Donnerstag, April 07, 2011

Working in Kasubi

Andy konnte überpünktlich mit seinem Unterricht für die Lehrer beginnen, Ingrid unterstützte ihn dabei. Nachdem wir eine Führung über das riesige Gelände gemacht hatten und die Schulklassen mit den 600 Schülern besuchten, teilten wir anderen uns in verschiedene Gruppen auf. Johanna und Amy strichen zusammen mit Sunday die Zäune und Geländer auf dem Gelände. Claudia, Siegfried und Natascha besuchten das JJAJJA-Projekt (Großeltern-Projekt). Die Bauleute schlugen Löcher in Wände, mauerten andere zu und planten weitere aufzubauen!
Jürgen und ich besuchten das Internetcafe der Schule. Der Leiter des Cafes benötigte etwas Unterstützung und wir kämpften uns mit dem englischen Windows durch. Anders als beim Bauen kann man sich bei Computerfragen nicht mit Händen und Füßen durchkämpfen. So überließ ich es irgendwann Jürgen, mit dem besseren Englisch, den Support zu leisten. So konnte ich den Bauleuten etwas Unterstützung anbieten und ein kleiner Graben für eine neue Mauer wurde zusätzlich ausgehoben.
Am Nachmittag bekamen wir ein kleines Testessen von Bernard, einem Paten von Jeff, der eine Ausbildung fürs Hotel absolviert. Eine besondere Mischung erwartete uns aus Ei im Hackmantel, Frenchtoast und Tomatensoße.
Wir haben auch heute unser Geburtstagskind, Andreas, gefeiert – freigekriegt hat er aber trotzdem nicht! Immerhin hat er dennoch eine neue musikalische Herausforderung als Geburtstags- geschenk bekommen (siehe Bild).
Der Magen- bazillus wandert von einem zum anderen und so hat nahezu jeder mal einen Tag, an dem er etwas durchhängt und sich eine kleine Pause gönnen muss.
Anka

Mittwoch, April 06, 2011

Erholungstag

Wir vier Mädels
sind von unserem White Water Rafting zurück und hatten einen tollen Tag. Das Busunter- nehmen, das uns nach Jinja bringen sollte, hatte unsere Buchung nicht bekommen, sodass wir erst mit eineinhalb Stunden Verspätung aus Kampala aufbrachen. Trotzdem konnten wir noch rechtzeitig zur Rafting-Gruppe dazustoßen, es folgten Einweisung, Probe-Kentern und schließlich vier Stunden auf dem Nil. Bei der letzten, riskantesten Stromschnelle rissen die Wellen uns doch noch um, schlussendlich fanden Boot, Crew und Paddel aber wieder zueinander… Abwechselnd Sonne, Regen und Donner, zwischendurch Ananas im Boot serviert und am Ende ein Grillen, dazu die wunderschöne Landschaft am Ufer und zwei sympathische Guides bereiteten uns ein einzigartiges Erlebnis.
Währenddessen ruhte sich die Mehrheit der Gruppe in Kampala aus – Schlaf aufholen, nach Souvenirs stöbern, einfach entspannen, für manche jedoch auch einen Anflug von Magen-Darm auskurieren füllten den lockeren Tag.
Es steht eine letzte halbe Woche an, von Donnerstag bis Samstag wird die Kasubi-Schule unser Arbeitsort. Außerdem verabschiedet sich Bob für Donnerstag und Freitag kurzzeitig nach Burundi, um Projekte vor Ort zu besuchen.
Kaum zu glauben, dass unsere Zeit hier in Uganda sich mit schnellen Schritten dem Ende nähert. Jetzt möchte ich noch einmal möglichst viele Eindrücke aufnehmen und schließlich verarbeiten, was ich aus dieser Reise neben den Erfolgen unserer Shopping-Touren mit nach Deutschland nehme.
Amy

Pausenzeit ist auch Gebetszeit...

Hier spricht einmal der Siegfried: Uns geht es gut! Wir haben viel erreicht und noch mehr in Lira erlebt; der Einsatz in der Naomi-Froese Schule scheint schon so weit zurück, und ein letzter 3-Tage Einsatz in Kasubi liegt nun noch vor uns, bevor wir dann zurück nach Deutschland Reisen. Derzeit freuen wir uns sehr über das schöne Klima, auch wenn es gelegentlich etwas heiß wirkt.
Heute einmal die Gebetsanliegen, die uns bei aller Freude derzeit täglich begleiten und wir als Gruppe zusammen mit unsrer Freude tragen. Wer mitbeten möchte:
- Ein uns gut bekannter ugandischer Pastor, mit dem wir „zufällig“ vorletzten Sonntag noch Gottesdienst feierten, der aber kurz darauf ins Gefängnis kam. Momentan leistet er dort täglich Arbeitsdienst (Straßenarbeit), und wartet auf seine Anhörung. Es sind wüste Vorwürfe die ihm gemacht werden, die in keiner weise Aufrecht erhalten werden können. Seine Frau und Tochter unterschreiben heute eidesstattliche Erklärungen die endlich die Beweißlast von ihm auf den Ankläger lenken wird. Dennoch wird er erst am 15.4. angehört. Das Rechtssystem ist in Uganda etwas anders, als wir es in Deutschland gewohnt sind…
- Jessie, Colleen und Tims Sohn, erlebt derzeit größte Schmerzen und Blutungen sodaß er auf eine Intensivstation eingeliefert werden musste. Er studiert derzeit in Kanada und es wird gerade per MRT untersucht was als Verursacher in Frage kommt.
- Der Magenbazillus hat seit gestern nun einige von uns erwischt…

Dienstag, April 05, 2011

Tschüss Lira!

So oft wir von flexibler Handhabung von Zeit geschrieben haben, so wichtig ist es, jetzt zu betonen, dass wir heute selbst erstaunt waren, wie pünktlich unser Abreisetag verlief!
Pünktlich die Koffer in die Autos gepackt, pünktlich aufgeteilt in eine Gruppe, die zur Technikerschule fuhr, um dort die Solaranlage fertig zu installieren und in eine zweite Gruppe, die zunächst ein letztes Mal die Hoffmann-Schule besuchte. An der Hoffmann-Schule verteilten wir die am Sonntag mit Schreibwaren, Süßigkeiten, Seife und Kleidung gepackten Tüten in den Klassen. Ein Basketballkorb und der Fußball waren, wie immer, der Schlager. Selbstverständlich erhielten auch die Köche, Wächter und Lehrer Aufmerksamkeiten und dank unserer guten Vorbereitung konnten wir nach einer Stunde voll im Zeitplan zu den inzwischen beinahe fertigen Bauarbeiten an der Technikschule stoßen. Auch dort übereichten wir Geschenke, in diesem Fall 2 Fahrräder, 14 3Fach-Betten, 5 Nähmaschinen, 25 Schulbänke, Stühle, Arbeitskleidung und zwei Koffer voller Werkzeug. Diese Gaben sind wesentlich durch Euch in Deutschland ermöglicht worden. Ausserdem wurde durch das Projektgeld das neue ca. 30x7m große Werkstättengebäude finanziert. Und schließlich konnten wir eine komplette Solaranlage sowie die Leitungen zur Stromversorgung aller Zimmer in den beiden bisherigen Gebäuden durch die großzügige Spende einer Firma sowie weitere Unterstützung aus unsrer Braunschweiger Gemeinde einrichten. Was für eine festliche Übergabe das heute war!Dann kam die Autofahrt. Endlose Autofahrt. Wir sahen Grün, Dorf, 174 Speed bumps innerhalb von 9 min, Grün, Dorf, Grün, Affen, Grün, Wasserfall, Grün, Dorf. Und schließlich nach acht Stunden Kampala! Duschen, Abendessen, Gruppenbesprechung und ab ins Bett Zzzz Zzzz…Morgen erwartet uns unser „Erholungstag“: Die Vier Mutigen Johanna, Ingrid, Natascha und Amy werden früh zum White Water Rafting abgeholt, während der Rest der Truppe einen Shopping-Tag plant.

Wie gewohnt gilt: Fortsetzung folgt!

Andreas, Johanna und Amy

Montag, April 04, 2011

Abschied auf Raten

Nun war schon unser letzter Tag hier in Lira, und auch hier ging jeder Tag (mal wieder) viel zu schnell vorüber. Entweder tickt hier die Uhr anders, oder es gibt hier so viel zu tun, dass die Zeit einfach schneller vorüber geht…ich glaube, es ist eher das letztere :)
Auch heute waren wir vormittags in zwei „Arbeitsgruppen“ aufgeteilt.
Andy führte mit einigen Lehrern noch seine letzte Schulung durch, sodass ein paar Schulklassen wieder betreut werden mussten. Da die ganz kleinen Kinder (Kindergartenalter) weder Englisch sprechen noch verstehen können, ist dies mal wieder eine richtige Herausforderung geworden. Aber zum Glück lassen sich Kinder (grade hier) sehr schnell und leicht für etwas begeistern…! Das andere Team war wieder an der Technik-Schule tätig und auch hier waren wir wieder heute sehr erfolgreich, auch wenn wir noch lange nicht fertig sind.Da wir Frauen heute Nachmittag auch sehr an der Technik-Schule vertreten waren, kamen sehr viele Kinder aus den anliegenden Dörfern und haben unsere Arbeit neugierig und aufmerksam beobachtet.
Für mich, Johanna, war es erschreckend zu sehen, dass es den Kindern hier noch sehr viel schlechter geht, als wir schon bei den Kindern in Kampala dachten…
…Viele Kinder hatten noch nicht mal mehr ein richtiges T-Shirt an. Es war nur noch ein Stückchen Stoff, das sie trugen und man konnte mehr nackte Haut als Kleidung sehen. Auch haben die meisten Kinder hier den sogenannten „Blähbauch“, da sie hier viel zu unterernährt sind.
Als wir dann heute Nachmittag/Abend mit Ihnen etwas spielten, waren sie so glücklich und strahlten über beide Ohren. Ich glaube, viele dieser Kinder hatten das Spielzeug, was wir mitbrachten (Schwungtuch, Bälle, Springseile…) noch nie gesehen, geschweige denn, damit gespielt…Diese Bilder und Erlebnisse heute waren für mich sehr eindrücklich und es bringt mich sehr viel zum Nachdenken…
Johanna

Sonntag, April 03, 2011

Ein Sonntag in Lira

Inzwischen sind wir eingespielt. Uns ist der Tagesablauf hier in Lira vertraut, erlebnisreiche und produktive Tage liegen hinter uns. Nun kam uns der Sonntag als Abwechslung ganz recht: Morgens besuchten wir den Gottesdienst und während zwei Drittel der Gruppe zur Predigt blieben, übernahmen die anderen den Kindergottesdienst. Es macht besonders jetzt Spaß, da wir uns gegenseitig kennen, um Stärken der anderen wissen und diese voll zum Einsatz kommen lassen können. „Die Sturmstillung“ aus dem Neuen Testament spielten wir auf blauer Plastikplane, laut, mit viel Dramatik und Jürgen als Jesus. Heute stimmte selbst der verbleibende Einflussfaktor, nämlich wie gut wir schlussendlich durch einen der Lehrer übersetzt werden, und so waren wir äußerst glücklich über die Stunde. Wie gewöhnlich aßen wir anschließend bei Pastor Martin und verbrachten danach in verschiedenen Gruppen einen ruhigen – oder zumindest weniger Kinder reichen - Nachmittag. Einige Männer besuchten ein neu gespendetes Grundstück, eine andere Gruppe fuhr ins Hotel. Dort konnten wir uns in einer Ecke des Foyers ausbreiten und was für andere Gäste möglicherweise nach eineinhalb Stunden Chaos aussah, war in Wirklichkeit eine einzigartige und effiziente Geschenktütenpackaktion zu siebt. Während einige durch die Dorfmärkte streiften, eilten fünf von uns Frauen mit 45 Minuten Verspätung zu einem Frauentreffen zurück in die Gemeinde. Obwohl wir wenig Zeit (genommen) hatten, uns darauf vorzubereiten, wurde es zu einer runden Sache. Eine der Frauen sprach über Qualitäten der Liebe und spontan sangen wir Deutsche noch ein Lied, das im Gemeindehaus so schön klang (und von Ingrid und Natascha so gut angeleitet wurde), dass ich zwischendurch einfach nur vor Freude lächeln konnte – wie beschenkt ich mich durch diesen Tag fühle.
Amy
PS: Die Gruppe freut sich immer über eure Kommentare unter den Berichten - Es ist sehr schön, eure Gedanken zu Erlebnissen oder schlichtweg Grüße zu lesen und auch auf diese Weise feedback zu bekommen :)!

Samstag, April 02, 2011

Sonne, Sonne, Sonnenschein!!!

Heute wieder in die zwei Gruppen aufgeteilt ging ein weiterer spannender Tag in Lira los.Die „ Lehrergruppe“ hat vormittags unterrichtet, während Andy voller Begeisterung die Lehrer geschult hat. Im Unterricht ging es von Sportübungen über Länderraten bis hin zur Berufsvorstellung.
Auch haben einige von uns neue Eindrücke von dem Leben und der Armut hier im Dorf bekommen, bei den anschließenden TAPP-Besuchen die gemacht wurden. Sehr bewegend war die Geschichte von vier Waisenkindern, die ohne Eltern zurück geblieben sind. Als wir bei Ihnen angekommen sind, war einer der drei Brüder im alter zwischen 15-22 Jahren gerade dabei die Wäsche zu waschen. Beeindruckend, wie sie das Leben meistern und wie sie die Fürsorge ihrer kleinen kranken Schwester (2 Jahre), die HIV positiv ist, übernahmen. Unsere tatkräftigen Arbeiter haben fleißig in der Technik- Schule einiges geleistet, es wurde weiter an die große neue Werkstatt gearbeitet, Fundamente für eine Veranda gelegt, elektrische Leitungen verlegt und für die Solaranlage einiges vorbereitet. Anka und Andi sind ein gutes Team beim Streichen von Türen, Fenstern und Tafeln. Jeff hat weiter zum großen Themenbereich Technik Unterricht gegeben.
Diese Schule hat einen sehr motivierten Leiter, Tom, der schon die Leitung einer technischen Werkstatt verantwortet hatte. Jetzt will er hier etwas größeres aufbauen. Mutig und voller Freude erzählte er wie aus der Anfangsklasse von 14 nun eine Schülerzahl von um die 100 derzeit hier lernt. Wir waren überwältigt von der Schlichtheit der Ausstattung dieses ehemaligen Flüchtlingslagers dass nun zu diesen Zwecken umfunktioniert wird (alle Boardingschüler = ca. 90 schlafen in Räume ohne Betten auf Matratzen, die auf den Boden liegen und nur mit einigen Laken unterteilt werden. Es gibt ca. 10 Sitzbänke (und keine Tische!) für alle Unterrichtsräume, also müssen die meisten auf den Boden Sitzen während des Unterrichts. Die Technische Ausstattung der Einrichtung ist unter aller unsrer Erwartung, obwohl uns im Vorfeld gesagt wurde: erwartet nichts! Ein Mutiger, fast verzweifelter Anfang. Wie gut, dass wir hier etwas helfen können – wir merken wie überrascht und überwältigt sie von solcher Hilfe sind. Und so ist es auch: Im Januar stand ja noch gar nicht fest, ob wir überhaupt kommen, geschweige denn, dass wir hier einen Einsatz leisten.
Sonne hatten wir heute wirklich genug. Leider macht diese den Tag wirklich zu einer noch größeren Herausforderung, vor allem wenn man viel zu Fuß unterwegs ist, doch lohnt sich wirklich jeder Schritt und alles was man tut, weil man immer wieder spüren darf, dass man viel mehr beschenkt wird, als das man eigentlich geben kann.
Wieder gab es am Abend ein leckeres Essen bei einer Pastorenfamilie die überaus bemüht ist, dass es uns hier gut geht. Heute mit einem „handgemachten“ frischen Tropensaftmischung aus Papaya, Mango, Annanas, Passionsfrüchte,…

Freitag, April 01, 2011

Unterricht, Werkstattbau und weitere Herausforderungen

Trotz des Kraches des Generators schliefen einige von uns vorzüglich - von den anderen berichten wir nicht. Bei strahlendem Sonnenschein brachen wir heute morgen zu unseren neuen Einsatzorten auf. Andy und das „Unterrichtsteam“ gingen zur „Hoffmann Nursery & Primary School in Lira“, wo es wieder Lehrerfortbildung gab. Die Arbeiter gingen zur Techniker Schule, wo Jeff 6 Stunden Unterrichtete, und die Fundamente für eine neue Werkstatt gemauert, sowie erste Anstriche angebracht wurden. Das Anbringen einer Solaranlage die von der Firma alfasolar aus Hannover gespendet und per Luftfracht uns gerade noch rechtzeitig erreichte, wird uns in diesen Tagen ebenfalls beschäftigen - die ersten Vorbereitungen konnten wir auch in Angriff nehmen.
Die Umstände auf der Naomi Froese Schule waren schon sehr bescheiden, hier in Lira scheinen die Schüler noch viel ärmer zu sein. Die Schuluniformen sind im schlechten Zustand und die Hälfte der 400 Schüler sind im Internat untergebracht, weil sie Voll- oder Halbwaisen sind. Das hinderte sie nicht daran wahre Experten im Springseil- springen zu sein. Zum Mittag machten wir einen „kleinen“ Spaziergang zu Pastor Martin. Es ging durch eine Kuhherde über den Markt und durch Slum Viertel. Morgen werden wir dort wieder TAPP-Besuche machen.
Zurück zur Unterkunft gab es zwar sauberes Kannisterwasser, aber die Notstromversorgung nach dem Gewitter von gestern ist noch so unregelmäßig, dass wir euch leider keine Bilder derzeit posten können - vielleicht heute abend?! Jetzt ersteinmal ab zum Abendbrot bei Pastor Martin...

Eine "längere" Reise nach Lira

Das Frühstück war angesetzt auf 9 Uhr, wider Erwarten starteten wir damit aber bereits um 8:45 Uhr. Dies verhieß ein frühes Loskommen, aber aus der geplanten Abfahrt um 11 Uhr wurde ca. 13:25 Uhr… Für Deutsche eigentlich die absolute Katastrophe, aber mittlerweile haben wir das Warten schon gut gelernt. Die meiste Zeit, die wir hier verbringen, besteht aus Warten auf irgendetwas. Spannend wurde es mit dem Fahrzeug aus Deutschland, das von einigen Mitarbeitern der Stevensons von Links- auf Rechtslenker umgebaut wurde. Es musste erst einmal zum Laufen gebracht werden, was aber nicht bedeutete, dass die Fahrt ohne weitere Schwierigkeiten verlaufen würde. Jeff operierte ganz links als Handbremser, wann immer Kapitän Tims Gangschaltung bei Steigungen hakte. Als pünktlich gegen 19 Uhr die Dunkelheit anbrach und der Regen einsetzte, versagten die Scheibenwischer. Doch die zahlreichen Speed bumps behinderten ohnehin eine schnelle Fahrt. Statt der angesetzten fünf Stunden benötigten wir letztendlich sieben Stunden. Wir rechneten mit einem kleinen Dorf namens Lira, mit Plumsklos, keinem fließenden Wasser und der Sehnsucht nach Strom. Was wir hingegen antrafen war eine Stadt (!) namens Lira, richtige Toiletten, fast fließendes Wasser und die Aussicht auf Strom. Als wir aus den Autos kletterten, wurden wir bereits mit Kerzen empfangen. Der Strom war mal wieder ausgefallen und somit gab es auch kein fließendes Wasser – die Wasserpumpe funktioniert nun mal nur mit Strom. Aber wer braucht den schon, wenn man stattdessen romantisches Kerzenlicht genießen kann. Nach dem Ausladen der Koffer und der Zimmeraufteilung im Hotel (!), besuchten wir Pastor Martin, der mit einer leckeren Mahlzeit auf uns wartete. Tim erklärte ihm, dass er aus Rücksicht auf uns extra langsamer gefahren sei und wir deshalb so spät angekommen waren. ;)
Nun freuen wir uns über den an ugandischen Standards gemessenen Luxus und tanken diese Nacht noch einmal neue Kraft, um ab morgen wieder fit auf die Baustelle, in Klassenzimmer und Spielzeiten zurückzukehren!
Anka

Mittwoch, März 30, 2011

Black Mamba und die wilden Kühe...


Nach dem Gewitter der letzten Nacht gingen wir im erfrischenden Regen aus dem Haus und machten uns auf den Weg zu unserem letzten Einsatz in der Naomi Froese Schule. Wie jeden Morgen warteten die Kinder schon sehnsüchtig auf unser Kommen und begrüßten uns mit strahlenden Gesichtern. Sie packten mit an und halfen uns das Werkzeug an die verschiedenen Baustellen zu bringen. Die fehlende Liebe macht sich dabei immer sehr bemerkbar. Es ist schon fast herzzerreissend zu sehen wie sich die Kinder bemühen eine Hand zu erobern oder zumindest eng an einem gehen zu dürfen. Man muss nicht einmal mit ihnen sprechen oder ihnen besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Sie erfreuen sich schon daran, uns nahe zu sein. Gerade diese Erfahrung macht die Erlebnisse so intensiv.


Zurück zum Bau. Die letzten zwei Tage haben wir eine Treppe, bzw Veranda betoniert, bei der wir heute einiges an Ausbesserungsarbeiten vornehmen mussten. Der Regen brachte einiges zum Vorschein. Leider war in die Wohnungen der Lehrer, durch das entstandene Gefälle der Veranda, Das Regenwasser eingedrungen. Wir waren jedoch froh, dass uns der Regen diese Fehler aufzeigen konnte. So konnten wir vieles Ausbessern und verschönern. Ich durfte lernen, wie man Flächen verputzt und wie immer gab es jede Menge Spaß während der Bauarbeiten.



Die Bauarbeiten an der Aula gingen gut voran, die Afrikaner sind echt fleißig und haben schon einige Male dafür gesorgt, dass wir plötzlich „arbeitslos“ wurden. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich die Worte „good work“ und „thank you for working“ zu hören bekommen habe.


Von den Elektrikern kamen zufriedene Kommentare über die vorangeschrittene Arbeit des heutigen Tages.


Bob, Andreas und ich besuchten gestern einige Frauen des TAPP-Projektes und lernten dabei eine AIDS-kranke kennen, die ein sieben Monate altes Baby hat, welches schwer erkrankt ist. Diese Frau kann nicht genug Geld aufbringen, um die anderen beiden Kinder in die Schule oder eine betreute Einrichtung zu schicken. Da der Weg ins Krankenhaus ziemlich weit ist, fällt es ihr schwer das jüngste Kind regelmäßig für die wichtige Versorgung ins Krankenhaus zu bringen. Doch heute fand sich bereits der erste Pate für eines der Kinder und die Familie konnte finanzielle Unterstützung für die sofortige ärztliche Versorgung erhalten.


Am späten Nachmittag war es dann so weit, der Abschied nahte. Wir wurden von den Kindern, Lehrern und TAPP-Frauen verabschiedet. Der Chor der Schule sang uns verschiedene Lieder.


So gut wie jeder von uns hatte im Laufe des Programms ein Kind auf seinem Schoß sitzen. Der Junge der sich an mich gekuschelt hatte, war von diesem ereignisreichen Tag so erschöpft, dass er sogar einschlief. Dabei gab es überraschend mitten im Programm zweimal Kühe, die sich neugierig in die Menschentraube vor der Schule hineindrängeln wollten! Im Videoclip unten die, mit den kleinen Hörnen.



Zuguterletzt ereilte Andreas und Niko am Abend noch ein kleiner Schock, als sie eine riesige, bösartige, giftige, dunkele(!) Schlange in einem der Schlafzimmer heute Abend entdeckten. Doch die Mitarbeiter von Tim und Colleen sorgten dafür, dass die Schlange getötet wurde und so können heute Nacht hoffentlich alle beruhigt schlafen. Anka

Dienstag, März 29, 2011

Es wird langsam heißer...

Heute morgen sind wir bei strahlendem Sonnenschein gestartet – wunderbar! Aber als wir aus den Autos stiegen, brannte die Äquatorsonne so heftig, dass mir unsere „Bauarbeiter“ sofort leid taten. Schon um zehn Uhr morgens wollte ich eigentlich nur noch in den Schatten. So war ich sehr dankbar, dass ich zu den Glücklichen gehörte, die in der Schule arbeiten durften.
Während die Lehrer für die höheren Jahrgänge vormittags ihre Lehrerschulung hatten, versuchten wir ihre Aufgaben in den Klassen zu übernehmen. Was für eine Herausforderung! Einerseits freuten sich dir Kinder mal ganz andere “Lehrer“ zu haben, die auch nicht so viel Wert auf Ruhe und Disziplin legten. Andererseits merkten wir “Lehrer“ auch, wie anstrengend es ist, keinen Frontalunterricht zu machen, sondern die Schüler zu für sie ungewohnter Teamarbeit und kreativem Denken anzuregen. Dabei ließen sie sich erstaunlich wenig vom Krach des Dieselgenerators, der Metallsäge und des Beton- mischers vor der Tür oder von den Kindern aus anderen Klassen die immer mal reinschauten ablenken. So waren wir „Lehrer“ nach drei Stunden zufrieden mit den Unterrichtsergebnissen aber auch ziemlich erschöpft. Jetzt können wir die Arbeit der Lehrer vor Ort, die täglich mindestens 8 Stunden bei ziemlich viel Krach Schulklassen mit bis zu 50 Kindern unterrichten, wertschätzen. Dabei fehlen ihnen die einfachsten Hilfsmittel wie Schulbücher für die einzelnen Fächer, Landkarten, Overheadprojektoren oder Fotokopierer. Und selbst die Kreide ist auf den alten Tafeln oft nur schwer zu lesen. Die Arbeit, die die Lehrer unter diesen Bedingungen seit Jahren hier leisten, kann man kaum hoch genug einschätzen.Gegen Mittag zogen dunkle Wolken plötzlich auf und wir rechneten mit sintflutartigen Regenfällen – würden die „Bauarbeiter“ nachmittags weiterarbeiten können? Während der Mittagspause kam der Regen, und der Wind schüttelte ein wenig an unserem Sonnenpavillon. Aber kaum war das letzte Stück Ananas gegessen, hörte der Regen, der gar nicht so heftig war, auf und bei bedecktem Himmel und deutlich kühleren Temperaturen konnten die „Bauarbeiter“ viel besser als am Morgen weiter arbeiten.
Wir durften am Nachmittag einigen Patenkindern der Naomi Froese Schule ihre aus Deutschland mitgebrachten Patengeschenke übergeben. Dabei wurden Fotos für die Paten zuhause gemacht und wir konnten hautnah erleben, wie sehr sich die Kinder über diese Zuwendung freuten. Gegen 18 Uhr traten wir dann die Heimfahrt an und waren alle rechtschaffen müde aber auch zufrieden mit den kleineren und größeren Erfolgen des Tages.

Montag, März 28, 2011

Schwitzen und Schuften mit einem Lächeln auf dem Gesicht...

Wir sind gestärkt – durch wundervoll von den drei Ladys der Küche von Stevensons zubereitetes Essen. Das vorab. Unser erster Arbeitstag liegt hinter uns. Ich sehe müde Gesichter, mehr oder weniger sonnenverbrannt. Bedächtiges Lächeln, erschöpft, aber glücklich.
Es ist dieses ganz besondere Lächeln, das ich selbst erlebe: Für mich ist es Freude über die geglückten, produktiven Stunden mit den 5.- und 6.-Klässlern der Naomi-Froese-Schule. Ich denke zurück an die Neugier der gespannten Schüler, als wir gemeinsam Tischgruppen stellen, ihre Offenheit im Brainstorming zum Thema „Welche Wichtigkeit hat welcher Beruf für euch?“. Ich erinnere mich daran, ihren nach Rückversicherung suchenden Blicken beim Vortragen bestätigend zu begegnen, an ihr engagiertes Gestikulieren in der Diskussion, ihr begeistertes Danke-Klatschen im Sprechchor, als die Mittagsglocke die Einheit beendet. All dies schafft eine neue Art von Beziehung, die ich zu den Schülerinnen und Schülern dieser Einheiten aufgebaut habe, neue Einblicke, die ich in ihre Lebenswelten gewinnen durfte… ich muss noch darüber nachdenken, inwiefern genau.
Für mich ist es auch Neugier, zu hören, was unsere Arbeiter von den Baustellen zu berichten haben. Ein Graben wurde ausgehoben, Strom verlegt, der Weg den Hügel hinunter vor den Lehrerwohnungen entlang neu ausgerichtet – zufriedenes Nicken. Es ist auch Staunen über den psychisch auffälligen, unbegreiflich freudigen Jungen, der uns bei TAPP-Besuchen im Slum wiedererkennt und Natascha in den Arm springt. ;). Staunen über die Stärke einer TAPP-Klientin, eine HIV-positive Frau in einer 5m² kleinen Hütte, mit deren Miete sie drei Monate im Rückstand ist, der Ehemann an AIDS und Tuberkulose erkrankt, aufgrund seiner und ihrer körperlichen Schwäche gibt es momentan kein Einkommen, keinen Plan für die Zukunft, der 8-jährige Sohn vielleicht am Herumstreunen, sie selbst bloß 24 Jahre alt. Doch sie sagt, Freude empfinde sie im Austausch mit anderen TAPP-Klientinnen. Und sie empfängt uns bei sich zu Hause, kümmert sich liebevoll um ihre Kinder.All dies lässt mich ahnen, dass auch diese Reise wieder prägen wird. Mich. Aber gerade auch die Menschen, denen ich begegne. Es soll nicht zuerst um Mich gehen. Sondern vielmehr um Begegnungen: Sehen, Zuhören, Unterstützen.
Amy
PS: Während wir in drei Zweierteams drei Schulklassen übernahmen, erweiterten deren LehrerInnen ihren Horizont an Methoden in einem Workshop mit Andy. Über die Erfahrungen dabei sicherlich bald mehr.

Sonntag, März 27, 2011

2. Tag und immer noch voller Freude und Motivation.

Wir waren heute mit Colleen und Tim zu Mittag beim „Japaner“ (vielleicht war es auch ein Thailänder – irgendetwas asiatisches) essen mit 21 Leuten. Ugandisches Asiatisch ist anders als deutsches Asiatisches, aber auch lecker. :) Heute morgen waren wir in 2 Gruppen aufgeteilt, und sind einmal zur Naomi-Froese-Schule und einmal zur Kasubi-Schule zum Gottesdienst gefahren.
Für manche war es sehr interessant und neu zu erleben, wie man hier einen Gottesdienst feiert – die anderen freuten sich, weil sie schon wussten, was sie erwartet ;-)
Für mich, Johanna war es schön zu sehen, wie anders man hier einen Gottesdienst feiern kann. Die Leute sind begeistert, in richtiger Feier-und Tanzlaune. Dabei stört es keinen, dass die vielen Kinder nebenbei reden und spielen. Der Gottesdienstablauf ist nicht vorher geplant, sondern vieles passiert spontan – also ganz anders wie ich es in Deutschland kenne und gewohnt bin.
Auch wenn ich, Amy, bereits zwei Mal in Uganda gewesen war, habe ich heute das erste Mal hier Kindergottesdienst gemacht. Spontan (wie so vieles hier) hatten wir gestern Abend ein Programm für vier Kindergruppen vorbereitet. Claudia und ich übernahmen dann heute die unter 8-jährigen in Kasubi, spielten das Gleichnis vom reichen Kaufmann (der Schatz im Acker) vor, spielten „Der Plumssack geht rum“ und sangen zusammen. Dabei lassen sich die Kinder so einfach als Gruppe begeistern und sind am liebsten involviert und voll dabei. Trotz der schönen Erlebnisse, gibt es hier auch viel mehr Not und Leid als in Deutschland. Im Fernsehen habe ich, Johanna, Bilder über Afrika gesehen, und ich konnte nicht wirklich glauben, dass die Menschen wirklich hier so in Armut leben – aber leider ist dies hier die wahre Realität, was mich echt erschreckt. Die Schulkinder schlafen in einem kleinen Zimmer (es hat vielleicht grade mal 9m2) zu 9 und ich bin schockiert, wie eng und dunkel es im Zimmer ist, und die Kinder sind stolz darauf, überhaupt ein Bett zu besitzen… Wie sie „zuhause“ leben werde ich wohl noch aus 1. Hand mitbekommen bei den TAPP-Besuchen der nächsten Tage.
Heute Nacht hatte es sehr stark geregnet und auf den Straßen sammelte sich das Wasser in Pfützen, so dass ein kleiner Junge kam, um dort in der Pfütze sein T-Shirt zu waschen…und dass obwohl voller Auto- und Mofaverkehr auf der Straße herrschte…es war auch kein „Erwachsener“ in der Nähe, der ein Auge auf ihn hatte. Wie geht man mit solchen Bildern um, da es hier für die Einheimischen der Alltag ist?!

Samstag, März 26, 2011

Erster Tag, Besuch auf der Naomi Froese Schule

Mit viel und lautem Gesang, und von strahlenden Gesichtern, wurden wir heute in der Schule von vielen Kleinen aber auch Großen begrüßt. Dies war ein bewegender Moment für viele von uns. „Der Moment als die Kinder uns begrüßten und für uns sangen, brachte mich sehr den Freudentränen nahe.“
Wir verbrachten den Nachmittag mit Gesang und Spiel, nach kurzer Zeit waren die Bleichgesichter fast nicht mehr zu sehen, da sie umzingelt waren von vielen strahlenden schokobraunen Kindern. Ganz Spontan, so wie das nun mal in Afrika ist, durften wir unsere Kreativität in dem monatlichen Jugendtag mit einbringen. Wir genossen spontane Theaterstücke, gefüllt mit kleinen Choreinlagen und ließen uns von der Freude der Kindern anstecken. Bei den Spielen die wir von den Kindern lernen durften, verausgabten wir uns körperlich und nahmen neue Ideen für Spiele mit.
Während die Kinder einige von uns beim Spielen einnahmen, verschafften sich die Bauarbeiter unserer Gruppe den ersten Einblick über die Arbeit die in den nächsten Tagen ansteht.
Sandig, ausgetrocknet und erschöpft kletterten wir in die Autos und fuhren zurück in das Haus von Tim und Colleen wo bereits Abendessen auf uns wartete. Im Anschluss besprachen wir die Erlebnisse des Tages und planten die anstehenden Gottesdienste des morgigen Tages.
Natascha, Anka, Ingrid

Freitag, März 25, 2011

Am Ziel - ...

... Wann ist man das schon? Aber zumindest liegen zwei Flüge sowie unsere erste Busfahrt durch Kampala hinter uns und wir sind bei Stevensons angekommen, den Koordinatoren hier vor Ort, von denen aus wir unsere Tagestrips zu den verschiedenen Projekten angehen werden.
Erleichterung macht sich spürbar breit, wir sind geschafft, aber nach wie vor äußerst guter Dinge - wir haben unser Reiseziel erreicht und für die kommende Zeit gilt nun:
Der Weg ist das Ziel. Wir sind gespannt. Ab ins Bett!

Amy

Donnerstag, März 24, 2011

ES GEHT LOS - und 16.000 + 2.000 Euro sind schon in Afrika!

Wie immer überschlägt sich jetzt alles etwas (und die Koffer fassen, wie immer, nicht genug!). Morgen um 5 Uhr in der Früh stehen jedenfalls 16 Deutsche in Hannover, Stuttgart und Berlin am Flughafen und am Abend schon in Entebbe insgesammt 17 Workcamper. Was mich absolut begeistert, ist die letzte Anweisung an das KHW welches ich durchgeben konnte: 16.000 Euro für Uganda und weitere 2.000 von unserem Gemeindebund für Burundi sind jetzt überwiesen worden.
Was wir damit alles voranbringen können,... davon werden wir hier ab morgen täglich schreiben. Schaut rein!

Samstag, März 19, 2011

7 - 6 - 5 - Tage... 15. - 16. - 17. Mitreisende!

Hallo Leute! Ich zähle einfach heute einiges auf und hoffe, das Wesentlichste zu treffen:
1. Grade habe ich mit Uganda telefoniert – die freuen sich wirklich SEHR auf uns. Ihr, die ihr noch nicht da wart, werdet sehen, wie wichtig eine solche Ermutigung für diese Leute, Leiter und Einrichtungen in so einem armen Land ist.
2. Morgen wird sicherlich die 15.000 Euro Grenze Projektgelder überschritten. Ein paar Gemeinden wollen wohl noch eine Kollekte für uns zusammenlegen und einige Aktionen laufen noch, bzw. sind mir noch nicht gemeldet worden.
3. Amy, meine Tochter, hat sich recht kurz entschlossen zum Impfzentrum Berlins aufgemacht als sie realisierte, dass unsere Reise komplett in ihre Semesterferien liegt - innerhalb 5 Stunden …. Naja, lasst es Euch einfach von ihr persönlich auf dem Flug oder bei einer Taxifahrt in Uganda erzählen. Wir sind also 17 mit Bob aus den USA!
4. Bobs Gemeinde (http://fhchurchofgod.org/) hat ihm 3.000 US Dollar mitgegeben, unter anderem für das Burundi-Projekt, welchem unser Gemeindebund bereits mit 2.000 Euro auf die Beine hilft (das kommt alles noch obendrauf auf die 15.000€, die wir jetzt auf jeden Fall dabei haben!).
5. Unser Gepäcklimit liegt tatsächlich bei 2x23kg – ich hatte schon meine Zweifel wegen manchem, was auf einigen der Tickets stand. Habe mich aber durch halb Europa telefoniert und weiß, dass wir mal wieder "Glück" hatten. Danke!
6. Andy Reed ist total motiviert für seine Lehrer-Trainingseinheiten und hat dafür schon sehr viel produziert, gekauft, organisiert, gemacht, trainiert (euch!). Klasse!
7. Ich bekomme Werkzeuge – immer mehr, heute noch 2 hochwertige Fußbälle, …Kinderspiel- und Verschenksachen habe ich dieses Jahr allerdings viel weniger.
8. Die Pässe sind nach Dresden, Pforzheim oder Hannover geschickt worden. Alle in Hannover Abreisende dürfen mich schlagen, falls ich ihren Pass NICHT dabei habe.
9. UNTEN (ja unter diesem Post unten!) ist eine kleine Mail von Andre Hintsches – er hat diese total geniale Idee mit CALEBS HILL gehabt – die Handtücher, etc. – und informiert darin über die erste Hilfsaktion mit dem KHW in Indien. Lesen und weitersagen! Wir werden auch auf unsrer Reise einiges im Namen von CalebsHill unternehmen.
10. …und GANZ VIELE Leute sind mit uns verbunden. Was höre ich täglich, wie viel für uns gebetet und Werbung gemacht wird.
11. Toppen wir 20.000? Das wäre unfassbar schön – ihr werdet die Projekte selbst sehen und voranbringen.
Es gäbe mehr … aber warum soll ich alles in einem Post schreiben?!? Seid ganz lieb und herzlich gegrüßt denn … in 6 Tagen gibt es Sonne satt! Euer Siegfried

Meine Firma Caleb’s Hill verspricht ja für jedes verkaufte Produkt einer bedürftigen Person ein gleichwertiges Produkt zu geben. Kostenlos. Eins zu eins. Jetzt haben wir die erste Hilfsaktion in zwei Slums am Rande des Himalayas durchgeführt! Wir haben hunderte wärmende Decken unter den Ärmsten der Armen vor Ort verteilt. Den Bericht und Fotos von der Aktion könnt ihr unter www.calebshill.de anschauen!
In 2-3 Wochen wird die nächste Hilfsaktion durchgeführt: Wieder im Himalaya, aber diesmal für Schulkinder, deren Eltern zu den Ärmsten der Armen gehören! Danach wird der Kontinent gewechselt und wir machen eine Hilfsaktion in Uganda (!).
Vielen Dank für’s Werbetrommel rühren!
André
Web www.calebshill.de

Mittwoch, März 16, 2011

HAMMER - Braunschweig legt über 2.200 Euro zusammen!

Das war eine Stimme voller Freude und Staunen: Der Kassierer der evangelischen Freikirche in Querum wollte die Kontonummer des KHWs von mir um die 2.242,31 Euro von der Sonntagskollekte zu überweisen. GENIAL! Damit sind wir schon bei über 14.500 Euro. Bald wird die 15.000 geknackt sein. Ein Dankeschön schon jetzt an alle Spender!
Wenn wir mehr zusammenlegen können wir natürlich auch mehr machen. Ich werbe bis zum Abflug weiter....

Donnerstag, März 10, 2011

12.000 Euro geschafft! Noch 2 Wochen Zeit...

Ich bin begeistert Euch schreiben zu können, dass die 12.000 Euro Projektgeld-Marke diese Woche überschritten ist! Ein Paar von uns sind noch dabei ihre persönlichen Reisekosten aufzubringen, was für sie spricht, da nicht jeder 1.300 Euro gerade mal verfügbar hat. Doch diese Gelder sind ganz und gar für unsere Projekte 2011.
Es gab und gibt immer wieder auch Spenden, die mich sehr berühren: Kinder, die mir ihr Monate lang aufgespartes Taschengeld anvertraut haben(!) oder ihre schönen Schulranzen spenden; Gemeindeglieder, die mir einen Sonderbeitrag anvertraut oder über das KHW in das Workcamp Projekt überwiesen haben. DANKE!
Die Gelder die wir jetzt noch in den nächsten paar Wochen bekommen können wir dann gleich vor Ort in die geplanten Projekte einfließen lassen.
Zum Schluss ein vielleicht übermütiger Wunsch: Wollt ihr mitwirken dafür, dass wir wieder über 15.000 Euro für unsere Projekte zusammenbekommen? In Zwei Wochen wird's übrigens richtig heiß werden....

Donnerstag, Februar 24, 2011

ZWISCHENSUMME: 9.080 Euro & eine "Wunschliste"...

Nun, ich weiß nicht wie DU das siehst, aber ich bin sehr dankbar für die 9.080 Euro, die zum 18.2. als Zwischensumme für unseren Einsatz 2011 steht! Diese Summe haben wir als Gruppe bisher durch unsere Aktionen und den Eigenanteil der Reise den wir zahlen zusammen. In dieser Summe gaben auch einige Unterstützer, die zum Teil schon über Jahre hinweg regelmäßig Geld für das Workcamp überweisen. Danke!
Großartig finde ich vor allem, dass einige Aktionen und auch ein Paar Gemeindekollekten noch ausstehen, die uns zugesagt wurden. Die 10.000 Euro sind uns damit eigentlich sicher. Aber ich hoffe auf noch einiges mehr. Gerade wenn wir das Dach der Naomi-Froese-Schule angehen wollen, wird es noch einiges an Geld benötigen. JETZT ist die Zeit Leute zur Unterstützung unsrer Projekte zu begeistern. Packen wir es gemeinsam an.
Dann gibt es noch die diesjährige Wunschliste zum auffüllen unserer Koffer: neben den Sachen wie Kindergeschenke & Schulsachen (AUSSER Papier-Blöcke - die sind zu schwer!) wollen wir vor allem WERKZEUGE für eine Ausbildungswerkstatt in Lira mitnehmen. Dort werden wir wohl auch 5 Tage mithelfen. Es geht um Holz- und Metallverarbeitung. Das ist leider schweres aber in Uganda sehr wertvolles Zeugs. Wer uns seinen 2. oder gar 3. Schraubschlüsselset z.B. schenken möchte, eine gute Wasserwaage über hat, Meißel, Sägen, u.s.w. einfach melden oder vorbeibringen….

PS: Die Wahlen in Uganda liefen, wieder erwarten, total ruhig. Gott sei dank.

Freitag, Februar 18, 2011

18.2.2011 - Heute sind Wahlen in Uganda

Als ich heute 1. Timotheus 2,1-6 las musste ich erneut an Uganda denken. Was für eine fragile Politik gibt es nur in diesem Land. Was kann ich sonst tun, als diesen demütigen Rat von Paulus an seinem jungen Förderling selbst zu befolgen. Beten wir für faire, friedliche Wahlen und gewissenhafte arbeitswillige Politiker für Uganda. Was für ein Potential dürfen sie verwalten und führen! Der Durchschnitts-Ugander ist ja 14,7 Jahre jung. Möge gutes und neues auch aus dieser Wahl entstehen...
Englisches aus der KA-Stiftung zur gegenwärtigen Wahl in Uganda
Ach ja, und wenn wir schon beim Gebet sind - gerade habe ich mit Udo, der ja auch mitkommt, telefoniert. Er bat mich als alter Freund für eine schwere Entscheidung, die er diese Tage überraschend treffen muss, mitzubeten. Als ich ihm von meinem Eintrag hier erzählte, erlaubte er es mir gern, dass ich auch Euch hiermit dazu einlade. Danke!

Donnerstag, Februar 10, 2011

Warum nicht 15 + 1?

...und dann waren es 15 Deutsche Reiseteilnehmer! Ich freue mich Annka sowie auch Jürgen aus Braunschweig im nun wirklich prallgefüllten Team 2011 willkommen zu heißen.
In Afrika grassiert derzeit Gelbfieber, aber gegen so etwas kann man sich impfen lassen... in Deutschland! Ich höre schon von der Vorfreude einiger Afrikaner, dass wir tatsächlich zum 6. Mal hinter einander es schaffen zu kommen, also lasst uns die Aufgaben die anstehen anpacken und uns ordentlich vorbereiten auf unseren Einsatz. Das heißt vor allem:
- Gesundheitsvorsorge
- Kofferpacken (Kindergeschenke in Massen für die tausende Schüler die wir treffen werden, neuwertige Kinderkleidung, Mobiltelefone(! ja, die alten, Funktionstüchtigen Klötze mit Ladegerät bitte!), etc.
- Geld-Spenden (alles, was an ein Konto des KHW mit dem Vermerk WORKCAMP UGANDA versehen ist, wird per Spendenquittung auch am Jahresende für die Steuereinreichung bescheinigt)
- Info-Aktionen in Kirchen, Schulen, im Freundeskreis
- Patenschafts-Interessierte
Dieser letzte Punkt ist immer mein Höhepunkt während unsrer Zeit in Uganda die letzten 6 Jahre gewesen. Einige Dutzend Kinder erhielten durch unsere Reise die Zusage über die nächsten Jahre die Unterstützung für Schulgeld sowie Nahrung und Bett zu erhalten. Das lößt regelmäßig tiefes Vertrauen, Dankbarkeit und viele Tränen aus....
Bist Du schon dabei (mit einer Patenschaft)? Wer sich für eine Patenschaft entscheidet kann uns eine kleine Geschenktasche mitgeben (oder wir packen vor Ort mit unseren Sachen etwas für das neue Patenkind zusammen). Tut ein Bild von Euch, Euerer Familie und ein paar Schul- oder Spielsachen mit einem T-Shirt zusammen. Genug! Wir machen die Bilder und bringen die nötigen Unterlagen zurück.

Donnerstag, Januar 27, 2011

13 + 1 willige ArbeiterInnen gebucht vom 25.3.-11.4.

Wow, das war spannend. Unsere Wunschdaten passten eigentlich in keinem Flugplan mehr hinein - nicht einmal unser Stammreisebüro konnte zu vernünftigen Preisen uns weiterhelfen. Aber EINE Internetmaschine hat genial kombiniert - und vor allem uns eine Fluglinie gefunden, die noch 2x23kg Gepäck erlaubt. Also ist es jetzt amtlich: 13 Deutsche und wenigstens ein Widerholungstäter aus USA (welcome Bob Lee from Detroit!) werden die Gruppe 2011 ausmachen. Eine wirklich schlagkräftige Gruppe, wenn Du mich fragst. Ich bin beeindruckt.
Es wird sich lohnen unsere Blog vom 25.3.-11.4. zu folgen und mitzuerleben, was diese Menschen in Uganda anpacken und aufbauen werden!

Dienstag, Januar 25, 2011

Unsere Reisegruppe 2011 findet sich, und wächst und wächst!

Gerade wenn man meint, alles schon mal mitgemacht zu haben, geht's ganz anders! So fühle ich mich, nur wenige Tage bevor die Flugtickets endgültig bestellt und die Workcampgruppe für 2011 feststeht. Vor 10 Tagen habe ich Colleen und Tim in Kampala noch mitgeteilt: Wir werden eine kleine Gruppe sein - vielleicht nur 6-7 Leute. Im Gebet hatte ich mich damit abgefunden und Gott lediglich leise geklagt:
"Nur eine Frau dieses Jahr dabei - die würde sich sicherlich wohler fühlen, wenn eine noch dazu käme!" Jetzt habe ich schon 12-13 Namen von Reisewilligen, fünf davon Frauen, die seit Sonntag wissen: "Wenn ich jetzt zusage, gibt es kein (eleganten Weg) Zurück mehr". Dabei war die Werbezeit schon längst vorbei. ...Jesus, was willst Du mir damit sagen?
Wer gerne für unsere Reise und das Erreichen unsrer Ziele betet - der kann das diese Tage in besonderer Weise tun. Viele Dinge im Hintergrund müssen jetzt geregelt und festgemacht werden, und dann müssen nur noch die Abläufe in Gang gesetzt werden, und ruck zuck sind wir auf einem Flugzeug und bei der Arbeit in Uganda.
Danke auch für jede Spende und Spendenaktion. Gemeinsam sind wir am stärksten.
Was wird an 2011 besonders sein? Die erste Überraschung liegt bereits hinter mir. Ich bin jetzt wieder gespannt und voller Vorfreude!

Dienstag, Dezember 21, 2010

Uganda YouTube Video zum Weiterempfehlen

Hier nochmal der Link zu einem YouTube-Video, welches unsere Arbeit versucht darzustellen. Ist schon ein Jahr alt - aber dennoch sehr aussagestark:



Dieses Video kann in hoher Auflösung kostenlos bestellt werden (auch gern für eine Spende ans KHW: http://www.kinderhilfswerk.de/):
Global Care, UGANDA VIDEO, Georgengasse 9, 34560 Fritzlar
Oder einfach per e-mail: info@kinderhilfswerk.de (Deine Adresse dabei natürlich nicht vergessen!)

Samstag, November 27, 2010

Calebs Hill - wie cool ist das denn?!?

www.calebshill.de
Hier seht ihr ein ausgesprochen kleveres aber auch mutiges Projekt - und das beste dabei ist, dass ihr womöglich selbst dazu beitragen könnt dass es gelingt. Z.B. mit einem Einkauf von hochwertigen Bade- oder Handtüchern hier bei CalebsHill. Einfach mal reinsurfen und staunen. Übrigens, das Hilfswerk, welches Dein Handtuch in ein entsprechendes Geschenk verwandelt, z.B. eine Decke zum Winter für ein Kind in Indien, ist das KHW Global-Care!
www.calebshill.de
Der Gründer und Geschäftsführer, Andre' Hintsches, schreibt gerade seine Doktorarbeit an der Uni in Braunschweig.