Montag, März 24, 2014

Erster Arbeitstag in Kampala

Unser Tag heute startete mit Regen, der aber später aufhörte und uns einen ziemlich heißen Tag schenkte.
Wir teilten uns in zwei Gruppen. Die Frauen fuhren geschlossen mit Bob nach Bukasa in die Naomi-Froese-Schule. Dort übernahmen Nona, Jannice und ich (Corinna) die Schwimmklasse. 10 ausgewählte Kinder bekamen schöne Badeanzüge und -hosen und los ging es. Das Wasser im Pool des Ssebo Green Parks in der Nähe der Schule war herrlich erfrischend und die Kinder total motiviert. Sie wollen alle morgen weitermachen.
Karoline und Christin begannen ihren Arbeitstag mit einer fröhlichen Stunde mit den Kupona-Kids. Danach gingen sie zu den ersten beiden TAPP-Besuchen am Vormittg. Bei den Nachmittagsbesuchen gingen wir dann einfach alle mit. Dabei wurde es zwar sehr eng in der Hütte von Silivia, aber das gehört dann einfach dazu. Bei der zweiten Familie am Nachmittag trafen wir nur den Ehemann (!) mit 4 von insgesamt 7 Kindern an. Wir haben uns sehr gefreut, dass diese Familie so intakt ist und dies ihm auch gesagt. Er hat sich so über unseren Besuch und die Geschenke gefreut, dass er uns aus seinem Garten frisches Zuckerrohr geschlagen und geschenkt hat. Wir waren ziemlich überwältigt.
Unser Bautrupp wurde an die Heritage International School abgestellt, wo einige Sicherheits-Checks durchgeführt wurden und ein paar abgesackte See-Container durch Unterfüttern mit selbstgefüllten Sandsäcken (>50 kg per Sack) wieder in Normallage gebracht werden sollten.
Corinna

Gottesdienst in Boliso 2 und Heimreise


Mit nur 2 Stunden Verspätung (die Nähmaschinen mussten abgehohlt werden) starteten wir von Salem’s Guest House aus in den Gottesdienst nach Boliso 2. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stop von "5 Minuten" zum „Hallo-Sagen“ in Kabwangasi, weil sich das so gehört, wenn man bei seiner Familie vorbeifährt.

 In Boliso wurden wir beim Aussteigen aus dem Auto schon vom Schulchor begrüßt und in der Kirche mit großem Jubel empfangen. Esther, Lisa's Patenkind, ist trotz ihrer Behinderung anscheinend gut in Schule und Gemeinde integriert, was uns sehr gefreut hat. Sie tanzte im Chor in der ersten Reihe. Nach der Vorstellungsrunde mußten wir uns mit dem lokalen Chor messen. Dieses Battle konnten wir personenmäßig schon nicht gewinnen, aber wir haben uns nicht schlecht geschlagen. Die Kollekte wurde für einen Jungen gesammelt, der in Kampala operiert werden muss, wo die Eltern aber nicht wissen, woher sie das Geld dafür nehmen sollen. Um die Summe gut aufzurunden, wurden die Gottesdienstbesucher gut vom Pastor angefeuert. Die Predigt durfte dann natürlich der Pastor aus Deutschland halten…
Nach der Predigt hatte die Gemeinde in Boliso für uns Deutsche ein Dankesschreiben vorbereitet. Sie beshrieben, was bisher aufgebaut wurde (durch Spenden aus Deutschland), wo der geistige Stand der Gemeinde ist und was man noch verbessern könnte. Einen recht amtlichen Charakter bekam das Schreiben durch den Stempel der CoG Uganda.
Danach kamen wir in den Genuß, 2 Nähmaschinen samt einigen Kilo Knöpfen, Reißverschlüssen, Perlen (vielen Dank nach Pforzheim!!) und Stoff an die Gemeinde zu verschenken. Geplant ist der Aufbau einer Nähstube im Rahmen der TAPP-Arbeit für die Frauen in Boliso2.  Man kann sich die Freude dort vorstellen.
Christian nahm an einem Tanzworkshop mit der Gemeindeband teil. Beim Moonwalk und seinen Freestyles flippten die Afrikaner total aus. Wir mussten Christian hinterher zwar fast beatmen, aber sein glücklicher Gesichtsausdruck beruhigte uns.
Wir konnten einige Patenkinder beschenken und auch eine neue Patenschaft abschließen, was jedes Mal besonders Spaß macht.
 

Die Männer mussten dann in Windeseile zwei Solar- paneele auf das Dach der Schule montieren, da ein Gewitter- sturm im Anmarsch war (GROSSEN Dank an die hanno- verische Firma "alfasolar" die 10 Panele bis zur Haustür in Port Bell kostenlos aus Deutschland geliefert hat als Spende!). Sie haben es in letzter Minute geschafft, bevor es wolkenbruchartig anfing zu regnen. Aber da das Essen gerade fertig war, wurden wir kurzerhand zu Tisch gebeten. Es schmeckte prima, aber dabei von 250 Augenpaaren beobachtet zu werden (die gesamte Gemeinde flüchtete vor dem Regen ins Kirchengebäude, wo uns das Essen serviert wurde), ist schon nicht so einfach.
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns und traten die ca. 5 stündige Heimfahrt nach Kampala an. Die Fahrt verlief mit ein paar kleinen Autopannen dennoch recht problemlos, und in Jinja hielten wir wieder für einen kurzen Stop. Um 11 in Kampala fielen wir alle ziemlich erschöpft in unsere Betten. Alle genossen allerdings die ausgiebige warme Dusche davor sehr ;-)
Corinna             

Sonntag, März 23, 2014

Wieder in Kampala gut angekommen ...

Was für ein voller Sonntag - zu viele Eindrücke um jetzt noch ernsthaft hier näheres aufzuzählen.  Dafür gibt's morgen wieder Bilder und einen Bericht über diesen Ereignissreichen und schönen Tag. Wir fallen gerade alle müde ins Bett und wissen: Die neue Arbeitswoche beginnt mit einem gemütlichen Frühstück um 8.30h.  Also ganz schlecht geht's uns ja nicht.  Schlaft gut :)

Samstag, März 22, 2014

Abreise aus Sipi Falls

Heute war unser Ausruh- und Abreisetag aus Sipi Falls. Das Frühstück gab es heute etwas später als gewohnt und Harry weckte uns schon mit der Nachricht, dass wir Affen sehen könnten.
Nach dem Frühstück brachen wir dann auf um die Kaffeeproduktion kennen zu lernen. Dabei ist Harry zu den Apachen übergelaufen, er hat nur nicht den Posten des Häuptlings bekommen, sondern nur den des Schamanen ;) Sein Beschwörungsgesang beim Kaffeestampfen brachte sogar die Einheimischen zum Lachen. Gerd kaufte dabei den Einheimischen alles ab, was nicht Niet und Nagel fest war, seine Frau wird sich sicher freuen. ;)
Mit einem etwas kleineren Teil der Gruppe wanderten wir dann anschließend zum größten Wasserfall der Sipi Falls. Einige von uns nahmen dort eine Dusche oder sogar ein Bad ;)  Ausserdem gab es einen Gang durch die Kaffeeplantagen vor Ort, inklusive eigener Rostkurs und Kaffeeprobe. KÖSTLICH!
Zurück im Crows Nest hatten wir dann alle noch viel Zeit für uns, zum Duschen, Essen und UNO spielen, was mittlerweile ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinschaft geworden ist :) Sogar Moses, der „Herbergsvater“ konnte sich nicht mehr zurück halten und musste an unserer fröhlichen Runde teilnehmen.
Dann ging es los auf den Weg zum Salem‘s Guest House, unserer Unterkunft für die Nacht. Unterwegs musste eines der Fahrzeuge gekühlt werden und die Nähmaschinen für das Projekt in Boliso konnten wir leider noch nicht erhalten, diese werden uns aber morgen geliefert. Unterwegs kam das Gespräch auf die Geschenke, die wir dabei haben, was wiederum zum Satz des Tages führte: „DAS arme Huhn, DIE hat in IHREM Leben noch nicht so viel gesehen, DER arme.“ Natürlich konnte dieser Satz nur von unserem „Äffchen“ stammen. ;) Das Gelächter war groß und der auf dem Dach festgebundene Hahn ließ immer mal wieder ein Gackern verlauten.
Alles in Allem haben wir dieses Jahr eine extrem lustige Gruppe, was man an Harrys und Tornos Sixpack-Battle während der Kaffeetour bemerken konnte. Siegfried musste immer mal wieder ein „Machtwort“ sprechen, damit dem Tourführer nicht die Show gestohlen wurde.
Corinna & Anka

Freitag, März 21, 2014

Abschied von Sipi Falls/Kapchorwa



Heute haben wir unseren Einsatz für dieses Jahr in Sipi Falls abgeschlossen.  Erstaunlich was wir durch das vorteilhafte Wetter alles schaffen konnten.  Und:  Alle sind beschützt geblieben, konnten sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten einbringen (unten wird z.B. gerad ein "Zollstock" nachgebaut von Karo & Christin :)...
 Am Morgen haben wir jedoch erstmal einen Gefangenen gemacht. Christian musste hinter Gitter und im Kofferraum des Vans zur Baustelle fahren. Um ihn zu besänftigen, bekam er eine Banane angeboten. Es sah so aus, als hätte auch er Spaß dabei gehabt…(Bild folgt)
Der Tag verlief ähnlich den anderen. Am Vormittag sowie am Nachmittag wurden je 5 Familien besucht; die Gästehäuser bekamen die Vorderfronten mit Türen und Fenstern, die hinteren Fenster wurden verglast und der Betonboden per Hand "gegossen". Es war eine Freude, das mitanzusehen! Abends wurde allerdings die Abfahrt etwas verschoben, da die Bauarbeiter unbedingt fertig werden wollten.  Tatsächlich konnten die 3 Gästehäuschen sowie die Granitseitenwände der Kirche u.v.a.m. so gut wie fertig gestellt werden.
Die Verschie- bung am Abend führte allerdings dazu, dass Harry’s Wunsch nach Regen erfüllt wurde. Der Schauer war glücklicher- weise ein ganz kurzer, sodass die schon auf morgen früh verschobene Geschenkaktion doch noch heute durchgeführt werden konnte, als der Regen aufgehört hatte. Zuvor hatten wir unsere erhaltenen Geschenke schon auf den Autos verstaut. Es waren wieder einige Hühner dabei sowie Bananenstauden und Blumen. Es ist für uns schon fast beschämend, wie dankbar die Leute uns in Kapchorwa sind und dies mit den großzügigen Geschenken auch ausdrücken.
Die Pastoren, die Küchenfrauen und der Security-Mann Steven bekamen von uns schöne Päckchen gepackt für ihre Dienste. Sie haben sich sehr gefreut, dass wir an sie gedacht haben und uns auf diese Weise bedankten. Ein Beispiel: Das Mittagessen für unsere Baustelle musste für ca. 40-50 Personen zubereitet werden, was in der vorhandenen Küche mit 3 Holzfeuern ungefähr 6 Stunden dauert, da die Frauen durch den beißenden Rauch alle paar Minuten den Raum verlassen müssen.
Wir konnten eine neue Patenschaft in Kapchorwa abschließen. Emma wird dadurch eingeschult werden können (danke an Gerd’s Freunde!) und ihre Schulgebühr wird u.a. mit der Patenschaft für die nächsten Jahre beglichen. So sind ihre Eltern entlastet, die mit ihrer kleinen Landwirtschaft schon genug Schwierigkeiten haben, die Familie zu versorgen, geschweige denn die Schulgebühren aufzubringen. Das Kind bekommt überhaupt erstmal eine Chance in ihrem Leben und die Eltern legen schon Wert auf gute Bildung. Das kristallisierte sich in den Gesprächen bei den Hausbesuchen des Öfteren heraus.
Corinna

Donnerstag, März 20, 2014

Vom Winde (fast) verweht

 
 Der heutige Tag hat sehr windig begonnen (in der Nacht hat es zwei unsrer Übernachtungs-Hütten im Crows-Nest so erwischt, dass Dachbleche sich teilweise gelöst hatten), so dass schon Zweifel aufkommen wollten, ob wir bei dem Wind überhaupt produktiv arbeiten können. Aber kaum waren wir auf der Baustelle, da hat er nachgelassen und zu Mittag waren es schon über 30°C.
Christin und die Männer gingen gleich an die Arbeit. Die einen haben Erde in das Gemeinde- haus  transpor- tiert. Die andern haben an den Gästehäusern weiter gearbeitet. Fenster wurden eingesägt, Erde auf dem Boden verteilt und festgetrampelt. Die Türen wurden beschlagen und die Erste heute sogar schon fest eingebaut. Ein Gästehaus ist nun (fast) fertig (der Betonboden fehlt und soll morgen nachgereicht werden!)
Während dessen wurden von den Frauen Pakete für die Tapp-Besuche gerichtet. Anschließend gingen Marie, Corinna und ich (Karo) zu fünf besonders benachteiligten und/oder armen Familien im Dorf.
Nach einem leckeren Mittagessen machten Jannice, Harry, Emil & Nico mit Thomas und ein paar anderen Ugandern den gleichen Ausflug zu den Wasserfällen wie die gestrige Truppe. Nora, Marie & Christian haben fünf weitere Tapp-Besuche erlebt.
Corinna hat auf Wunsch der Frauen hier eine Bibelstunde geleitet (heute ist in den Gemeinden Gottes von Uganda ein Gebetstag für Colleen gehalten worden – auch hier). 
Anschließend gab es für die Kinder eine Lektion über das richtige Zähneputzen und einige Regeln zur Hygiene. Jedes Kind bekam zum Abschluss eine Zahnbürste samt Zahnpasta geschenkt. Ganz stolz haben sie damit für unsere Fotos posiert.

Es war ein schöner und erfolgreicher Tag! Selbst Anka, die heutemorgen etwas geschwächelt hatte, geht es nun wieder besser. Ein Teil ist schon ins Bett gegangen, die anderen sitzen hier - sich vor Lachen krümmend - neben mir und spielen voller Leidenschaft UNO.
Karo

Mittwoch, März 19, 2014

Baustelle, Besuche, beschenkte Kinder…



Eine kleine Überraschung gab es bereits am Morgen: Siegfried durfte eines der beiden Autos zur Baustelle fahren, weil Sunday, Tim und der andere Fahrer bereits wieder zurück nach Kampala gefahren sind.
Tag 2 auf der Baustelle hat sichtbare Spuren hinterlassen – natürlich im positiven Sinn! Man kann jetzt den Fortschritt toll erkennen, was uns echt Auftrieb gibt. Jeder, der grade nichts anderes zu tun hat, bringt sich voll ein. Die Böden der Gästehäuser sind fast aufgefüllt, die Wände der Kirche sehen schon sehr gut aus, Niko und Emil machen sich an den Terrassenwänden zu schaffen…
Andy, Torno, Harry und ich (Anka) haben weiter an den Fundamenten der Kirche und der Gästehäuser gemauert und geschaufelt. Nachdem wir gestern Abend erfahren mussten, dass ein Teil fälschlicherweise zu viel mit Erde voll geschüttet wurde, waren wir zunächst ein wenig unmotiviert dort wieder alles rückgängig zu machen, aber dann lief es uns gut von der Hand und wir sind mittlerweile bereits ein super Team geworden.
Bob, Moses, Steven und Siegfried waren auf Shopping-Odyssee. Sie kauften Fenster und Türen für die Gästehäuser, wobei wir zwischendurch dachten, dass sie sie in Kampala kaufen, so lange, wie sie weg waren! Aber entgegen Gerd’s Schätzung kamen sie erfolgreich zurück. Einige Sachen mussten zwar nachgeliefert werden, aber es läuft.
 Eine Gruppe ging nach dem Essen zum Wasserfall. Sie haben sich bis gaaanz unten getraut, wo die Dusche kostenlos dabei ist, und sie gingen (oh ja!) durch den Wasserfall, um die Höhle dahinter zu sehen. Da blieb allerdings niemand bei trocken, was aber bei diesem unbeschreiblichen Gefühl auch gar nichts ausgemacht hat. :) Das Chamäleon war wieder der Star auf dem Rastplatz und dementsprechend für Fotos begehrt. Wir fanden es auf einer Kaffeepflanze und jeder durfte ein Foto mit ihm machen. Nur auf Siegfrieds Hut wollte das arme Tier nicht so gerne.
Für mich (Corinna) bzw. Brenda war heute der große Tag. Nachdem wir sie gestern vertrösten mussten, konnten wir sie heute endlich mit Verzögerung besuchen. Wir gingen zu ihr nach Hause, wo fast die ganze Familie auf uns wartete. Die Freude bei der Geschenkeübergabe war auf beiden Seiten groß.
Jannice und ich gaben für die Frauen des Dorfs ein Hygiene-/Zahnpflege-/Familienplanungsseminar, welches mit Begeisterung angenommen wurde. Wir wurden gleich danach gefragt, ob wir morgen ein weiteres geben können. Es tut ihnen so gut, einmal soviel Aufmerksamkeit zu bekommen. Das sind sie nämlich gar nicht gewohnt, und man merkt, wie sie es genießen. 
Am Vormittag waren wieder zwei Gruppen unterwegs, um zusammen 10 Familien zu besuchen. Wie immer nahmen wir Nahrungsmittel und Geschenke mit. Die Familien sind sehr dankbar dafür, und wir lernen so die Gemeindemitglieder ein Stück kennen und können zusammen mit ihnen für ihre Belange beten.
Zum Mittagessen hatten wir für Siegfried einen Bananen-Cookie vorbereitet. Wir hatten nur nicht an seine (zu) guten Augen gedacht, die den „Schokokeks“ natürlich gleich als Sandkuchen (mit Bananenunterlage) erkannten. Das Gelächter war trotzdem groß.
Nachdem alle geduscht hatten und wir das Abendessen und unsere gemeinsame Runde beendet hatten, traf sich ein Teil von uns noch auf eine längere UNO-Runde, auch hier wurde wieder sehr viel gelacht. Aber nun ist es Zeit schlafen zu gehen.
Corinna & Anka

Dienstag, März 18, 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute begannen wir unseren ersten Tag in  Kapchorwa auf der Baustelle. Es hat NICHT geregnet ( l a c h ! ) Die Sonne schien fast den ganzen Tag, aber dazu später mehr…
Die Kirche hatte im Vergleich zum letzten Jahr nun auch die Stützen der Seitenwände und die Gästehäuser waren bereits halb fertig. Die Bauarbeiter teilten sich in zwei Gruppen auf:
Niko und Gerd machten mit den Holzarbeiten an den Gästehäusern weiter, kamen auch sehr gut voran.
Harry, Emil, Torno und wir mauerten und schaufelten am Fundament der Kirche. Torno hat beschlossen eine neue Rasse anzunehmen und siedelte zu den afrikanischen Apachen über, dabei nahm er natürlich auch die entsprechende Hautfarbe an, rot ;) Beim Aufnahmeritual hat er jedoch kläglich versagt. Tomaten- und Krebs-Witze erheitern nun die ganze Runde.
Die Frauen haben mit den Kindern gespielt, die Spenden ausgepackt und aufgeteilt für die Familien, die nachmittags besucht wurden. Die Kinder haben schnell bemerkt, dass Jannice die langsamste war und haben ihr deshalb immer den Plumpsack hinter den Rücken gelegt. Ein kurzer Besuch bei den "kleinen" Wasserfällen war auch noch drin. Corinna hat gegen ihren natürlichen Instinkt ein Chamäleon auf die Hand genommen.
Zum Mittag wurden wir wieder lecker von den einheimischen Frauen bekocht. Nach acht Bananen wollte Andi sich schon auf die Jagd nach einer Kuh machen, damit wir am Freitag etwas leckeres zu essen bekommen könnten. Erledigt hat er aber bloß eine Hand voller Käfer.
Die ganz fitten von uns wanderten nach getaner Arbeit die drei KM von der Baustelle zu unserer Unterkunft und kamen bereits vor den anderen mit den Autos an. Niko und Harry sind bis jetzt immer noch vermisst… (Spaß!)
Anka & Andi