Donnerstag, März 21, 2013

Letzter Arbeitstag bei der Naomi Froese Schule

Der Tag begann für einige von uns mit dem Treffen der Patenkinder.
Vier von uns fuhren mit Tim zur Kasubi Schule: Corinna, Patricia, Nadja und ich (Anka). Wir trafen insgesamt sechs Patenkinder dort.

Die Begegnung mit meinem Patenkind war für mich etwas sehr besonderes. Daisy konnte bei meinem ersten Besuch in Uganda nur schwer unter Schmerzen laufen. Sie hatte krasse O-Beine, als ich sie damals in Kasubi traf. Ich hatte sie sofort ins Herz geschlossen und ohne groß zu überlegen angeboten sie als Patenkind aufzunehmen. Nun konnte ich sie endlich wiedersehen. Was für ein berührender Moment. Sie erkannte mich wieder und unsere Faxen von vor zwei Jahren gingen sofort weiter. Sie wurde mittlerweile operiert, hat nun gerade Beine und kann laufen ohne Schmerzen zu haben. Ich war so happy sie zu sehen, wie sie nun wie alle anderen Kinder herumlaufen und spielen konnte. Ich kann nur jedem nahe legen sich mit dem Gedanken über eine Patenschaft zu befassen. Ihr könnt damit einem Kind die Möglichkeit schenken, richtig zu leben, eine Zukunft zu haben, eine Kindheit zu haben...

Im Anschluss daran arbeiteten Patricia und Corinna in der Clinic und checkten die Kinder durch. Nadja wurde in den Unterricht integriert und gesellte sich später zum Medical Team. Ich fuhr mit Tim zur Naomi Froese Schule um dort weiter zu arbeiten.

Heute wurden viele Projekte an der Naomi Froese Schule weiter gebracht, bzw vollendet:


Michael widmete sich zusammen mit mir der Elektrik um in den Schlafräumen der Mädchen und der Lehrer Licht zu installieren. Am Ende des Tages, kurz vor Abfahrt, konnten wir alle gemeinsam die Lampen feierlich in Betrieb nehmen, was durch die Kinder lautstark gefeiert wurde. Es war beeindruckend zu sehen wie sehr sich Menschen über eine schlichte Lampe freuen können.

An anderer Stelle sorgten Jürgen und Udo ebenfalls für Freude und Jubel. Dank ihres Einsatzes konnten zwei Schaukeln und neue Kletterseile auf dem Spielplatz eingeweiht werden. Für die Sicherheit sorgte Elias, indem er den Zaun reparierte.

Gute Nachrichten von der Schwimmerfront, alle acht Kinder haben erfolgreich das Schwimmen gelernt. Der Einsatz der Mädels (Marie, Djamila, Friederike und Mareike) hat sich also gelohnt.


Friederike und Elias haben in den Schlafräumen weiter etwas für Farbe gesorgt und die Fenster und Türen grün :D gestrichen.

Klaus hatte seinen letzten Tag an der Herritage School und ist leider nicht ganz so glücklich mit dem "Ergebnis".... aber so ist das nun mal in Uganda, sie haben hier ihre eigene Art die Dinge anzugehen und zu lösen.

Ich (Fabi) habe mir wieder Hacke und Schaufel geschnappt um hinter der Aula die Fläche zu
ebnen. Wie am Vortag wurde ich dabei von zwei Einheimischen unterstützt. Die beiden haben mir gezeigt, wie viel Energie in einem Menschen stecken kann. Auch Logan, der Sohn von Tim und Colleen, unterstützte uns heute dabei. Jürgen und Anka stießen nach dem Mittagessen auch noch zu uns und wurden Zeugen eines überraschenden Ereignisses: die "Wand" des Abhanges auf dem wir die Sandsäcke zum Abstützen platziert hatten, sackte aufgrund des Wetters der letzten Tage ab. Es wurde niemand verletzt, dennoch kostete uns dies einiges an zusätzlicher Kraft. Aber "s**t happens", wir sind flexibel.


Uns ist gerade aufgefallen, dass ein wichtiges Thema in den letzten Posts viel zu kurz gekommen ist. Unser Handwerker der Woche (Niko) schaffte so einiges in den letzten vier Tagen. Angefangen mit dem Ausheben des Fundaments - am ersten Arbeitstag erwähnt -, dem Fertigstellen der Sitzflächen in der Aula mit mir (Anka) und letzendlich der größten Baustelle, dem Mauern der Rückwand der Aula. Dies bewältigte er mit den fleißigen Händen der Einheimischen, die sich als äußerst geschickt im Mauern herausstellten.

Bob ging mal wieder auf TAPP Besuche, dieses Mal mit Jürgen und Fabi. Es waren wie immer sehr bewegende Besuche und die Damen haben sich sehr über die Geschenke gefreut.

Es kann nicht oft genug gesagt werden, wir danken alle Spendern für die Unterstützung!

Ab morgen befinden wir uns auf der Reise. Wir hoffen, dass wir zwischendurch Internet und Strom haben um uns bei euch zu melden. Ansonsten gibt es erst nächsten Samstag wieder Posts von uns.

Fabi / Anka

Ps: Die Koffer sind übrigens alle wieder bei uns gelandet. :)

Mittwoch, März 20, 2013

Fortschritte und Erfolge überall...

Was für ein Tag! Aber das sagen wir nach jedem einzelnen... Heute wurde wieder fleißig in der Naomi Froese Schule weitergearbeitet.
Das Klinik-Team hatte alle Hände voll zu tun und vor ihrer „Klinik“ war immer eine lange Warte- schlange. Alle wollten untersucht werden und Medikamente bekommen. Ihr Ziel war es, alle Kinder der Schule medizinisch zu versorgen. Heute erreichten sie ihr Ziel. Sie schafften es sogar, sich um die TAPP-Frauen zu kümmern. Sie leisteten ganze Arbeit!
Zwischendurch bekamen wir (Patricia und Corinna) die Aufgabe, mit den TAPP-Frauen ein biblisches Thema aus unsrer Sicht einmal vorzustellen. Wir wurden dabei von Bob unterstützt. Die TAPP-Frauen nahmen es mit Begeisterung an. Als Ausdruck ihres Dankes wurde für uns getanzt.

Der Spielplatz wird gerade repariert: neue Kletterseile werden angebracht und auch neue Schaukeln werden den Kindern bald Freude bereiten.

Ich (Friederike) habe heute mit ein paar anderen angefangen den Schlaf- raum der Mädchen zu streichen. Die Räume wirken dadurch innen viel heller.

Und als Bonbon bekommen sie auch noch elektrisches Licht. Das ist besonders wertvoll, da durch die Petroleumlampen immer wieder schlimme Unfälle passieren.

Vielen Kindern konnten wir heute eine große Freude machen, denn auch heute wurden wieder Patengeschenke verteilt. Wir konnten weitere Patenschaften vermitteln, bei denen sofort ein persönlicher Kontakt zwischen Kindern und Paten hergestellt wurde. Das ist immer ein besonderer Moment, der bleibende Eindrücke in den Herzen hinterlässt. Die Dankbarkeit der Kinder und auch der Angehörigen (es sind nicht immer die Eltern) lässt sich kaum in Worte fassen. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich für eine Patenschaft entschieden haben!!!!

Klaus sehen wir immer erst abends, da er auf einer Baustelle an der Heritage School eingesetzt wurde.

Das Schwimmteam kann richtige Erfolge verzeichnen! 3 der Kinder können nach 3 Tagen schon sicher schwimmen, bei den anderen wird es morgen wohl soweit sein.
Auch die Bauarbeiter konnten sich heute nicht ausruhen. Die großen Jungs buddeln fleißig im Abhang der NFS, um den Vorplatz der Aula zu begradigen und den Hang abzusichern.
Friederike und Corinna

! -- EILMELDUNG -- ! -- Marie bleibt in Uganda -- !

Gestern abend hatte Marie plötzlich eine ganz besondere e-mail auf ihrem Bildschirm: Der Direktor der "Mulago School for the Deaf" hat ihre Bewerbung angenommen!  Somit haben wir zwar einen Fluggast weniger am 2.4., doch Maries Zeit in Uganda bis zum Studiumbeginn wird bis in den August verlängert.

Dienstag, März 19, 2013

Viele Eindrücke am zweiten Arbeitstag

Es war wieder einmal ein Tag vollgepackt mit Eindrücken. Es begann damit, dass Patricia und ich nach einer sehr kranken Frau sahen, die gestern bei einem Hausbesuch durch ihre schlechte Verfassung auffiel. Ihr ging es ein wenig besser, da sie bereits medikamentös versorgt wird und diese Medikamente langsam anschlagen. 
Auf dem Rückweg machten wir kurz bei dem Zuhause von zwei Patenkindern Halt, um mal zu sehen, wo und wie sie wohnen. Wir hatten keine Geschenke dabei, weil es unplanmäßig geschah, aber die eine Oma war so glücklich über die Patenschaft für ihren Enkel, dass sie mir einen Kürbis verpackt in zwei wunderschönen Körben schenkte.
Ich war völlig überwältigt und konnte gar nichts mehr sagen. Zurück an der Naomi-Froese-Schule übernahmen wir dann wieder die Klinik. Es lief ganz gut – dank der Unterstützung unseres einheimischen Helfers Lukusa - nur haben wir wieder nicht geschafft, alle Kinder anzusehen. Der Tag müsste für uns mindestens 48 Stunden haben...
Wir haben einige Geschenke an Patenkinder übergeben können. Sie sind jedes Mal über- glücklich und völlig sprachlos vor Freude. Aber ihre Augen sagen alles.


Michael steckte den ganzen Tag unter dem Dach der Mädchenunterkünfte, um Stromkabel zu verlegen. Niemand wollte mit ihm tauschen, denn unter dem Blechdach konnte man die afrikanische Außentemperatur mal zwei nehmen. Und dann vergaßen wir ihn auch noch zum Mittag zu rufen!! Aber der Hunger trieb ihn dann irgendwann zu uns (und die Schulleiterin, Christine).



Das Schwimmteam ist jeden Tag aufs Neue begeistert von der Disziplin und Motivation der Schüler. Es klappt immer besser.

Der Bautrupp wühlte sich weiter durch die afrikanische Erde. Sie können gar nicht so schnell trinken, wie sie schwitzen. Hut ab vor dieser Leistung unter diesen klimatischen Bedingungen. 

Fabian konnte sein Patenkind spontan in dem Heim, wo Marie eine zeitlang gearbeitet hat, besuchen. Es war eine sehr emotionale Begegnung, da dieser kleine Junge schon einiges Schweres ertragen musste.

Corinna

Montag, März 18, 2013

Erster Arbeitstag

Unser erster Arbeitstag liegt nun hinter uns, wir sitzen erschöpft, aber glücklich zusammen. Es ist schon viel passiert, es gab viele Eindrücke, sowohl für die Neuen als auch die alten Hasen. Ein paar Eindrücke versuche ich mal aufzuschreiben...

Nach einem leckeren und ausreichenden Frühstück, haben Wir uns in die Autos gequetscht und uns auf den Weg zur Naomi Froese Schule gemacht. Dort angekommen empfingen uns die Kinder gewohnt fröhlich. Wir wurden von Christine - der Schulleiterin - über das Gelände geführt, konnten uns ein Bild von den Arbeiten und den Veränderun- gen machen. Wie gewohnt gab es dann vom Chor auch ein kleines Konzert zur Begrüßung. Die Lehrer stellten sich vor und wir bekamen viele Danksagungen für unseren Besuch. Danach gab es die Einwei- sung für unsere Arbeiten. Wir teilten uns in mehrere Gruppen auf.

Mareike, Friederike, Djamila und Marie gingen mit einer Gruppe aus acht Schülern zu einem Pool um ihnen das Schwimmen beizubringen.

Währenddessen lernte Nadja die Kapona Kids kennen. Sie meinte, die Kinder wären nicht nur süß, sondern auch teilweise sehr aggressiv. Man spürt quasi wie sehr sie die Aufmerksamkeit für sich haben wollen und darum kämpfen. Es sind meist Kinder der TAPP Frauen, die in dieser Einrichtung untergebracht sind. Dies erklärt wohl auch ihr agressives Verhalten.

Patricia und Corinna machten bei einigen der Lehrer und bei vielen Kindern einen Gesundheitscheck. Sie kamen nicht ganz so schnell voran, wie sie es sich gewünscht hätten, aber wollen das in den nächsten Tagen steigern.

Und dann gab es pünktlich zum Mittag- essen eine kleine Abkühlung per Regen- dusche...

Udo, Elias und Micha bekamen die Aufgabe Erde in Säcke zu füllen, mit denen ein Hang abgestützt wird. Dabei halfen ihnen viele Einheimische. Mit Haken und Spaten waren sie die ganze Zeit fleißig dabei.

Niko, Fabi, Jürgen und ich (Anka) hoben einen großen Bereich für ein Fundament aus. Auf diesem soll morgen eine Mauer errichtet werden. Diese bildet die Außenwand der Aula. Die Arbeiter der Naomi Froese Schule arbeiteten währenddessen weiter an dem Gestell für das Dach und mauerten die Sitzflächen weiter.


Klaus fuhr zur Herritage School - der Internationalen Schule in Kampala - um dort bei der Elek- trik zu unterstützen und traf dann nachmittags ebenfalls an der Naomi Froese Schule ein.  Micha und er planten dann die anstehenden Elektrikarbeiten.

Nach dem Mittagessen wechselten die Aufgaben teilweise. Nadja unterstütze beim Mauern der Sitzflächen und dann auch beim Füllen der Säcke, genau wie Fabi. Friederike und Djamila zogen mit Bob zu den TAPP Besuchen. Sie kamen in zwei Haushalte und erfuhren die traurigen Geschichten der Frauen, die HIV positiv sind. Diese Begegnungen sind immer sehr berührend und emotional. Wir geben den Frauen gerne Kleidung, Lebensmittel und Spielzeug für die Kinder mit. Aber wichtig sind bei den Besuchen die Gespräche, in denen die Frauen sich mitteilen können.


Natürlich gab es nicht nur die vielen verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Zwischendurch liefen immer wieder die Kinder umher und spielten mit uns. Es ist immer wieder berührend wie viel Freude sie haben. Sie suchen so sehr nach unserer Nähe. Jeder hatte immer wieder Kinder an seinen Händen... Das hat sich in den letzten zwei Jahren nicht verändert. Sie sind zufrieden, wenn sie einfach nur in unserer Nähe sein, uns berühren dürfen. Sie wissen gar nicht, wie viel sie uns damit geben und wie sehr sie damit unsere Herzen erwärmen. Alles was wir hier tun, erhält dadurch einen Sinn.

Wir sind gespannt wie die nächste Zeit sein wird, wie viel wir schaffen und was uns mit den Kindern noch passieren wird. Wir haben sehr viele Spenden dabei, die wir bei den TAPP Besuchen verteilen wollen. Uns erwarten noch viele spannenden Tage und Begegnungen.

Anka

Sonntag, März 17, 2013

Der erste Sonntag

Nach der verdienten Nachtruhe starteten wir den Sonntag mit einem gemeinsamen Frühstück. Da wir heute zwei verschiedene Gemeinden besuchen wollten, teilten wir die 17-köpfige(!!!) Gruppe in zwei Hälften:


Die eine Gruppe in Begleitung von Siegfried und Tim Stevenson fuhr in die Nansana Gemeinde im Osten Kampalas. Aufgrund des starken Verkehrs (es waren anscheinend sehr viele Kirchgänger auf der Straße), kamen wir etwas zu spät und der Gottesdienst war schon in vollem Gange. Aber sobald wir erblickt wurden brach Gesang und Getrommel aus und wir wurden jauchzend in der Garage ( klein aber sehr fein) der Gemeinde empfangen. 

Nach einer kurzen Einleitung durch den Pastor und Tim, übernahmen wir Besucher das Wort und stellten uns der Reihe nach vor. Jeder Einzelne wurde von der Gemeinde gefeiert und wir merkten, dass wir mehr als Willkommen waren. 













Dies wollten wir zurückgeben: Wir haben mit einer kleinen Gruppe um Marie ein Stück vorbereitet, in das wir die Kinder der Gemeinde einbanden. Wir erzählten die Geschichte der Heilung des Gelähmten durch Jesus. Ich durfte Jesus spielen und der kleinen Vivian ihre Sünden vergeben und anschließend heilen. Es wurde viel gelacht und wir merkten, dass wir den Menschen eine Freude gemacht hatten. 

Von nun an nahm der Gottesdienst seinen „typischen“ Lauf. Es wurde viel gesungen, getanzt und gebetet. Siegfried übernahm die Predigt und erzählte uns einiges zum Thema Weisheit. Seine Predigt wurde vom Pastor der Gemeinde euphorisch und lautstark übersetzt und nicht nur einmal erklang ein „Amen“ oder „Thank the Lord“ aus den Reihen. Ein echt mitreißender Gottesdienst. Vor allem, weil der Pastor der Gemeinde am Ende mitteilen konnte, dass sie zukünftig Unterstützung in Form von zehn Patenschaften bedürftiger Familien erhalten werden!!! Die Freude war groß und einige bedankten und verabschiedeten sich persönlich bei uns. Nach einem letzten Gruppenfoto mit den Kids machten wir uns auf den Weg.

Zur gleichen Zeit befand sich die andere Gruppe in der Mutungo Gemeinde in Begleitung von Colleen Stevenson und ihrem Sohn Logan. Sie wurden von den Kindern der Gemeinde vor der Kirche überaus herzlich und freudestrahlend empfangen und in dem Haus von der Gemeinde begrüßt. Nach einigen bewegenden und fröhlichen Zeugnissen der Gemeindemitglieder stellte sich die Gruppe der Gemeinde vor und Jürgen stimmte lautstark zwei Lieder an (sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch). Die Gruppe und vor allem Jürgen überzeugten mit ihrer Performance so sehr, dass zwei Kinder Jürgen sogar stolz ein paar Schillinge (einheimische Währung) überreichen wollten. Anschließend gaben zwei Gruppenmitglieder ihrerseits ein Zeugnis aus Ihrem Leben mit Gott.

Während Bob dann für die Gemeinde predigte, kümmerte sich ein Teil der Gruppe um den Kindergottesdienst und gingen mit den Kids auf die Wiese vor der Kirche. Auch hier wurde die Geschichte des Gelähmten gemeinsam mit den Kindern erzählt und auch nachgespielt. Auch hier überzeugte Jürgen als authentischer Jesus! Der Rest der Kinderstunde bestand aus gemeinsamen Bewegungsliedern und Spielen. Am Ende des Gottesdienstes durfte die Gruppe den Kindern noch eine besondere Freude machen und überreichte Ihnen ein kleines Geschenk in Form von Süßigkeiten. Dann machte sich auch diese Gruppe auf den Weg zum gemeinsam vereinbarten Treffpunkt.

Der Treffpunkt entpuppte sich als ein italienisches Restaurant, in welchem wir zwar keine einheimische Küche, dafür aber ausgezeichnete mediterrane Küche zu uns nehmen konnten. Nach der Speise fuhren wir alle gemeinsam zurück zu Stevensons. Den Rest des Tages verbrachten wir dort und widmeten uns der Vorbereitung auf die Woche, Kontaktaufnahme nach Deutschland und guten Gesprächen.
Ein kurzes, für mich besonderes Erlebnis, möchte ich an dieser Stelle noch hervorheben. Eine kleine Gruppe fand sich zusammen, um einen gemeinsamen Spaziergang zum Lake Victoria zu unternehmen. Auf dem Weg dorthin passierten wir die kleine Farm eines Einheimischen und seiner Kinder. Ich habe selten einen Menschen innerhalb so kurzer Zeit, so strahlen sehen. Er begrüßte uns mit einem „Praise the Lord – God bless you“ und fragte uns nach unserem befinden. Auf die Frage, warum er so strahle, meinte er, er würde sich einfach innig freuen, uns weiße in Uganda begrüßen zu dürfen und dankte Gott dafür. Dieses Verhalten hat mich sehr beeindruckt. Und man findet es hier häufig vor.

Warme Menschen, die sich einfach freuen, dass sie andere Menschen um sich haben und dankbar sind. Eine tolle Gemeinschaft. Ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass wir uns auf viele zahlreiche Begegnungen und Gespräche mit den Einheimischen freuen.
Ich hoffe, Euch mit diesem kleinen Bericht ein wenig Einsicht in unsere ersten Erlebnisse berichten zu können. Es werden noch viele folgen und ich freue mich bereits darauf, Euch an anderer Stelle davon erzählen zu dürfen.
God bless us all.
Fabi

Erste Eindrücke


Der erste Tag – Nach einer langen, aber unterhaltsamen Reise, kamen wir gestern unter etwas chaotischen Bedingungen in Uganda an. Chaotisch? Ja, wenn man bedenkt, dass sage und schreibe neun Koffer fehlten! Nachdem wir am Flughafen alle notwenigen Schritte in die Wege geleitet hatten, verließen wir den Flughafen und tankten auf dem Weg zu Stevensons die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen. Die Fahrt war für die sieben „Neulinge“ unter uns natürlich unheimlich spannend. Anlass hierzu gaben dabei nicht nur der Verkehr, sondern auch vielmehr das bunte Treiben der Einheimischen. Staunend kamen wir also unserem neuen „zu Hause“ für die nächsten zweieinhalb Wochen näher.

Dort angekommen wurden wir überaus herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Für viele Teilnehmer war es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und Freunden und es war schön zu sehen, dass die Freundschaften, die hier in Uganda Jahr für Jahr geknüpft werden, mit solcher Leidenschaft gepflegt werden.
Nach einer kurzen Besichtigung des wirklich großartigen Hauses, sammelten wir uns, um das erste Mal gemeinsam Mittag essen zu können. Dabei trafen wir auch Bob, unseren Freund aus den USA, der gemeinsam mit uns hier die Projekte voranbringen wird.

Im Anschluss an das Essen nahm Colleen dann die Einweisung der Gruppe vor und wir besprachen, wie die kommenden drei Wochen ungefähr strukturiert sind. Ich betone „ungefähr“, da beispielsweise eines unserer Projekte in den Bergen liegt und uns starker Regen eventuell einen Strich durch die Rechnung machen kann. Wir sind aber frohen Mutes und wissen, dass Gott uns auf unserem Weg leiten wird. Es gibt hier schlichtweg so viele „Baustellen“, an denen wir mit ein bisschen Motivation, Materialien und Anstrengung Großes bewegen können.
Den Rest des Abends verbrachten wir mit dem Sortieren der Spenden, die jetzt zahlreich und wohl-geordnet auf den Moment ihres Einsatzes warten. Und der wird kommen - wir freuen uns darauf! An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an ALLE Spender, die uns diese Reise mit ihren Mitteln ermöglicht haben und mit so vielen Gaben die Arbeit hier so toll unterstützen. Wir freuen uns darauf, euch hier im Blog in den nächsten Tagen berichten zu können, wie viel Gutes ihr, durch uns, bewirken konntet und wie unsere Projekte voranschreiten werden! Danke dafür!

Samstag, März 16, 2013

Gut angekommen in Kampala...!

... doch ohne 9 Koffer - die hoffentlich nachkommen.  Auch den Schnee haben wir hinter uns gelassen.  Herrliche 27°C und Sonne!  Jetzt sind die Meldeformalitäten für die Gepäckstücke abgeschlossen und wir machen uns auf den Weg durch den Zoll und in die Hände unseres (Bus)Fahrers, Moses.

Mittwoch, März 13, 2013

Jetzt wird es ernst...

Immer wieder denke ich am Anfang der Planungsphase: Es ist schon so viel gegeben und verzichtet worden zugunsten unsrer letzten Reisen und Einsätze. Dieses Jahr wird's weniger. Stimmt aber nicht.  Bisher noch nie. Auch in diesem Jahr haben wir eine großartige Welle der Unterstützung. Heute möchte ich den höchsten Spendenstand den wir bisher mitnehmen konnten melden: Derzeit über 33.000 Euro.  Danke! Damit werden wir einige Projekte einen großen Schritt weiterhelfen können. Bilder und Berichte folgen denn Freitag geht's los!

Dienstag, März 05, 2013

17.000 Euro geknackt!

Genial was es an Spendenbereitschaft auch dieses Jahr wieder gibt. Die 17.000 Euro Marke ist erreicht worden. Die 7 Wolfsburger drehen richtig auf, nicht zuletzt durch Waffelverkauf nach jedem Gottesdienst. DANKE!
Noch können wir Eure Projektspenden und Kinderpatenschaftsanträge (wie auch Geschenke für bestehende Patenschaften, z.B. 20E plus eine persönliche Grußkarte mit Bild von Dir!) mitnehmen. Am 15.3. geht's los!

Montag, Februar 25, 2013

Neuer Vorbereitungsstand und ein Brunnen in Katubai

Es ist spannend zu erleben, wie unsere Reise immer konkreter Form und Inhalt annimmt.  Gestern konnte ich eine Kollekte von über 2300 Euro der Evangelischen Freikirche Querum in Empfang nehmen. Somit sind wir schon bei über 14.000 Euro Projektgeldern! Auch 4 Negativ-Film Kameras haben wir aus Braunschweig in unser Gepäck gesteckt bekommen.
In den Absprachen über unsere Reise mit Stevensons in Uganda empfing ich dann noch soeben dieses Bild und poste es als Ermutigung weitere Patenschaften und Projektgelder in den Tagen bis zu unsrer Abreise zu organisieren:  Rheinhard Berle, Vorstandsvorsitzender des KHW Global-Care, reist gerade mit Spendern von Brunnen durch den Osten Ugandas. Sie befinden sich gerade in Katubai, 124km von Kampala. Hiermit bekommen hunderte Menschen zum ersten Mal zuverlässig Zugang zu sauberem Wasser in diesem Dorf.
Übrigens:  Auch unsere Gruppe wird dank solcher Spender ein paar Brunnen einweihen dürfen!  Es ist enorm wie vielfältig Hilfe aussehen kann...

Donnerstag, Februar 14, 2013

Neuste Entwicklung & Bedürfnisse

Hura, 12.000 Euro sind jetzt da! Und oben drauf 1.500 Euro für TAPP Projekte. DANKE. Wir sammeln weiter...
- Mit Colleen konnte ich heute schreiben; ihre Freude ist groß über unser Kommen und die Projekte die wir ermöglichen. Sie erwähnte nochmals dass sie ohne Probleme 20(!) Kameras (35mm) verschenken und somit Kleinstunternehmen gründen könnte (gern auch Spiegelreflex). Also, die mit dem guten alten Negativfilm drinne (frage einfach bei deinen Eltern nach)!
- Am Sonntag 24.2. bin ich eingeladen einen Gottesdienst zu gestalten (10 Uhr) mit dem Schwerpunkt "Ugandareise" in der Evangelischen Freikirche Querum (Braunschweig), Westfalenplatz 8-9.  Willkommen!

Freitag, Januar 25, 2013

Einen Planungs- & Spendenzwischenstand...

Letzten Sonntag konnen wir als Team uns zum ersten Mal treffen um unsre Reise nach Uganda vom 15.3.-2.4. zu planen. Wir sind wieder eine bunte Mischung aus jüngeren und älteren Freiwilligen. Schon jetzt möchte ich sagen: Das wird eine richtig starke Gruppe! Der Schwerpunkt "Bauen" ist gut vertreten, und zwei Elektriker sind auch noch dabei. Mit den jüngeren Teilnehmern haben wir auch einige, die bei den Kindern, in den Schulen, sowie für die TAPP-Besuche & -Unterstützungsarbeit bestens geeignet sind.
Reinhard Berle, Vorsitzender der Stiftung Global-Care, war im Gottesdienst und bis nach dem Mittagessen dabei. Somit konnten wir einiges über die Arbeit, die jetzt gerade ansteht, erfahren.
Die beste Nachricht zum Schluß: Zusammen mit der Kollekte vom Gottesdienst über fast 500 Euro sind wir nun, vor allem Dank einiger großer Spenden im Jahr 2012, gerade über die 10,000 Euro Marke gekommen für unseren Einsatz! Klar, das Ziel eine 15 aus der 10 zu machen scheint noch weit entfernt, aber ich glaube dran und werde mein bestes dafür geben. Ich weiß, in WOB werden Waffeln nach dem Godi verkauft, die TAPP-Ketten verkaufen sich immernoch richtig gut und so manch einer überlegt sich, ob er (für eine Spendenquittung) unsere Projekte unterstützen möchte. Am Schluß wird es eine großartige Summe sein. Arbeiten wir einfach glaubensvoll dran!

Montag, Januar 14, 2013

Vorbereitungsgodi am 20.1. in Hannover

Der Vorsitzende des Kinderhilfswerks Global-Care wird an diesem Sonntag um 10 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes bei uns in Hannover, Lankwitzweg 56, vieles über unseren bevorstehenden Arbeitseinsatz in Uganda zu erzählen haben. Jeder ist herzlich eingeladen, da Reinhard Berle auch Pastor ist und seine Predigten den Bezug zur Arbeit in Notgebieten unserer Welt herstellen. Ich freue mich schon sehr, danach das erste Treffen mit der diesjährigen Workcamp-Gruppe zu erleben! Bestimmt werden wir einige Stunden verbringen mit den vielen Fragen und Vorbereitungen, die anstehen, wenn man sich solch eine Reise vornimmt. Bis demnächst dann...

Freitag, Dezember 21, 2012

"Save the Mothers" - eine Weihnachtsgeschichte...

Es berührt etwas tief in mir, wie diese Geschichte sich mit meiner zusammen gewoben hat. Eine wahre Weihnachtsgeschichte! Neugirig? Schaue diesen 2. Beitrag über die Ärztin, die "SaveTheMothers.org" gegründet hat, an wenn Du sieben Minuten Zeit hast.


Saving Mothers a Labour of Love - 2/2
Am Ende gibt's eine echte Weihnachtsgeschichte, wenigstens für mich (ja, wir sind Cousins; doch das gemeinsame Interesse für Uganda hat sich völlig selbstständig entwickelt). Somit erwarte ich, dass wir es mit dieser Organisation während unsrer Reise 2013 zum ersten mal zu tun haben werden.
Euch allen frohe & gesegnete Weihnachten – vielen Dank für alle Unterstützung und jede Patenschaft. Die Hilfe verändert ein Leben.

Mittwoch, Dezember 19, 2012

16 Workcamper für 2013 bereiten sich auf Uganda vor

Die Flüge sind gebucht, die Vorbereitungen können an Fahrt aufnehmen. Vor allem Patenschaften und Projektspenden können unsere Reise vom 15. März bis 3. April zu einem großartigen Einsatz verhelfen. Dafür sind wir alle jetzt unterwegs. Wer gerne mithelfen möchte, bitte!
Am liebsten nehmen wir natürlich neue Patenschaften auf. Gerade heute hat mir Marie Sommerfeld zwei Kinder vorgestellt, die zur Übernahme bereit stehen, dort im Behindertenheim, in dem sie ihren Einsatz gemacht hat (fast drei Monate war Marie in Uganda und ist jetzt zu Weihnachten wieder zu Hause). Dann sind Geschenke für Eure bestehende Patenschaft z.B. in Form von kleinen Geldspenden zum Kauf von passenden Sachen vor Ort großartig. Eine Kollekte von Eurer Kirchengemeinde auf unser Spendenkonto wird uns helfen, unser Projektgeldziel von 15.000 Euro zu erreichen. Funktionstüchtige Handys incl. Ladegerät sind wunderbar. u.s.w. 

Mittwoch, Dezember 12, 2012

Das Team für 2013 steht schon fast fest!

Leute, es ist für mich zum Staunen und mein Herz ist voller Dankgebete, wie schnell sich ein starkes Team an freiwilligen Helfern im Alter von 17 bis 69 (!) für unseren Einsatz in Uganda für drei Wochen über Ostern gefunden hat. Schon wieder! Bauleute, ein Medizinteam, Jugendliche, die ihren Schwerpunkt bei den Kindern setzen werden,.... Vor einer Woche waren es 5 - jetzt sind es schon 12 feste Zusagen. Und über eine handvoll arbeiten gerade noch daran, auch mit dabei zu sein.
Wer dies liest und nicht weiß, ob er auf unserer Liste 2013 schon fest vermerkt ist, muss sich direkt bei mir melden. In den nächsten Tagen werden die Flüge gebucht!

Freitag, November 23, 2012

Wir haben einen Workcamp-Termin 2013: 15.3 -2.4.

Es ist soweit, wir können planen. Der Reisetermin für Uganda lautet 15.3 bis 2.4. (+-1 Tag).  Gebucht wird voraussichtlich in der 2. Dezemberwoche.  Details über die Einsatzorte gibt es hier in wenigen Tagen.  So viel sei schon verraten:  Es gibt wieder einen Einsatz auf dem Land zum Bau einer Schule/Kirche und die Aula an der Naomi-Froese-Schule in Kampala soll fertig werden. Jetzt ist die aktive Zeit angebrochen: Planen, beten, Spenden sammeln, ... fliegen ... arbeiten und STAUNEN!
Hier noch der Flyer zum downloaden & Anmelden.

Mittwoch, November 14, 2012

Eine ganze Dorfschule ausgerüstet...!

Heute der „Beleg“ für eine Spende die im Sommer noch nachgereicht wurde. Einigen Workcampteilnehmern hatte der verarmte Zustand der Schule in Kawolokota hier in Deutschland nicht losgelassen (bei unserem Einsatz hatten wir das Erste Dach auf ihre Schule gebaut - mehr Infos unter „März 2012“ rechts!). Also organisierten sie über 1.000 Euro, um Schulkleidung für alle 120 SchülerInnen der fünf Klassen zu kaufen.  Gesagt getan: Unsere TAPP-Verantwortlichen in Kampala haben den Näh-Auftrag gern angenommen und umgesetzt. Und, wie ihr an den Bildern leicht erkennen könnt, hat die Spende nicht nur einigen Frauen die Arbeit für mehrere Wochen gesichert, sondern auch den SchülerInnen eine riesengroße Freude bereitet.

Nochmals danke! Die allermeisten Kinder in Uganda freuen sich über jeden Tag, an dem sie nicht zuhause arbeiten müssen, sondern zur Schule dürfen...