Mittwoch, Oktober 22, 2014

Viele "kleine" Arbeiten ergeben große Fortschritte


Heute Morgen haben wir die Restarbeiten im Bad durchgeführt. Der Abflussstutzen am Toilettenbecken musste gestern mit Silikon geklebt werden, weil er einfach nicht dicht zu kriegen war. Der Keramikstutzen war sehr rau und unrund. Die Wände wurden im Bodenbereich auch mit Silikon abgedichtet.
Im Bad neben der Gästeküche haben wir die verzinkten Stahlleitungen für Warm- und Kaltwasser durch Kunststoffleitungen ersetzt. Mittlerweile haben wir schon ganz schön Routine mit dem Schweißgerät.
 












Weil der Notstromgenerator zur Zeit von Hand gestartet werden muss, habe ich den Anlasser ausgebaut, und begonnen zu reparieren. Die beiden Stehbolzen, die das Gehäuse zusammenhalten waren abgerissen und der Magnetschalter war falsch zusammengebaut. Das Ausbohren der Restbolzen und das Gewindeschneiden hat gut geklappt.
 
Heute Mittag haben die Brunnenbohrer das Wasser zum Bohren mit einem Pick-Up vom See herangeschafft. Am Nachmittag begannen dann endlich die Bohrarbeiten.
Liebe Grüße von Uwe, Gerd und Klaus

Dienstag, Oktober 21, 2014

Die Arbeit geht weiter . . .

Heute Morgen kamen die Leute der Brunnenbohrfirma, um ihr Bohrgerät und die nötigen Hilfseinrichtungen aufzustellen. Sie haben versucht das Gerät an einer anderen Stelle als mit den Verantwortlichen des KHW und der Bohrfirma vereinbart aufzustellen. Nach meinem (Klaus) Hinweis an Aida begannen schier endlose Diskussionen zwischen Aida und den Mitarbeitern der Bohrfirma. Da wir (Uwe, Gerd, Klaus, Hanna und Aida) nach Addis Abeba zum Einkaufen mussten, ging die Diskussion per Handy im Auto weiter. Gegen Mittag hat der Chef der Bohrfirma seinen Mitarbeitern die Anweisung gegeben, an dem ursprünglich vereinbarten Platz die Bohrung einzurichten.

In Äthiopien kann man die erstaunlichsten Leitungsführungen bewundern!
Nach unserer Rückkehr aus Addis haben wir im Bad den Einbau der Türe und eine Zwischenwand fertiggestellt.
Gerade als ich auf dem Weg zum Computer zum Blog-schreiben war, kam mir ein heimlicher Mitbewohner des Bueros entgegen...

Erholung, Eindrücke und Erfolg in Äthiopien


Am Sonntag haben wir uns erst mal ausgeruht, und sind zu einem verspäteten Frühstück in ein nahegelegenes an einem See liegendes Resort gefahren. Wir sind mit zwei Dreirädern, Bajaj genannt, zu je zwei bzw. drei Personen gefahren. Das war eine ganz besondere Erfahrung. Gegen Mittag sind wir wieder mit den Bajaj zur Schule zurückgefahren.
Am Montag haben wir wieder früh angefangen um das Bad fertig zu stellen. Wir haben das bis auf zwei Verfugungsnähte auch geschafft. Wir haben dann noch angefangen den Rahmen für eine Tür aufzubauen und anzudübeln. Für den Rahmen hat Uwe rohgesägte Kanthölzer auf der Hobelmaschine glatt und auf gleiches Mass gehobelt. Die Türe dient dazu, den Schülern zu zeigen, wie ein Hotelzimmer vom Service-Personal betreten werden soll.
Das wir soweit gekommen sind ist einfach ein Wunder. Angefangen vom Einkauf des Materials über den Transport bis zum Einbau hat bisher alles wunderbar geklappt.

Sonntag, Oktober 19, 2014

Freitag bis Sonntag - Erfindungsgeist für eine hochwertige Ausbildung gefragt!

Am Freitag waren wir, Uwe, Gerd und Klaus, mit Aida in Addis Abeba zum Einkaufen. Wir brauchten für das Ausbildungsbad sämtliche Wasser- und Abwasserleitungen sowie die Dusche, Toilette und ein Waschbecken. 
An diesem Ausbildungsbad sollen Schüler für den Hotelbetrieb das Putzen lernen. Deshalb ist das Bad auf einer Seite offen, damit alle zusehen können, wenn gezeigt wird wie man putzt. Wir haben alles zu vernünftigen Preisen bekommen. Da so ein Einkauf mit Hin- und Rückfahrt ca. einen halben Tag dauert, konnten wir erst gegen 15:00 Uhr mit den ersten Arbeiten am Bad beginnen. Wir haben trotzdem die Positionierung der einzelnen Teile und eine Seitenwand der Dusche fertig bekommen.
Heute, am Samstag sind wir um 6:00 Uhr aufgestanden, um richtig was schaffen zu können. Zuerst wurden zusammen mit dem Lehrer für die Installateure die Abwasser- und Wasserleitungen verlegt. Das Kunststoffschweißen mit dem neu angeschafften Schweißgerät war eine neue Erfahrung :-)  Die Abwasserleitungen konnten wie auch bei uns üblich verlegt werden. Danach haben Uwe und Gerd die Seitenwand der Dusche fertiggestellt und verfliest. Uwe hat danach begonnen die Fliesen zu verfugen. Da es hier weder Fliesenkleber, noch irgendwelchen flexiblen Kleber für Holzwände gibt, haben wir kurzerhand mit Silikon geklebt und verfugt. 
Das Verfugen gestaltet sich allerdings weniger lustig....  Links neben der Trennwand für die Dusche sieht man die beiden Waschmaschinen für die Unterrichtung des Hotelservicepersonals. Da die Waschmaschinenanschlüsse etwas merkwürdig aussahen, haben wir die Anschlüsse gleich mit erneuert. Kurz vor dem Feierabend um 19:00 Uhr konnten wir noch die Duschwanne einbauen, damit Montag die letzten Fliesen geklebt werden können. Jetzt geht es ins verdiente Wochenende.

Samstag, Oktober 18, 2014

Einsatz in Äthiopien beginnt erfolgreich

Viele wissen schon dass Klaus, Gerd und Uwe, alles erfahrene Workcamper in Uganda, einen weiteren kurzfristig zusammengestellten Einsatz in Äthiopien gerade leisten.  Hier werden einige Eindrücke und neuste Bilder von ihnen in den nächsten Tagen immer wiede
 erscheinen:

Nachdem wir am Samstagmorgen in Addis Abeba gut und mit dem ganzen Gepäck angekommen waren, war erst mal, wie in Afrika üblich, Warten angesagt. Nach der ersten Orientierung am Samstag und Sonntag habe ich (Klaus) am Montag den E-Motor der Holzbearbeitungsmaschine repariert. 
Die Maschine ist eine Kombination aus Kreissäge und Hobelmaschine. Diese Maschine war die Basis für den Bau der Küche im Gästebereich. Nachdem Uwe und Gerd Holz eingekauft hatten konnte auch mit dem Entwerfen und Bauen von Musterteilen angefangen werden. 

Während Uwe und Gerd die Küchenmoebel bauen, habe ich mit dem Lehrer und zwei Schülern die Installation der Warm- und Kaltwasserleitung, sowie die Abflussleitung vorgenommen und gemeinsam verlegt. 
Das Schränkchen in Bild mit dem Zwei-Plattenkocher aus Bild 2 war die alte Küche!! Nach Fertigstellung der Küche sind Helden müde (Bild 4).

Morgen fangen wir mit dem Ausbildungsbadezimmer an und ich versuche etwas ausführlicher zu schreiben :-)
Herzliche Gruesse aus Bishoftu. Danke für alle Gebete und die finanzielle Unterstützung die uns überhaupt hier her gebracht hat!  

Freitag, September 05, 2014

Reisetermin für Uganda Workcamp 2015 steht

Es gibt schon eine ganze Reihe Anfragen - heute möchte ich den mit Stevensons vereinbarten Termin für eine Workcamp Gruppe aus Deutschland in 2015 bekannt geben.  Durch Flugdienste werden diese Tage manchmal noch um einen Tag in der einen oder anderen Richtung verschoben, aber es wird bald schon verbindlich sein:
Abflug Freitag/Sa. Früh. 27. März - Rückflug 13./14. April.
Somit sind wir mal wieder über Ostern in Uganda.  Gerne nehme ich Anfragen zum Mitfliegen entgegen.  Demnächst gibt es einen Flyer zum Auslegen.
Zu Colleen Stevenson.  Ihre Blog hat fast jede Woche einen neuen Beitrag - und es klingt sehr hoffnungsvoll, was sie während ihrer Chemotherapie so schreibt.  Wir beten für eine vollständige Genesung!  http://standvictorious.blogspot.de/

Freitag, Juli 18, 2014

Tim Stevenson in Braunschweig & Hannover



Überraschend, weil kurzfristig vereinbart, ist Tim Stevenson dieses Wochenende in Deutschland.  Ja, Sitzungen sind manchmal auch ein „Segen“!  Vielleicht lohnt sich ja die Reise für Dich zu einem dieser beiden Veranstaltungen:
Zunächst um 10 Uhr im Gottesdienst der Evangelischen Freikirche im Sahlkamp, Hannover am 20.7..  Unter anderem wird es neustes über seine familiäre Situation sowie aktuelles aus den Projekten und Gemeinden in Uganda geben.
Nachmittags ab 13.30h in Braunschweig, Querum,Westfalenplatz 8-9.  Muss mehr gesagt werden, als das, was auf diesem Flyer steht?!:  Der Erlös des Flohmarkts geht an Projekte in Uganda.  Danke!
http://fbgg-bs.de/cms/begegnungs-sommerfest-2014

Dienstag, Juni 10, 2014

Heute ist Colleens OP Termin...

Heute könnt ihr in besonderer Weise an Colleen Stevenson denken und für eine erfolgreiche Operation beten.  Nach 3 Monaten Cheomtherapie ist nun diese OP dran.  Ich bete, dass sie in diesem Jahr noch zurück nach Afrika reisen kann und weiter unter andrem beim Kinderhilfswerk Global-Care ihre Verantwortung tragen kann.