Donnerstag, März 08, 2012

Kultur satt - CalebsHill verschenkt schon wieder - und ein Sterne-Koch verwöhnt uns!

Was für ein VOLLER Tag! Morgens früh konnte ich 50 Studienhefte verschenken für eine Dreijahresausbildung von Pastoren in ganz Uganda. Derzeit nehmen ca. 260 daran teil, wovon einige die 5.000 Shilling (1.50 Euro) für die Einzelbücher nur schwer aufbringen können.
Dann ging es ab an die Baustelle. UND: Da es heute der Tag der Frauen ist (und ein nationaler Feiertag – also keine Schule!), wurde das jährliche „Fest der Kulturen“ an der Naomi-Froese-Schule gefeiert. Eingeladen waren alle Eltern der Schüler – und wir durften ebenfalls in vier der Klassenzimmer diverseste Regionalgerichte vorgestellt be- kommen und auch kosten. Herrlich, wie verschieden die Geschmäcker sind und wie einfallsreich aus den einfachsten Nahrungsmitteln Besonderes gemacht wird.
Danach gab es landesspezifische Tänze: Eine ugandische Hochzeit wurde z.B. von den Schulkindern aus dem Osten uns vorgetanzt (inklusive lebendiger Brautgeschenke!); Stammesriten und auch Kriegsszenen aus dem Norden und das Drama einer Ehe-Zerrüttung. Viele freudige, bunte und vor allem laute Gesangseinlagen folgten. Schließlich entschieden wir salomonisch alle Gruppen zu beschenken für ihre Darbietungen bei diesem Wettbewerb – sie hatten uns ein dreistündiges abwechslungsreiches Programm in sengender Hitze geboten!
Dieses Fest war auch eine passende Gelegenheit, die neuen Uniformen für alle Internatskinder vorzustellen. Das beste daran: Eine sehr innovative Firma, „CalebsHill“ hat uns insgesamt 1.000 Euro für das Nähen und Verschenken von solchen Uniformen dieses Jahr mitgegeben. Da macht man doch gern ein wenig Werbung für ein Unternehmen, dass vor allem hochwertige, fair produzierte und biologisch verantwortbare Handtücher in Deutschland vertreibt – inklusive dem 1zu1 Versprechen, dass jede Ware, die in Deutschland gekauft wird, eine Entsprechung als Geschenk in einem Entwicklungsland hat (mit Internetcode am Label als Beweis). Zu gerne sind wir auf der verschenkenden Seite für CalebsHill aktiv! Nächste Woche besuchen wir die Näherinnen der Kleidungsstücke - Bilder folgen!
Dann gab es noch ein Essen, wie ich es noch nie in Uganda genießen durfte. Bernhard, ein junger angehender Koch, der von einem Ehepaar aus unsrer Gruppe unterstützt wird, hat sich vorgenommen, uns aus Dankbarkeit für die Hilfe, die er bekommt, zu verwöhnen (und wie passend am Frauentag!).  Ich zählte 14 Gerichte und Beilagen, die er alle frisch an diesem Tag für uns zubereitet hatte – von einer mit Soße gefüllten Avocado bis zu köstlichen Krautsalaten sowie ein Hauptgericht war alles dabei.
Ach ja, gearbeitet wurde auch bis zum Mittag (Niko hat allerdings die Handbremse erst zu dem Musikprogrammteil gefunden!).
Müde und beeindruckt von der Vielfalt der großen afrikanischen Kultur und ihrer Freude, sie darzubieten, fielen wir in unsere Betten. Ich schaffe es kaum, diese Zusammenfassung Euch noch einzutippen. Gute Nacht!

Mittwoch, März 07, 2012

Wilde Tiere an der Naomi-Froese-Schule!!!

 Was für ein ereignisreicher Tag!


Das neue Wandgemälde am Kindergartengebäude wurde fertiggestellt. Man konnte die Freude der Kinder und Lehrer schon bei den Malarbeiten erkennen, aber nun sehen sie, was aus den Skizzen entstanden ist. Judith, die Kindergärtnerin der Kupona-Kids, würde einen Kunst-/Malkurs an der Schule schön finden. Natürlich von Katrin geleitet.


Heute kamen alle kranken Kinder Klasse für Klasse in die kurzfristig eingerichtete "Klinik", die von Judith, einer Mitarbeiterin aus einer der Kliniken in Kampala, und Friedbert durchgeführt wurde.
Es konnten wieder einige Krankheiten behandelt werden wie Husten, Würmer, Wunden, Hauterkrankungen, Ohrenschmerzen, Zahnschmerzen u.a.m.


Es war schon manches mal lustig, mit welcher Freude die behandelten Kinder den Raum verließen. Auch einigen Lehrern konnte geholfen werden.

Der Schwimmunterricht konnte fast abgeschlossen werden. Kommen noch einige wenige Stunden dazu, dann können alle Kursteilnehmer schwimmen. Es ist irre, wie das in der kurzen Zeit geklappt hat. Aber die Kinder waren auch super motiviert. Ein riesen Kompliment an Jannice und Claudia und Katrin/Lena!

Anni und Friedbert, die unermüdlichen Fassadenstreicher, haben heute die Mädchen- und Lehrerunterkünfte weiter gestrichen. Die Türen werden schön grün und die Wände strahlend weiß. Ich konnte dabei helfend eingreifen, sodaß die letzte Gruppe noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit die Heimreise antreten konnte.

Der Höhepunkt des Tages waren aber die Treffen mit den Patenkindern sowie die Übergabe der Geschenke an diese. War das eine Freude bei den Kindern! Und es waren ebenso bewegende Momente für die Paten. Manche Kinder sind sehr zurückhaltend, aber Ihr müßtet die Augen sehen! Andere sind echt überwältigt und fallen einem voller Dankbarkeit um den Hals.


Auf die TAPP-Hausbesuche waren wir heute sowas von gut vorbereitet, da Nora uns gestern die Anzahl der Kinder sowie deren Alter gesagt hatte. So waren ausnahmslos alle Geschenke passend. Das ist dann für beide Seiten (Empfänger und Überbringer) die totale Erfüllung.

Die eine Treppe bei der Aula wurde so gut wie fertiggestellt. Niko und Harry bissen sich da eisern durch. Das war Knochenarbeit bei über 30 Grad im Schatten. Die beiden sind echt die härtesten!

Eine echte Herausforderung wartete auf Claudia und Bob: Colleen und Christin wünschten sich eine Unterrichtsstunde zum Thema Kindesmißbrauch und Sex. Sie begannen gemeinsam und teilten dann die Klasse - Claudia übernahm die Mädchen und Bob die Jungs. Leider, muß man sagen, ist Kindesmißbrauch ein aktuelles Thema gerade auf den Dörfern. Claudia und Bob versuchten den Kindern zu vermitteln, daß sie "Nein" sagen dürfen und müssen, wie sie in bestimmten Situationen reagieren sollten, daß ungeschützter Sex ihre Lebensträume, die sie genauso wie deutsche Kinder haben, schnell zunichte machen kann. Ein heikles Thema bravourös gemeistert. Danach kam dann noch der Wunsch Stevens, einer der Lehrer, eine Stunde zum Thema "Ewiges Leben" abzuhalten. Claudia und Bob bekamen da einen Einblick in die Überlieferungen der Afrikaner und hatten einiges richtigzustellen.

Lisa und ich unterrichteten noch einmal Hygiene und Zahnpflege. Desto häufiger wir das machen, desto besser klappt es! 
Corinna

Dienstag, März 06, 2012

Ein fliegendes Zelt und freudige Anfeuerungslieder!

Nach Morgenandacht und Frühstück starteten wir pünktlich um 8:50 Uhr und kamen nach ein paar Besorgungen um 10:30 Uhr bei der Naomi-Froese-Schule an. Heute war ein sehr schwüler Tag. Zwischendurch kam ein so heftiger Wind auf, dass eines der beiden aus Deutschland importierten Multi-Einsatzzelte (wo wir uns gern im Schatten immer wieder mal ausruhen) sich aus seinen Verankerungen riß und auf das Schuldach aufschlug. Leider waren einige der Rohrverbindungen und die Überzugsplane stark beschädigt. Aber hier kann eigentlich alles repariert werden....
Die Arbeiten von gestern wurden fortgesetzt:
Am Schulbüro wurde weitergebaut,
der Zaun um den Spielplatz erneuert,
die Treppen der Aula zementiert, der Kindergarten farbig angestrichen und mit der Wandmalerei begonnen, und das Mädcheninternat wurde angestrichen. Hierzu gab es spontangedichtete Anfeuerungslieder von den Hausbewohnerinnen, die sich sehr über den "Upgrade" freuten!
Auch im Unterricht waren wieder einige tätig.
Bob, aus den USA, kam von seinem Abstecher aus Burundi zurück, er hatte dort die neuen Projekte vom Kinderhilfswerk angesehen, die mit einer stattlichen Summe von ihm unterstützt wurden.
Natürlich wurde der Intensivschwimmkurs fortgesetzt, die ersten Kinder durchqueren schon das Schwimmbecken!
Mittags kam ein Pressefotograf, wir kommen in die lokale Zeitung! Des weiteren waren wieder 2 von uns bei den TAPP-Besuchen mit dabei. Ein ausgefüllter Arbeitstag geht zu Ende.
Zurück durch den Feierabendverkehr, Abendessen, Duschen und Reflektion des Tages, interessante Erlebnisberichte aus Bobs Leben beschließen den Tag. Müde aber zufrieden geht's ab ins Bett! Morgen soll wieder ordentlich geschafft werden.

Friedbert

Montag, März 05, 2012

Ein "richtiger" Arbeitstag

Heute sind wir zum ersten „richtigen“ Arbeitstag um 8.45 Uhr zur Naomi-Froese-Schule gestartet. Und dann ging es los:
Während einige Männer den Bau der Treppen in der Aula begannen, starteten Jeff und Gerd ein kleines Bürogebäude für die Schulleiterin und, während die afrikanischen Helfer weiter machten, begannen sie noch den Zaun um den Spielplatz Instand zu setzen.

Anni und Friedbert schwangen den ganzen Tag den Pinsel und strichen das Haus für die Kindergartenkinder komplett von außen an. Das reichte aber noch nicht: Nachmittags strichen sie auch noch einige Wände im Innern des Kindergartengebäudes. Nun sind die Räume wieder viel heller und freundlicher. Morgen sollen dann noch ein paar afrikanische Tiere wie Affen und Nilpferde das Haus von außen verschönern.

Während die einen schwitzten, durften Katrin, Jannice und Claudia sich mit 13 Schülern beim Schwimmunterricht abkühlen. Das Becken ist zwar klein und die geliehenen Schwimmbretter sind eigentlich für kleinere Kinder gedacht, aber die hochmotivierten Schüler/innen machen gute Fortschritte, sodass wir hoffen, dass einige am Ende dieses Intensivkurses (2x täglich) am Mittwoch Nachmittag doch einige Meter werden schwimmen können, um sich ggf. vor dem Ertrinken zu retten.
Corinna und Lisa sangen morgens mit den 1-3 jährigen Kindern der Tappfrauen. Dann ging es zum Hygiene- und Zahnpflegeunterricht in die unteren Klassen. In den oberen Klassen gab es ein bisschen Geographieunterricht, während Siegfried überall mit dem Fotoapparat oder bei Gesprächen mit Lehrern und Pastoren gesehen wurde.
Völlig zufrieden brachen wir gegen 18 Uhr zur Heimreise auf und konnten heute den „normalen“ ugandischen Feierabendverkehr erleben - bei knapp einer Stunde Fahrt durch die Großstadt passierten wir nicht eine Ampel, dafür viele, viele Schlaglöcher und Holpersteine. Da schläft man/frau nicht so schnell im Bus, sondern dann doch lieber bei Stevensons im Bett.
Claudia

Sonntag = Ruhetag


Nach der Morgenandacht und dem Frühstück starteten wir um 9.50 Uhr in 2 Gruppen zu 2 verschiedenen Gottesdiensten.

In Luwunga waren wir um 11.10 Uhr, es wurde schon kräftig gesungen, ca. 150 Gottesdienstbesucher, davon 80 Kinder waren dort. Da sich neben der Kirche die Kaserne befindet, kommen auch etliche Soldaten in den Gottesdienst. Natürlich wurden wir gebührend begrüßt und jeder stellte sich kurz vor, als Gruppe sangen wir noch 2 Lieder, das Hallelujalied mit Bewegung fand dabei besonders großen Anklang.


Als Weiteres war einer von uns dazu aufgefordert worden davon zu erzählen, was er mit Jesus erlebt hat. Jeff durfte predigen und anschließend gab es Gelegenheit Fragen zur Predigt zu stellen, was auch eifrig genutzt wurde. Die Gestaltung des Kindergottesdienstes hatten wir ebenfalls übernommen. Dort gab es unter anderem ein Theaterstück zur biblischen Geschichte von Zachäus, welches die Kinder mit Begeisterung verfolgten. 


Um  13.30 Uhr endete der Gottesdienst. Es war 14.30 Uhr, als wir den Rückweg antraten und die eine Gruppe noch einen kleinen Zwischenfall hatte: Auf den unebenen Strassen blieben wir mit unserem Auto stecken.


 Da hieß es aussteigen und schieben. Aber das hielt uns nicht lange auf  und um 16.00 Uhr trafen wir uns dann auch schon zu einem köstlichen Mittagessen.
Die halbe Gruppe unternahm noch einen interessanten Sonntagspätnachmittag Spaziergang über den Markt, die anderen relaxten im Quartier.

Friedbert, Katrin und Lisa

Samstag, März 03, 2012

Die Arbeit beginnt...


Als es heute zur Naomi-Froese-Schule ging wurden wir von den Kindern der Schule mit Gesang und Tanz begrüßt. Jeff hatte heute Geburstag und sogar von den Kindern ein Ständchen bekommen.  



Und ein super Erlebnis war, dass Gerd sein Patenkind Gloria wieder treffen konnte. Er konnte  ihr sein Geschenk persönlich überreichen und sich über ihren Lebensumstand informieren: Leider ist vor zwei Wochen ihre Großmutter, die sich seit dem Tod ihrer Mutter um sie und ihre kleine Schwester gekümmert hat, gestorben.
Vielleicht und hoffentlich gibt es bald auch eine Patenschaft für die kleine Schwester.


Mit 3 Personen haben wir heute 2 Frauen besucht, die vom TAP-Programm (Aidshilfe) betreut werden.
Die erste Frau die wir besuchten ist 56 Jahre  alt und gehört zum Großmütterprogramm (JJA-JJA). Sie versorgt ihre 5 Enkelkinder und ihre jüngste, 17 jährige  Tochter. Ihre weiteren 7 Kinder wohnen ebenfalls noch bei ihr im Haus, haben keine Arbeit und können sich auch nicht  um ihre Kinder kümmern, da sie an AIDS erkrankt sind. Sie arbeitet im Steinbruch, die Enkelkinder sind 3 mal in der Woche bei den Kapona Kids (Aidshilfeprogramm), die anderen Tage sind die Kinder mit im Steinbruch.-
Als zweites besuchten wir Sarah, sie ist 21 Jahre alt und an AIDS erkrankt. Sie hat 2 kleine Kinder und ihr Mann hat sie verlassen. Sie arbeitet im Restaurant und verdient gerade so viel, dass sie ihre Miete bezahlen kann. Durch Aushilfstätigkeiten versucht sie das Geld für Lebensmittel zu bekommen, aber heute hatte sie den ganzen Tag noch nichts gegessen.


3 von unseren Frauen konnten heute mit einigen Kindern der Naomi-Froese-Schule Schwimmunterricht machen. Die Kinder entwickelten sich zu wahren Wasserratten, lernten schneller als wir dachten und hatten einen Riesenspaß.

Die Restlichen unserer Truppe blieben den Tag bei der Naomi-Froese-Schule und konnten schon mit einigen Arbeiten beginnen. 

So wurde schon eine Wand des Schulgebäudes ausgebessert. Außerdem wurde der Boden und die Stufen vor der Tür des Raumes in dem sich die TAPP Frauen treffen erneuert.


Harry und Niko hatten tatkräftige Unterstützung durch die Kinder.

Lisa und Katrin haben die Gebäude in denen die Lehrer und Kinder zum Teil wohnen aufgemessen, damit Tim und die Schulleiterin gucken können, ob die Möglichkeit der Unterbringung von mehr Kindern besteht.

So wie es aussieht wird doch ein Raum an das bestehende Gebäude dran gebaut.

Die restliche Zeit haben wir mit den Kindern gespielt.







Friedbert, Lisa und Katrin

Freitag, März 02, 2012

Erste Schritte...

Die erste Baustelle, die wir heute besuchten, war gleich- zeitig eines der neusten Projekte der erfindungs- reichen Leiter der diversen ugandischen Einrichtungen hier:  Die „jjajja“ Häuser: In Mutungo entstehen gerade 4 weitere Apartments für Großmütter, deren eigene Kinder verstorben sind (i.d.R. an AIDS) und die bereit und in der Lage sind, die hinterbliebenen Kinder, also ihre eigenen Großkinder, großzuziehen. Diesen Dienst für die Ältesten UND Jüngsten einer leidenden Gesellschaft finde ich konkurrenzlos wertvoll – weil heilend und hoffnungsstiftend, gerade dort, wo die Not unüberwindbar erscheint.
Ansonsten konnten wir heute die vielen Koffer voller Wertsachen sortieren, die über 50 Patenkind-Geschenke ordnen, uns für die Schulprojekte vorbereiten und am Nachmittag ein paar weitere Projekte besuchen, an denen wir arbeiten werden – bis der starke Abendregen uns auf die Straßen Kampalas in einen Riesenstau trieb.
Nur Gerds Sponta- nität, für 15ct pro Spieß eine Runde „McDo- nalds“ auf ugandisch auszuge- ben, ließ die Zeit im "Matatu" etwas schneller auf der Straße vergehen.

GLOLBAL VOICES Chor schaut rein...

Genial - heute war der 3. Probetag für den Drei-Länder-Chor, der schon im April/Mai auf Europa-Tournee geht - und wir konnten eine erste Kostprobe ihrer Lieder genießen. WUNDERBAR! Eine geniale Mischung aus Stammesliedern, afrikanischen Gospels und Tänzen aus Ruwanda, Burundi und Uganda. Es fehlten noch drei Sänger, aber die Gesänge und Begeisterung erfassten uns sofort. Mit viel Aufregung und großer Mühe studieren die Sänger ihr Programm schon ein (beten kann man, dass alle Pässe auch genehmigt werden). Mehr zur Tour sicherlich über die Global-Care Homepage in Kürze.
Jetzt fahren wir ab zur Baustellenbesichtigung... Ein voller Tag!

Donnerstag, März 01, 2012

1.55 Uhr in der Früh - wir sind ANGEKOMMEN!

Nach einem aufregungslosen Flug über Stuttgart/Hannover - Brüssel - Kigali - Entebbe und einer einstündigen Autofahrt durch das wie leergefegte Kampala verabschieden sich gerade alle Workcamper und flüchten ins Bett. Eine gute Entscheidung, denn es wird wohl nicht der Wecker sein, der uns bald schon wieder weckt sondern eher die Hitze und der Lärm!  Also, bis bald - ab morgen gibt es hier unsere täglichen Berichte...

Unterwegs

Vollständig (bis auf Amerikaner Bob, der erst in Kampala dazustoßen wird) hat die Gruppe es bereits nach Brüssel geschafft.
Die Flughafenmitarbeiter beim Check-In am Morgen waren schon vorbereitet gewesen und hatten sowohl die vier bestellten Extrakoffer als auch jegliches anderes Gepäck freundlich und entgegenkommend durchgewinkt. Nun steht der Flug nach Entebbe bevor, die Ankunft bei den Stevensons vermutlich gegen Mitternacht Ortszeit.
Nach langer Planung ist die Gruppe damit jetzt auf dem Weg in drei Wochen hinein, die mit Sicherheit bewegen und prägen werden!

Sonntag, Februar 26, 2012

Großartig, was sich diese Tage noch bewegt...

Klasse, wie so manch eine mutige Aktion im Zuge unseres Einsatzes jetzt Unterstützung und Öffentlichkeit bewirkt. Katrin aus Gronau hat es mit ihren Aktionen in die Zeitung geschafft (siehe hier!); in Wolfsburg werden womöglich wieder Waffeln in 4-stelliger Höhe nach den Gottesdiensten verkauft (also der Erlös ist wohl 4-stellig!); weitere Patenschaften sollen begonnen werden; heute hat's in der evangelischen Freikirche Sahlkamp eine Kollekte von über 1.700€ für unsere Projekte gegeben - großartig!
Unsere Spendensumme ist somit schon auf über 17.000€ geklettert. Bald bin ich überzeugt, dass sogar die Ausstattung der Schule in Kawolokota gelingt (siehe unten). Ist die 20.000€-Marke tatsächlich zu knacken? Egal welcher Ertrag am Ende weitergegeben wird - wir fühlen uns jetzt schon von so viel Vertrauen geehrt und werden unser Bestes geben, diese Mittel zur Entfaltung der Projekte einzusetzen. Danke!

Donnerstag, Februar 23, 2012

Weitere Unterstützung und letzte Vorbereitungen

Es beginnt die spannende Vorbereitungsphase. Wie ermutigend das ist zu hören: über 14.000 Euro waren heute für die zu bewältigenden Projekte auf unserem Konto! Drei weitere Patenschaften aus Gronau konnte ich im Gespräch mit einer Teilnehmerin vormerken, 12 Fuß- balltrikots von einem Verein nimmt sie auch mit.
Dutzende wertvolle Gebrauchthandys, noch mehr Kindergeschenke, ... Bald geht's los!

Samstag, Februar 18, 2012

Kawolokota School & Church bekommt ein Dach!

Gerade bekam ich diese beiden Bilder aus Kawolo- kota, Uganda. Auf diesem Schul- & Kirch- gebäude werden wir in der 2. Woche unseres Einsatzes endlich ein vernünftiges Dach bauen!
Genial, dass wir schon über 10.800 Euro gespendet bekommen haben: für dieses Projekt, sowie ein weiteres Dach auf der großen Aula, die in der Naomi Froese Schule in Kampala im Rohbau steht. Eigentlich fehlen noch einige Mittel für diese beiden und die kleineren Projekte, die wir ab dem 1.3. in Angriff nehmen werden. Wenn es noch eine Gemeinde gibt, die uns mit einer Kollekte oder Spende unterstützen möchte, gerne.

Alles, was als Workcampspende auf das Konto 212156 von Global-Care bei der Hamburger Bank BLZ 20190003 fließt, wird helfen, diese Projekte zu fördern. Wenn's genug gibt, werden Schulbänke sowie Fenster und eine Tür für das Multifunktionsgebäude gekauft.  Danke für Eure Gaben, alle Unterstützung und jedes Gebet!

Donnerstag, Februar 02, 2012

Die Vorbereitungen laufen - Spendenzwischenstand

In vier Wochen heben wir ab - kaum zu fassen! Bis dahin haben wir noch Gelegenheit uns auf folgende Dinge zu konzentrieren:

- Spenden & Patenschaften:  Über 10.500 Euro sind für unseren Einsatz 2012 bisher gespendet worden. Das ist natürlich großartig. Da wir unter anderem das Dach der Aula an der Naomi Froese Schule (nach Fertigstellung ein Versammlungsort für über 300 Leute) dieses Jahr abschließen möchten, wären jedoch weitere Spenden eine große Hilfe. Gestern drückte mir darüber hinaus jemand den ersten Patenschaftsantrag 2012 in die Hand. Ein erhebendes Gefühl traff mich: Dies ist ein weiteres Kind, das ich stellvertretend in die Schule und eine hoffnungsvolle Zukunft schicken darf.

- Handys & Digitalkameras: Colleen schrieb, dass sie an mehr und mehr Orten aus Kostengründen den Patenschaftsbetreuern günstige Digitalkameras zur Verfügung stellt. Wenn hier jemand upgraden möchte und seine gebrauchte Digitalkamera oder sein altes Handy (bitte mit Ladekabel) spenden möchte - gerne geben wir es in dankbare afrikanische Hände!

- Kleine Spiel- und Geschenkartikel für Kinder & Schüler.

Dienstag, Januar 31, 2012

Mittwoch, Januar 18, 2012

Unsere Reise 2012 kommt näher...

Am 14.1. haben wir uns zum ersten Mal als Gruppe hier in Hannover getroffen - und einen sehr schönen halben Tag miteinander verbracht. Ergebnis: (Auch) Diese Gruppe passt! Wir freuen uns auf das gemeinsame Tun und begreifen, dass wir in 6 Wochen schon in Uganda landen werden. Großartig.
Einige tausend Euro sind schon an Spenden angekommen; jetzt versuchen wir noch möglichst viel(e) zu bewegen um die Projekte, die Stevensons für unsere Zeit ausgesucht haben, mit Mittel auszustatten. Wir werden:
- An der Naomi-Froese-Schule das Dach des errichteten Aula- Gebäudes in Angriff nehmen (Es ist ein großes Dach, wir hoffen das tatsächlich finanziert zu bekommen!)
- In Kasubi an dem Ladenprojekt weitere Räume zu schaffen
- In einem Dorf im Westen Ugandas an Schul- und Gemeinderäumlich- keiten zu arbeiten
- Die vor 3 Jahren angefangene Arbeit in Burundi nimmt erstaunlich schöne Formen an. Bob, unser Freund aus Detroit, der immer wieder uns in UG unterstützt, wird diese Projekte auf der durchreise besuchen.
Also, vier wirklich lohnende Ziele und eine starke Truppe. Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit und das Ergebnis!

Mittwoch, Dezember 21, 2011

12 Workcamper für März 2012 eingebucht. Geht da noch was...?

Was für ein Weihnachtsgruß: Gestern konnte ich Colleen und Tim die zwölf willigen Arbeiter für unser Workcamp im März 2012 vorstellen. Die Flüge sind gebucht und bezahlt!
Wir werden wieder hervorragende Baumenschen, kreative Kräfte für die Klassenunterrichtsstunden sowie Leute für eine medizinische Grundversorgung dabei haben - das klingt wie eine perfekte Gruppe für einen Einsatz in der Pampa Afrikas! Wolltest Du auch mit? Dann ist jetzt wirklich höchste Zeit, das Nötige zu klären.
Aber es gibt noch eine Menge was jeder, der diese Zeilen gerade liest, dafür tun kann, dass auch diese Reise einen bleibenden und heilenden Eindruck hinterlässt:
- Mit der Übernahme einer Patenschaft - wir vermitteln gerne!
- Sachspenden hochwertiger Kleidung, alte funktionstüchtige Handys, Laptops u.a.m. zum Mitnehmen in unseren Koffern
- Einen kleinen oder größeren Geldbetrag für eines unsrer Projekte (wenn wir genügend Mittel zusammenbekommen wird sogar das Dach für die Aula der Naomi-Froese-Primary-School gekauft und aufgesetzt - ca. 11.000 Euro)
- Halskettenverkauf (oder als Geschenk zu Weihnachten!) für den Herstellerlohn der HIV-Erkrankten Frauen der T.A.P.P. Programme
- Kindergeschenke (Hauptsache viele, klein und fein!)
BURUNDI: Übrigens, ich war beim Telefonat mit Colleen beeindruckt, was aus den paar Tausend Euro geworden ist, die wir aus der Weihnachtsspende unseres Gemeindebundes vor drei Jahren für die ganz neue Arbeit in diesem Land weiterreichten. Es hat sogar für ein Gebäude und die Unterstützung einiger verlassener Kinder gelangt. Dazu mehr später. Frohe & gesegnete Weihnachten!

Donnerstag, Dezember 01, 2011

2012 rückt näher...

Bald beginnt die HEISSE PHASE: Das Workcamp 2012 (ca. 1.-22.3.) hat schon 11 feste Teilnehmer gemeldet und weitere 5 die es sich ernsthaft überlegen.... Wenn Du eigentlich Interesse hast: JETZT ist die Zeit sich zu melden, denn bald werden die Flüge gebucht! siegfried.froese(at)fbgg.de

Mittwoch, Oktober 26, 2011

Workcamp 2012 steht: 2.-23. März

Mit großem Staunen, aber auch mit Dankbarkeit schauen wir hier in Deutschland auf das, was die jüngste Workcamptruppe gerade vollbracht und wie viel Ermutigung sie in Uganda weitergegeben hat. Klasse!
Viele Anfragen haben mich schon erreicht, ob und wann es 2012 losgeht. Dazu diesen Link, denn der Termin für Uganda steht inzwischen fest: ca. 2.-23.3.2012. Wer gerne im Juni nach Livingston, Sambia, zu den Hoffmanns zum Arbeiten gehen möchte, der sollte sich auch schon bei mir melden (einen Termin suchen wir noch).
Ich habe gerade wieder mal die "Seligpreisungen" aus Matthäus 5 gelesen und merke, wie wahr und spürbar diese Worte aus dem Mund von Jesus Christus sind. Unser Verhältnis zu Gott ist immer auch in Beziehung zu den Menschen um uns konkret verbunden. Wie genau, bleibt wohl Sein Geheimnis! Aber immer, wenn wir etwas in diese Richtung wagen, lässt Er es uns spüren. Danke an alle, die mit ihrer Arbeit und Zeit, ihrem Geld und Glauben hier bei uns an dieser Stelle mitmachen. Blickt auf und blickt um Euch – so macht das Leben erst richtig Sinn.

Freitag, Oktober 14, 2011

Zurück in Deutschland

Die Flüge verliefen gut und jeder genoss auf der Rückreise die letzten Stunden, die uns als Gruppe verblieben.
Inzwischen sind wir alle sieben daheim und schneller als mir lieb ist, tauche ich wieder in das vertraute deutsche Umfeld ein. Was bleibt nun von dem vergangenen Workcamp?
Ganz viel Dankbarkeit. Für all die berührenden Momente, die wir erleben durften, wenn mit lauter Musik oder einem stillen Lächeln gefeiert wurde, wie beschenkt sich die Menschen fühlten. Für die nicht abreißende Gastfreundschaft, aber auch Geduld, mit der man uns ständig aufs Neue begegnete. Für das ausgelassene Lachen und die enge Bindung innerhalb unserer Gruppe, die sich noch vor 14 Tagen kein einziges Mal getroffen hatte. Für euer Interesse und Beten während unseres Einsatzes. Für die Unterstützung, die wir durch eure Spenden weitergeben durften. Für den Eindruck, dass mein Leben ganz intensiv geprägt wurde und ich erst mit der Zeit eine Ahnung vom eigentlichen Ausmaß bekommen werde.
In den nächsten Tagen wird hier noch einmal zusammengefasst, was diese zwei Wochen konkret in den Projekten bewegt haben. Jetzt grade möchte ich jedoch einfach auf mich wirken lassen, wie Gott diese Reise gesegnet hat.

Amy

Donnerstag, Oktober 13, 2011

Der letzte Tag

Ein buntes Programm aus Shoppen, Naomi Froese Schule sowie der heimische Rückflug standen an...
Nachdem wir einige Shoppingpunkte angefahren haben und schöne Souvenirs ergatterten, sind wir zur Naomi Froese Schule gefahren. Freudig wurden wir empfangen und besonders die rund 300 Luftballon-"Springmäuse" (während des stockenden Verkehrs in Kampala durch reine Teamarbeit gebastelt!) begeisterten die Kinder. Wir hatten die Ehre, den Kauf des angrenzenden Grundsücks der Naomi Froese Schule mitzuerleben.
Die private Spende zur Finanzierung des Grundstücks wurde überwiesen, sodass die Unterschrift erfolgreich gesetzt werden konnte und nun die Naomi Froese Schule über eine Erweiterung des Grundstücks verfügt!!! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!
Der Abschied danach wurde durch Tanz und Singen sowie Geschenke für uns so schön wie möglich gemacht.
Zu Hause erwarten uns dann einige Patenkinder, welche noch eine Kleinigkeit erhielten und nun ist es auch schon Zeit aufzubrechen und den Rückflug von Entebbe über Brüssel nach Deutschland anzutreten. Ich denke ich spreche im Namen aller „Sieben“, dass wir einfach wunderschöne 13 Tage gemeinsam erleben durften!

Naemi