zur Internationalen Heritage-Schule. Diese wird durch Tim und Colleen verwaltet und hauptsächlich von westlichen Schülern besucht, deren Familien sich in Uganda aufhalten. Es wurde ein Internationaler Abend veranstaltet und mit zehn Minuten Vorwarnung trugen auch wir ein Lied bei, um Deutschland zu vertreten.Gut zwei intensive Wochen liegen hinter uns und zwei Tage stehen noch bevor. Was wird diese beiden Tage prägen? Was werden wir noch bewegen, was noch sehen, was wird uns noch bewegen?
Amy
Donnerstag, April 07, 2011
Working in Kasubi
Jürgen und ich besuchten das Internetcafe der Schule. Der Leiter des Cafes benötigte etwas Unterstützung und wir kämpften uns mit dem englischen Windows durch. Anders als beim Bauen kann man sich bei Computerfragen nicht mit Händen und Füßen durchkämpfen. So überließ ich es irgendwann Jürgen, mit dem besseren Englisch, den Support zu leisten.
Am Nachmittag bekamen wir ein kleines Testessen von Bernard, einem Paten von Jeff, der eine Ausbildung fürs Hotel absolviert. Eine besondere Mischung erwartete uns aus Ei im Hackmantel, Frenchtoast und Tomatensoße.
Wir haben auch heute unser Geburtstagskind, Andreas,
Der Magen- bazillus wandert von einem zum anderen und so hat nahezu jeder mal einen Tag, an dem er etwas durchhängt und sich eine kleine Pause gönnen muss.
Anka
Mittwoch, April 06, 2011
Erholungstag
sind von unserem White Water Rafting zurück und hatten einen tollen Tag. Das Busunter- nehmen, das uns nach Jinja bringen sollte, hatte unsere Buchung nicht bekommen, sodass wir erst mit eineinhalb Stunden Verspätung aus Kampala aufbrachen. Trotzdem konnten wir noch rechtzeitig zur Rafting-Gruppe dazustoßen, es folgten Einweisung, Probe-Kentern und schließlich vier Stunden auf dem Nil. Bei der letzten, riskantesten Stromschnelle rissen die Wellen uns doch noch um, schlussendlich fanden Boot, Crew und Paddel aber wieder zueinander… Abwechselnd Sonne, Regen und Donner, zwischendurch Ananas im Boot serviert und am Ende ein Grillen, dazu die wunderschöne Landschaft am Ufer und zwei sympathische Guides bereiteten uns ein einzigartiges Erlebnis.
Währenddessen ruhte sich die Mehrheit der Gruppe in Kampala aus – Schlaf aufholen, nach Souvenirs stöbern, einfach entspannen, für manche jedoch auch einen Anflug von Magen-Darm auskurieren füllten den lockeren Tag.
Es steht eine letzte halbe Woche an, von Donnerstag bis Samstag wird die Kasubi-Schule unser Arbeitsort. Außerdem verabschiedet sich Bob für Donnerstag und Freitag kurzzeitig nach Burundi, um Projekte vor Ort zu besuchen.
Kaum zu glauben, dass unsere Zeit hier in Uganda sich mit schnellen Schritten dem Ende nähert. Jetzt möchte ich noch einmal möglichst viele Eindrücke aufnehmen und schließlich verarbeiten, was ich aus dieser Reise neben den Erfolgen unserer Shopping-Touren mit nach Deutschland nehme.
Amy
Pausenzeit ist auch Gebetszeit...
Heute einmal die Gebetsanliegen, die uns bei aller Freude derzeit täglich begleiten und wir als Gruppe zusammen mit unsrer Freude tragen. Wer mitbeten möchte:
- Ein uns gut bekannter ugandischer Pastor, mit dem wir „zufällig“ vorletzten Sonntag noch Gottesdienst feierten, der aber kurz darauf ins Gefängnis kam. Momentan leistet er dort täglich Arbeitsdienst (Straßenarbeit), und wartet auf seine Anhörung. Es sind wüste Vorwürfe die ihm gemacht werden, die in keiner weise Aufrecht erhalten werden können. Seine Frau und Tochter unterschreiben heute eidesstattliche Erklärungen die endlich die Beweißlast von ihm auf den Ankläger lenken wird. Dennoch wird er erst am 15.4. angehört. Das Rechtssystem ist in Uganda etwas anders, als wir es in Deutschland gewohnt sind…
- Jessie, Colleen und Tims Sohn, erlebt derzeit größte Schmerzen und Blutungen sodaß er auf eine Intensivstation eingeliefert werden musste. Er studiert derzeit in Kanada und es wird gerade per MRT untersucht was als Verursacher in Frage kommt.
- Der Magenbazillus hat seit gestern nun einige von uns erwischt…
Dienstag, April 05, 2011
Tschüss Lira!
Pünktlich die Koffer in die Autos gepackt, pünktlich aufgeteilt in eine Gruppe, die zur Technikerschule fuhr, um dort die Solaranlage fertig zu installieren und in eine zweite Gruppe, die zunächst ein letztes Mal die Hoffmann-Schule besuchte. An der Hoffmann-Schule verteilten wir die am Sonntag mit Schreibwaren, Süßigkeiten, Seife und Kleidung gepackten Tüten in den Klassen. Ein Basketballkorb und der Fußball waren, wie immer, der Schlager.
unser „Erholungstag“: Die Vier Mutigen Johanna, Ingrid, Natascha und Amy werden früh zum White Water Rafting abgeholt, während der Rest der Truppe einen Shopping-Tag plant. Wie gewohnt gilt: Fortsetzung folgt!
Andreas, Johanna und Amy
Montag, April 04, 2011
Abschied auf Raten
Auch heute waren wir vormittags in zwei „Arbeitsgruppen“ aufgeteilt.
Andy führte mit einigen Lehrern noch seine letzte Schulung durch, sodass ein paar Schulklassen wieder betreut werden mussten. Da die ganz kleinen Kinder (Kindergartenalter) weder Englisch sprechen noch verstehen können, ist dies mal wieder eine richtige Herausforderung geworden. Aber zum Glück lassen sich Kinder (grade hier) sehr schnell und leicht für etwas begeistern…!
Für mich, Johanna, war es erschreckend zu sehen, dass es den Kindern hier noch sehr viel schlechter geht, als wir schon bei den Kindern in Kampala dachten…
…Viele Kinder hatten noch nicht mal mehr ein richtiges T-Shirt an. Es war nur noch ein Stückchen Stoff, das sie trugen und man konnte mehr nackte Haut als Kleidung sehen. Auch haben die meisten Kinder hier den sogenannten „Blähbauch“, da sie hier viel zu unterernährt sind.
Als wir dann heute Nachmittag/Abend mit Ihnen etwas spielten, waren sie so glücklich und strahlten über beide Ohren. Ich glaube, viele dieser Kinder hatten das Spielzeug, was wir mitbrachten (Schwungtuch, Bälle, Springseile…) noch nie gesehen, geschweige denn, damit gespielt…
Johanna



