Montag, November 25, 2013

Viele neue Eindrücke in Äthiopien



Am Sonntag sollen wir ruhen – nach einem ausgiebigen Frühstück fiel uns fleißigen Bienchen das allerdings ziemlich schwer, zumal wir keinen Gottesdienst besuchten, da die nächste englischsprachige Kirche in Addis Abeba, und somit eine anstrengend lange Autofahrt weit entfernt liegt. Stattdessen konnte der am Samstag entdeckte Fehler im Generator-Netzumschalter mit Draht und geschickten Fingern erfolgreich und schnell behoben werden, was Gerd und Klaus ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Jeff reparierte einige Wasserhähne und -leitungen in den Badezimmern der Schule und schließlich, in der Mittagszeit und aller Zufriedenheit, ließen wir Arbeit Arbeit sein und entschlossen uns zu einem gemütlichen Sonntagsspaziergang durch Bishoftu.  
Klaus blieb zuhause und überließ uns anderen die Erkundung der Um- gebung. Bei schönstem Sonnen- schein setzten wir uns in ein Cafe in der obersten Etage eines Hotels, welches uns Aida zuvor gezeigt hatte und genossen leckeren Kaffee und die herrliche Aussicht.
Abends holte Aida uns ab und wir fuhren zu einer Hotelanlage, die an einem wunderschönen See gelegen ist und aßen dort zu Abend, umgeben von idyllischen Naturgeräuschen. Eine erfreuliche Ausnahme, da sonst von jeder Ecke laute Musik aus Lautsprechern dröhnt.
Heute (Montag) heißt es für Jeff, Klaus und Gerd zum zweiten mal Männershoppen. Einiges an Material muss für die geplanten Arbeiten in dieser Woche noch besorgt werden. Bevor es losgehen konnte, mussten sie dann noch schnell das Auto reparieren, aber das sind ja afrikanische Kleinigkeiten. :)
Viele neue Berufsschüler sind eingetroffen, da zwei neue Kurse im Bereich Kochen und Hotel Service heute beginnen. Es ist ein buntes und spaßiges Kennenlernen.
Am Morgen haben Claudia und ich bereits einige Berufsschüler interviewed, die ihre Ausbildung schon abgeschlossen haben und nun auf die staatliche Prüfung warten. Es bewegt, zu sehen wie viel Verantwortung sie auf ihren Schultern tragen müssen. Auf die Frage nach Zukunftsplänen antworten sie: „Ich hoffe meine Familie durchbringen zu können“.
Von einer besonderen Begegnung möchte ich noch berichten. Samstagabend waren wir mal wieder Patenkinder in ihren Familien besuchen. Eines davon war Sirawedinke Derese. Meine Eltern sind ihre Paten und es war für mich eine große Freude sie persönlich kennen zu lernen. Sirawedinke ist 7 Jahre alt und lebt bei ihrem Vater Derese Tikuyu, ein ehemaliger Soldat. Ihre Mutter ist kurz nach der Geburt gestorben, und tagsüber, wenn der Vater auf der Suche nach Arbeit ist, bliebt sie meist bei den Nachbarn. Wir wurden warmherzig begrüßt und es war gut zu sehen, dass Serawedinke zwar mir gegenüber noch schüchtern, aber gesund und aufgeweckt ist. Sie geht jetzt in die erste Klasse und hat sich sehr über das Geschenk und die Bilder gefreut, die ich ihr mitgebracht habe. Mit dem Vater und den Nachbarn konnte ich mich dank guter Übersetzerin (Hanna) unterhalten, habe viel über sie und ihre Lebensumstände erfahren. Diese persönliche Beziehung, wie sie bei dieser Begegnung entstanden ist, ist für mich sehr wertvoll!

Samstag, November 23, 2013

Arbeitszeiten, Leidens- & Hoffungszeiten (und alles weitere, was mit der Zeit hier zu tun hat...)


Die Männer sind so beschäftigt, da bleibt keine Zeit zum Blog-Schreiben. Also fange ich mal an:
Kurzer Rückblick noch auf gestern: Zusammen mit Hannah und Marie fuhren wir ins größte staatliche Krankenhaus, wo die Patenkinder fast kostenfrei behandelt werden können (ein Mal monatlich fährt Hannah zum Krankenhaus, um die ausstehenden relativ niedrigen Rechnungen zu begleichen). Das Krankenhaus selbst besteht aus vielen kleinen Häusern, die an einem Hang gebaut sind. Vor jedem Haus warten die Patienten in der Sonne auf ihre Untersuchung/Behandlung und es sah auf den ersten Blick recht ansprechend aus. Aber natürlich sahen wir nicht die Leiden der Patienten, die mit einem viel bescheideneren medizinischen Standart auskommen müssen. So besuchten wir heute ein Patenkind, dessen kleiner vierjähriger Bruder mit einem offenen Rücken zur Welt kam. Er wurde bereits mehrere Male operiert, ist dennoch ab der Hüfte gelähmt und sitzt auf mehreren alten Kissen und Tüchern in einem viel zu großen Rollstuhl. Seine wachen Augen funkelten uns an und er scheint sehr aufgeweckt zu sein. Da er keine Blasenkontrolle hat, nimmt ihn kein ordentlicher Kindergarten oder Schule in Bishoftu an. Wenn ich über seine Zukunftschancen nachdenke, blutet mir das Herz. Was wird nur aus ihm, wenn er größer wird und nicht mehr von Mutter und Großmutter getragen und versorgt werden kann?
Aber wir erlebten auch wahre Patenerfolgsgeschichten: Zum Beispiel ein junger Mann, Vollwaise, der inzwischen im vorletzten Jahr an der Uni Politik und wirtschaftliche Zusammenarbeit studiert. Er hofft nach seinem Examen im nächsten Jahr in Bischoftu Arbeit zu finden.
Äthiopien hat eine sehr alte und besondere Kultur. So ist „Amharisch“  bei insgesamt ca.60 Sprachen die offizielle Nationalsprache und wird nicht mit lateinischen sondern ganz anderen Zeichen geschrieben. Die Zeitrechnung ist für uns auch ungewohnt, so beginnt der Tag morgens um 7 Uhr (Weltzeit) hier mit 1Uhr und wird dann bis 12 Uhr (18 Uhr Weltzeit) weitergezählt, bis es dann wieder mit 1 Uhr beginnt. Auch hat das äthiopische Jahr kalendertechnisch 12 gleich lange und 1 kurzen Monat. So befinden wir uns hier offiziell im Jahr 2006 - das alles kann schon zu Missverständnissen führen!
So das wäre es für heute – Denahunu (Auf Wiedersehen in Amharisch)
Euer Workcampteam

Freitag, November 22, 2013

Freude und Frust in Äthiopien...


Gestern Freude - heute ein bisschen Frust. Nachdem die Männer am Mittwoch in Addis einiges an Material bekommen hatten, kamen sie gestern viel schneller voran als erwartet - welch eine Freude (Jeff wird euch morgen Konkretes über seine Erlebnisse berichten).
Nachdem der Unterricht für die Schüler beendet war, brachen wir (Marie, Claudia, Jeff, Hanne und Aida) zum Besuch von Patenkindern auf. Dabei trafen Jeff und Marie die Patenkinder von Freunden aus Hannover. Insgesamt hörten wir von vier schweren Schicksalen und waren sehr beeindruckt, unter welch schweren Bedingungen die Menschen ihr Leben meistern.
Zum Beispiel ein Vollwaise, dessen kranke Großmutter und erblindeter Großvater versuchen alleine mit ihrer kleinen Rente sich und ihren Enkel ein Überleben zu sichern. Ohne die Patenschaft könnte der Junge keine Schule besuchen und wäre im Krankheitsfall an keiner medi- zinischen Versorgung zu denken. Wir durften sie kennenlernen, ihnen eine kleine Unterstützung bringen und mit ihnen beten.
Anschließend im Stockfinsteren (mal wieder Stromausfall) ging es durch die 100.000 Einwohnerstadt Bishoftu zurück. Im Verkehr trifft man auf staubigen zum Teil geteerten Straßen neben vielen LKW`s und Privat- wagen auf Motorrikschas sowie Esel- und Pferdekarren, die sich alle aneinander vorbei quetschen. Jeder da, wo es gerade Platz gibt. Wer hier Autofahren kann, kommt überall im Leben durch!
Heute gab es dann für die Männer den afrikatypischen Frust. Sie warteten auf Material, Werkzeug und Menschen, die zugesagt haben zu kommen oder etwas zu erledigen. Da gilt es gelassen und flexibel zu bleiben - nicht immer einfach für uns Deutsche. Gerade erreichte uns die supererfreuliche Nachricht, dass die Techniker vom örtlichen Stromanbieter doch noch gekommen sind - welch ein Jubel - nun können unsere Männer weiter arbeiten!!!
Wir brechen nun zu weiteren Patenbesuchen auf. Seid alle herzlich gegrüßt!  - Das Äthiopienteam

Donnerstag, November 21, 2013

Gelandet in Äthiopien - jetzt geht's los mit der Arbeit!

Nachdem die Männer gleich am ersten Tag eine Liste mit den zu erledigen Arbeiten erstellt und mit Aida eine Prioritätenliste aufgestellt hatten, brachen sie mit ihr früh am Mittwoch morgen zum „Männershoppen“ nach Addis auf. Ein Baumarktbesuch folgte dem anderen und Aida chauffierte durch den gruseligen Verkehr von Addis. Gegen 18 Uhr kamen sie mit ziemlich zufriedenen Gesichtern zurück, weil sie doch  die meisten Dinge auf ihrer „Wunschliste“ bekommen hatten und sich schon auf den Arbeitsbeginn freuten.
Auch wir Frauen waren gut beschäftigt: Wir starteten mit einem ausführlichen Gespräch mit dem Schuldirektor, der uns das äthiopische Schulsystem erläuterte. An der KHW-Schule werden nur jene Schüler aufgenommen, die von der Regierung  besonders bedürftig eingestuft werden, weil sie hier keine sonst üblichen Schulgebühren zahlen müssen. Danach  lernten wir einige  Lehrer und  Schüler kennen und manche Missverständnisse führten zu großem Gelächter.
Nachmittags ging es mit Hanna, Aidas Assistentin, die haupt- sächlich für die Organisation der Paten- schaften zuständig ist, in einen benachbar- ten Kindergarten. Dort trafen wir vier Patenkinder und erfuhren etwas über ihre Geschichte und Familiensituation. Die Mütter sind in der Regel alleinerziehend und versuchen sich mit  Wasch- und Putzarbeiten durchzubringen. Ohne die Patenschaften könnte keins dieser Kinder den Kindergarten besuchen.
Nach einem gemeinsamen Abendessen mit vielen Gesprächen über unsere Eindrücke verabschiedeten wir uns von Reinhard Berle, der heute (Do.) ganz früh nach Uganda weiter flog.
Unsere Männer durften endlich mit der praktischen Arbeit starten. Klaus und Gerd reparierten schnell den Wassertank (nun kommen mehr als ein paar Tropfen aus dem Hahn und vielleicht demnächst sogar Warmwasser). Dafür ist leider die Toilette verstopft, um die sich Jeff als erstes kümmert. Die Arbeit an den elektrischen Leitungen ist  ein Mammutprojekt, für das mehrere Tage eingeplant sind. Über die Erfolge hoffen wir demnächst berichten zu können.
Claudia und Marie erledigen Papierkram und packen Geschenke für Hausbesuche am Nachmittag.
Vorher wollen wir noch ein paar Schüler über ihren Hintergrund und ihre Lebenssituation  interviewen – wir freuen uns darauf.  Sonnige Grüße bei höchst angenehmen Temperaturen schicken wir euch!

Dienstag, November 19, 2013

Dann sind wir mal weg ... nach Äthiopien!

Ab Hannover Hauptbahnhof sammelten wir uns: Gerd und Klaus aus Braunschweig und Jeff und Claudia und los ging es! In Kassel stieß Reinhard Berle zu uns und am Flughafen trafen wir dann Marie, sodass unsere Gruppe komplett war.
Im Direktflug ging es nach Addia Abeba, wo wir ganz „unafrikanisch“ Dank Rückenwind 45 Minuten zu früh ankamen. Die Sonne lachte uns entgegen, als wir von Aida abgeholt wurden, die seit drei Jahren die Berufsschule in Bishoftu leitet. Wir als „Uganda-Wiederholungstäter“ freuten uns zunächst über die guten Straßenverhältnisse. Das hielt an, bis wir die Hauptstadt verließen: Schlaglochalarm, Esel- und Pferdekutschen!
In der Schule angekommen, wurden wir herumgeführt und Klaus und Gerd konnten promt als „Bohr-Lehrer“ in der Werkstatt aktiv werden. Schnell entstand eine lange Liste von Aufgaben, die wir in den zwei Wochen angehen wollen. Elektro-, Streich- und Klempnerarbeiten stehen auf dem Plan und wollen von uns gemeinsam mit den Schülern in Angriff genommen werden.
Wenn die Männer mal ohne unsere Unterstützung auskommen, werden wir Frauen Patenkinder des KHWs besuchen, um nach unserer Rückkehr den deutschen Paten über sie berichten zu können. Wir sind schon gespannt..
Momentan sind wir allerdings alle etwas groggy, nach kurzer Nacht im Flugzeug, nach besichtigen, planen und organisieren fühlt sich 17 Uhr nachmittags doch eher wie 22 Uhr abends an. Im Gästetrakt der Schule stehen die Betten schon bereit und hoffentlich beginnt das Wasser heute Abend noch zu fließen. Mit Taschenlampen sind wir für einen möglichen Stromausfall gerüstet, ein Eimer Wasser zum Waschen für jeden passte nicht mehr in den Koffer. Vielleicht können wir ja Kannister auftreiben, die wir dann bei Wasserüberfluss auf Vorrat füllen können.
So Ihr Lieben zuhause, nun wisst ihr, dass es uns gut geht, wir uns aber hier in einem „Handynirvana“  befinden und hoffen, dass euch mit Hilfe eines Internetshops diese Nachricht noch heute erreicht. Wir werden unser Bestes geben auch ein paar Fotos sowie tägliche Berichte hier zu posten.
Seid alle im grauen, kühlen Mitteleuropa herzlich gegrüßt,
das Äthiopienworkteam ist gut gelandet!

Sonntag, November 17, 2013

Hilfsaktion über das KHW für die Philippienen

Das Thema ist zwar nicht Afrika, aber da es gerade die Welt beschäftigt, hier ein Hinweis auf das, was Global-Care wegen dem Typhoon unternimmt. 
Ab morgen hier übrigens Posts über den Einsatz in Äthiopien!

Mittwoch, Oktober 23, 2013

So viel mehr passiert in einem Monat in Uganda als in Deutschland ...

Diesen Titel bekomme ich diese Tage nicht aus meinem Kopf.  Es gibt keine Woche ohne eine Nachricht aus dem Leben eines Menschen, den ich in Afrika irgendwann getroffen habe. Und oft sind diese Momente schwer zu verkraften und erschrecken mich in meinem so viel berechenbareren Alltag. Gebet ist tatsächlich ein Ventil für die Begrenztheit meines Handlungsraumes und meiner Kraft. Gleichzeitig sind Dank, Lobpreis und Staunen gesunde seelische Muskel für all das Schöne. Und das überwiegt im Moment. Hier ein paar Kostproben:
- Oben ein erstaunliches Bild - und ein besonderes Zeichen für den Wert unsrer Reisen. Das Mädchen im roten Kleid werden verschiedene Workcamper leicht wiedererkennen!  Staunt über ihre Schuhe, ihre Gesundheit, ihre Größe, vor allem: über ihr Haus.  Ja, ihrer Familie geschenkt von den deutschen Paten, die sich anstrengen, diesem körperlich gezeichneten Mädchen die Zukunft heller zu machen.
- Linda ist wieder in Uganda (siehe Einträge unten) und es geht ihr gut. 6 Monate nach ihrem Unfall kann sie jetzt wieder laufen, ohne Krücken. Heute erzählte sie mir, wie sie jeden Sonntag eine andere Gemeinde besucht und vor allem die Frauen in den TAPP-Gruppen ermutigt, ihre Hoffnung nicht wegzuwerfen. Weiter zu glauben und deswegen mutig zu leben....
- Marie ist wieder in Deutschland.  Was für eine besondere Erfahrung der Führung, nicht nur die Monate bei der Tauben- und Blindenschule.... 
- Colleen & Tim Stevenson haben immer wieder Gelegenheit, die vielen angefangenen und fortgeschrittenen Projekte zu stabilisieren und zu erhalten. Ich staune, was aus wenig Geld und viel Glaubensmut immer wieder möglich ist. Und dass die beiden immer noch frische neue Kraft versprühen....
Drei Riesen stehen nun an:
- Im November wird eine kleine schlagkräftige Gruppe Reinhard Berle nach Äthiopien begleiten.
- Vom 2. bis 19. Februar 2014 wird eine Gruppe wieder nach Sambia aufbrechen (siehe 2008, rechts, wo von der ersten Reise berichtet wurde). Hier sind Stevensons besonders froh für die fünf festen Zusagen, da der Aufbau dieses Projekts ihnen besonders am Herzen liegt.  Wer mitfliegen möchte, sofort melden. Auch eine Safari wird auf dieser Reise angeboten und das Projekt liegt am Fuße der Livingston Wasserfälle!
- Neue Spenden für das Workcamp Uganda sind angekommen - also wird auch 2014 ein Einsatz stattfinden.  Unser Termin ist der 15.3-3.4.  Eine ganze Reihe Anmeldungen liegen schon vor - Bauarbeiter werden aber noch gesucht!

Donnerstag, Juli 04, 2013

Linda am Dienstag in Fritzlar erneut operiert

So viele Anfragen in den letzten Wochen wie es Linda dann jetzt geht.  Es war eine schwere Zeit - so schwer, und die ganze Wundheilung inklusive Schwierigkeiten mit den Eingesetzten Schrauben in den Beinknochen so kompleziert, dass entschieden worden ist, Linda nach Deutschland zu holen.  Das ist Anfang der Woche passiert. In Fritzlar haben wir Freunde im Krankenhaus und weitere Spender und Ärzte, die helfen, ihre Gesundheit wieder herzustellen.  Heute konnte ich sie nach der OP kurz besuchen.  Es geht ihr gut!  Die Schmerzen werden weniger. Beinbewegung ist endlich wieder möglich! Weitere infos werden in den nächsten Tagen hier veröffentlicht. (Im Bild mit Irmgard Berle und Connie Schwarz, die viel Zeit an ihrem Bett verbringen).

Samstag, Juni 08, 2013

Linda muss nochmal ins Krankenhaus...

Wie vor Wochen hier schon erwähnt (siehe unten): Eine Leiterin der TAPP Arbeit in Uganda, Linda aus Mutungo, wurde bei einem Motorradunfall mit einem LKW (Sie saß auf dem Bora-Bora-Taxi) schwer verletzt. Eine weitere OP ist nun unumgänglich und wird ca. 1500 E kosten. Wer mit einer Spende helfen möchte diesen Betrag zu erreichen kann das direkt auf das Global-Care Konto überweisen (und so auch eine Spendenquittung erhalten für seine Spende) mit dem Vermerk:  "Lindas OP - Uganda"; Konto: 212156; BLZ: 201 900 03 (Hamburger Volksbank). Weitere Infos werden hier in Kürze erscheinen.

Donnerstag, Mai 02, 2013

Freitag, April 26, 2013

Das Leben und die Arbeit geht weiter!

Großartig zu sehen, dass die Arbeit in Kapchorwa, die wir liegen lassen mussten, auch ohne uns weiter geführt werden konnte.  Hier der fast fertig gestellte Wohnblock.
Eine weitere Information, die uns Workcamper ganz schön mitnimmt: Linda, eine der Leiterinnen der TAPP Arbeit in Mutungo, wurde auf einem Boda-Boda (Motorradtaxi) von einem Auto angefahren und liegt seit zwei Wochen im Krankenhaus mit diversen Knochenbrüchen.
Sie musste eine OP in dieser Woche überstehen und ist jetzt auf dem Wege der Besserung. Unerschwingliche Behandlungskosten warten auf sie, die wir gerne z.T. tragen werden um sie zu ermutigen, ihre Arbeit mit HIV-Betroffene weiter zu führen wenn sie wieder gesund ist.
Nicht Vergessen: Am Freitag, 3.5. ist unser Berichteabend mit Bildern und Eindrücken. Siehe unten!

Mittwoch, April 03, 2013

Alle wieder gut angekommen...

Und schon ist die Zeit in Uganda vorbei. Doch es war für alle eine sehr wertvolle Erfahrung. Einzelne Beiträge möchten wir hier noch sehr bald setzen.



Aber für heute erst mal ein herzliches Dankeschön für alles Mittragen, Mitzittern Mitfinanzieren und Mitbeten.

Besonders im Namen der 19 neuen Patenkindern; viele haben einen oder beide Elternteile verloren, manche sind schon HIV+ zur Welt gekommen....

Hier eine kleine Auswahl von ihnen.
DANKE!

Dienstag, April 02, 2013

Letzter Tag an der Naomi-Froese-Schule & ABREISE



Heute wurden wir noch einmal an der Naomi-Froese-Schule verab- schiedet. Die Kinder haben uns wie immer freudig empfangen und sofort von den Kindern umringt. Wir wurden in ein Klassenzimmer geführt und haben dort dem Chor gelauscht. Die Kinder haben getanzt als gäbe es keinen Morgen mehr. Sie haben gelacht und sich herzlich bedankt. Es war echt überwältigend.
Wir haben alle T-Shirts geschenkt bekommen und wir Frauen haben dazu noch bunte Tücher bekommen. Anschließend trafen wir uns alle noch zu einem Gruppenfoto.
Nachdem wir Mittag gegessen hatten, packten wir die Koffer - die letzten Lebensmittel eingeschlossen - und trafen uns zu einem letzten Tagesabschluss.

Die zweieinhalb Wochen haben wir alle genossen!!! Wir konnten viele schöne Eindrücke aufschnappen und viel für unser Leben - aber auch unser Glaubensleben - mitnehmen.
Ich danke Gott für diese gesegnete Zeit! Niemandem ist etwas schlimmes passiert und wir konnten uns immer in Gottes Hand fallen lassen.


Sooo... Wir müssen um 20 Uhr im Auto sitzen! Abend- essen, duschen und Hand- gepäck packen ist angesagt. Mehr Fotos werdet ihr dann von euren Lieben daheim sehen und natürlich auch viel mehr erfahren, als wir hier hätten jemals posten können. Jeder hat Momente anders erlebt und jeder hat Dinge anders wahrgenommen.
In diesem Sinne... Bis in Deutschland *BIBBER*